Ausbildung in der Aromapflege: PRIMAVERA setzt eigene Standards (FOTO)

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Immer mehr klinische Studien belegen die Wirksamkeit ätherischer
Öle – etwa im Kampf gegen resistente Keime, zur Desinfizierung der
Raumluft oder in der Pflege*. Viele Patienten und Pflegebedürftige
möchten konventionelle Therapien und Versorgungsleistungen deswegen
mit naturheilkundlichen und damit auch aromatherapeutischen Ansätzen
unterstützen. Doch während sich Aromatherapie und -pflege in Ländern
wie England, Frankreich, Belgien oder Österreich längst als
anerkannte Fachrichtungen in Medizin und Heilberufen etabliert
haben**, fehlen in Deutschland klare Regeln und einheitliche
Qualifikationsstandards. Dies erschwert im Klinikbereich die
Einführung der in der Praxis hochwirksamen Pflanzenkräfte. Mit der
Fort- und Weiterbildung zur/m Ärztlich geprüften Aromaexpertin /
Aromaexperten steht die PRIMAVERA Akademie seit knapp 20 Jahren für
höchste Ansprüche. Mit mehr als 600 Absolventen zählt das Angebot des
Allgäuer Mittelständlers PRIMAVERA LIFE zu den begehrten
berufsbegleitenden Qualifikationen für Mitarbeiter aus Kliniken,
Pflege- und Senioreneinrichtungen und Apotheken.

Die steigende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen, die die
Wirksamkeit komplementärer Behandlungsformen und Wirkstoffe belegen,
haben die Nachfrage nach aromapflegerischen Angeboten, etwa zur
Entspannung, Stärkung der Selbstheilungskräfte oder Verbesserung der
Immunabwehr, spürbar belebt. Doch verschiedene Hürden stehen der
konsequenten und flächendeckenden Implementierung von Aromatherapie-
und -pflege-Konzepten in Deutschland entgegen.

Viele Regelungen lassen im Alltag großen Interpretationsspielraum
zu. „Mit Aromapflege kann man sehr gut ergänzend behandeln“,
bestätigt Margret Demleitner, die Aromapflege vor mehr als 20 Jahren
in einem großen städtischen Krankenhaus in München eingeführt hat.
„Wichtig wäre aber, dass es einen klaren rechtlichen Rahmen gibt.
Dass dieser bislang fehlt, verunsichert die Entscheider – und damit
am Ende auch die Pflegekräfte und Patienten.“

Ausbildungsdschungel Aromapflege: vom Wochenendseminar bis zum
monatelangen Intensivkurs ist alles dabei

Auch in der Ausbildung gibt es regulatorischen Nachholbedarf. Zwar
existiert eine ganze Reihe seriöser Anbieter und Formate,
einheitliche Standards fehlen aber. Allein das zeitliche Spektrum in
den Lehrplänen reicht vom Wochenendseminar bis zur mehrere hundert
Stunden umfassenden Modul-Ausbildung mit Facharbeit und
Abschlussprüfung vor einem ärztlich geleiteten Fachgremium.

„Wer mit ätherischen Ölen arbeiten will, muss wissen, was er tut“,
so PRIMAVERA-Mitgründerin Ute Leube. „Deswegen war es uns von Anfang
an ein Anliegen, fundiertes Expertenwissen zur Wirkkraft der
ätherischen Öle und ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu
vermitteln. Die Gründung der PRIMAVERA Akademie in den 90er Jahren
war daher nur ein konsequenter Schritt.“

Die PRIMAVERA-Fort- und Weiterbildung zur/m Ärztlich geprüften
Aromaexpertin/en umfasst mehr als 300 Stunden. Der Lehrplan wird
ständig aktualisiert und den geltenden rechtlichen Grundlagen
angepasst. Eine abschließende Facharbeit sowie eine ärztlich
begleitete Abschlussprüfung unterstreichen den hohen
Qualifikationsanspruch des ISO-zertifizierten Anbieters PRIMAVERA,
der Marktführer im Bereich Aromatherapie ist. Seit 1998 wurden mehr
als 600 AromaExpertInnen ausgebildet.

Aromapflege – in Nachbarländern längst eine klare Sache

Im Gegensatz zu Deutschland ist der Einsatz ätherischer Öle in
Gesundheits-, Krankenpflege- und Sozialberufen in Österreich längst
eindeutig geregelt. Die Grenzen zwischen Aromatherapie und
Aromapflege sind rechtlich klar definiert. Die Pflegequalität ist in
§ 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG)
festgeschrieben. Wer die mindestens 180 Stunden umfassende
„Weiterbildung Aromapflege“ mit Abschlussprüfung abgeschlossen hat,
darf die Zusatzbezeichnung „Aromapflege“ führen. Eine
Krankenschwester weiß somit ganz genau, wie weit ihr Kompetenzrahmen
reicht. Ähnlich sollte dies nach Ute Leubes Ansicht auch in
Deutschland geregelt sein.

Aromatherapie und -pflege: Teilgebiet der Naturheilkunde

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, kurz MDK,
bewertet den Einsatz von Aromapflege schon jetzt positiv.
Einrichtungen, die aromatherapeutische und -pflegerische Ansätze
aktiv in ihre Versorgung einbeziehen, erhalten bessere Noten***.

Im Apothekenbereich hat sich die die Nachfrage nach begleitenden
Maßnahmen zur Unterstützung der häuslichen Pflege deutlich verstärkt.
Somit ist auch am POS, bei der niedergelassenen Apotheke,
Aromatherapie-Kompetenz gefragt.

„Eine einheitliche, staatlich anerkannte Ausbildung mit
verbindlichen Qualitätsstandards ist daher auch in Deutschland längst
überfällig“, so Leube.

Quellen:
* Buckle, Jane: Clinical Aromatherapy – Essential Oils in Healthcare,
Edition 3/2015, Verlag Elsevier.
** An ausländischen Universitäten und Forschungseinrichtungen werden
seit mehr als 100 Jahren unter dem Begriff „Evidenced Based Nursing“
Pflegetechniken unter Einbeziehung naturheilkundlicher Erkenntnisse
gelehrt. Ätherische Öle sind fester Bestandteil der pflegerischen
Leistung und kommen in Kliniken, Altenheimen, Hospizen und in der
häuslichen Pflege zur Anwendung. Mehr in: Buchmayr, Bärbl/Deutsch,
Evelyn/Fink, Marlene: „Aromapflege Handbuch“, Leitfaden für den
Einsatz ätherischer Öle in Gesundheits-, Krankenpflege- und
Sozialberufen, Verlag Grasl 2007, Pflach / Österreich.
***www.mdk.de/media/pdf/Grundsatzst-Demenz.pdf – s. Seite 142

Pressekontakt:
Presse PRIMAVERA LIFE GMBH
Marion Keller-Hanischdörfer
Tel: 08366-8988-931
marion.keller@primaveralife.com

Original-Content von: PRIMAVERA LIFE, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 31. Mai 2017. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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