3 Touren durch Edinburgh: Erleben Sie „Auld Reekie“

Abgelegt unter: Urlaub & Reisen,Vermischtes |



 

Diese Stadt hat so viele Spitznamen wie Highlights: Theodor Fontane nannte sie „Athen des Nordens“. Wegen der vielen Erhebungen, die Edinburgh auch den Namen „Stadt der sieben Hügel“ verleihen. Die Einheimischen tauften ihre Stadt dagegen „Auld Reekie“, die „Verräucherte“. Der Name stammt aus früheren Zeiten, als Edinburgh sich noch auf einen dichtbesiedelten Abschnitt um die Royal Mile herum begrenzte, in dem so viele Menschen an Feuerstellen kochten und heizten, dass ein ständiger Rauch durch die Stadt zog. Heutzutage gibt es in Edinburgh Rauch nur noch im Whisky. Die Sicht ist frei auf prachtvolle Gebäude und ein faszinierendes Panorama.
Doch Edinburgh bietet Reisenden nicht nur optische Wow-Erlebnisse: Die 500.000-Einwohner-Stadt ist mit London das kulturelle Herz Großbritanniens – und auch gastronomisch eine Klasse für sich. Es ist schwer, alles zu greifen – und leicht, Perlen zu verpassen.
Das Hotel Indigo Edinburgh – Princes Street ist ein wichtiger Fixpunkt in diesem Universum. Es bewirtet nicht nur Gäste, sondern ist wie alle Hotel Indigo Hotels Treffpunkt für Einheimische und Teil der lokalen Community. Das Boutiquehotel vermittelt seinen Gästen Insiderwissen, wie diese 3 speziellen Touren durch Edinburgh. Ein Erlebnis für (fast) jeden Reisenden.

1. Edinburgh für Kunst- & Designliebhaber
Kultur ist der Taktgeber einer Stadt, die weltberühmte Schriftsteller (Sir Walter Scott, Robert Louis Stevenson, Irvine Welsh, J.K. Rowling) hervorgebracht hat, heute aber vor allem durch eine quirlige Kunst-Szene floriert.
Auch der Kunstliebhaber braucht zum Start in den Tag eine Stärkung. Die Hula Juice Bar & Gallery vereint Kunst und Kulinarisches. Die Speisen selbst sind Kunstwerke und in der Saftbar ist bunte Kunst aller Art ausgestellt.
Im Zentrum Edinburghs finden sich dann die Klassiker schottischen Kulturwesens: Die Princes Street Gardens mit der National Gallery of Scottland (umfassendste Sammlung schottischer Kunst vom 17. bis 19. Jahrhundert) und der Royal Scottish Academy befinden sich in unmittelbarer Umgebung des Hotel Indigo. Es ist ein Spaziergang voller Hochkultur.
Abstrakt geht es in der Fruitmarket Gallery zu. Freunde von Gegenwartskunst kommen hier auf ihre Kosten, während in den Dovecot Studios räumliche und Textilkunst zu sehen sind. Die junge Kunstszene Edinburghs wiederum hat ihr Herz in der von Galerien gesäumten Dundas Street.
Der Sommer ist die Hochzeit der Kultur in Edinburgh. Das Edinburgh Art Festival (27. Juli bis 27. August), das weltbekannte Edinburgh International Festival sowie das Fringe Festival (beide 4. bis 28. August) bieten Wow-Momente rund um gestaltende wie erlebte Kunst. Die gesamte Innenstadt verwandelt sich in eine Bühne für Kreativität.
Mit seinen international bekannten Theater- und Musikfestivals hat sich Edinburgh zu einem beliebten Ziel für Kulturfans aus aller Welt etabliert. Ihnen bietet das neue Hotel Indigo – Princes Street einen optimalen Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt. Der Umbau des ehemaligen Royal British Hotel wurde von der vielseitigen schottischen Kultur und der reichen Literaturgeschichte inspiriert. Sie spiegelt sich nicht nur im Design der Zimmer, sondern auch im kulinarischen Angebot des Hotels wider.

2. Edinburgh für Foodies & Feinschmecker
Wer vor seiner Reise nur an Haggis denkt, das schottische Nationalgericht, wird schnell lernen: Die Küche in Edinburgh bietet viel, viel mehr. So gibt es eine erstklassige Auswahl an handgefertigtem Käse und ein breites Spektrum an landwirtschaftlichen Produkten aus der Region (Fleisch, Obst und Gemüse).
Die Food-Tour beginnt im The Refinery, direkt am St. Andrews Square. Mit ihrem ganztägigen Frühstücksangebot ist die Restaurantbar der ideale Ort für diejenigen, die im Urlaub ausschlafen möchten. Wer wie ein echter Local in den Tag starten möchte, probiert das Scottish Breakfast mit Black Pudding (Blutwurst)!
Nach dem Frühstück geht es weiter auf den Edinburgh Farmers Market (jeden Samstag von 9 bis 14 Uhr). Der liegt direkt im Herzen der Altstadt auf der Royal Mile im Schatten des Schlosses. Hier gibt es alles an frischen und regionalen Delikatessen von Bauern aus der Umgebung Edinburghs. Besucher können hier sehr viel über Essen und Trinken in Schottland erfahren – vorausgesetzt, sie verstehen das „Englisch“ der Einheimischen…
Und was wäre Schottland ohne Whisky? So steht am Nachmittag die „Scottish Whisky Experience“ auf dem Programm: Weniger ein Restaurant oder Lokal als vielmehr ein Eventmuseum, das alles über Herstellung und Geschichte des schottischen Nationalgetränks lehrt. Inklusive Besichtigung der Brennerei und natürlich Verköstigung feinsten Whiskys.
Der kulinarische Tag endet nahe des Ausgangspunktes im Hotel Indigo: Im preisgekrönten Restaurant Twenty Princes Street genießen Gäste einen unvergleichlichen Blick durch die Panoramafenster auf die Skyline der Stadt. Der kulinarische Fokus des Restaurants liegt auf Schottland – mit frischen Zutaten aus der Region und saisonalen Spezialitäten.

3. Edinburgh für Theater- & Kino-Fans
Die Stadt großer Autoren ist auch bekannt für ihre Theater- und Kinoszene. Der britische Regisseur Danny Boyle setzte Edinburgh mit der Welsh-Verfilmung „Trainspotting“ ein raues Denkmal und machte den schottischen Schauspieler Ewan McGregor zum Star.
Da passt es gut, dass hier jedes Jahr im Juni für zwei Wochen das älteste durchgängig laufende Filmfestival der Welt stattfindet. Das Edinburgh International Film Festival feierte 2016 seinen 70. Geburtstag. In einer Stadt, die so filmvernarrt ist, gibt es natürlich Kinos en masse. Highlights: Das Cameo Picture House und das Filmhouse, kleine und unabhängige Kinos mit exklusivem Programm, sowie das Cinema Attic, ein Kino mit Fokus auf iberische und lateinamerikanische Produktionen.
Aber: In Edinburgh werden nicht nur auf der Leinwand Geschichten erzählt. Erste Anlaufstelle für Theaterfans ist das Edinburgh Playhouse, auch als Broadway Schottlands bezeichnet.
Den Absacker nach so viel Pop-Kultur am besten in der stilvollen Juniper Bar nehmen, im ersten Stock des Hotel Indigo Edinburgh. Bar und Barkeeper sind für ihre Experimentierfreudigkeit bekannt. Ein besonderes Highlight: der Cocktail mit dem vielsagenden Namen „Ordinary Madness“. Wen es dann nochmal in die Stadt zieht: The Jazz Bar und The Third Door aka Medina ansteuern, kleinere Club-Bars mit erstklassiger Live-Musik.

Beitrag von am 14. Juni 2017. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste