Ausflugsziele rund um Norderney

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Ausflüge von Norderney mit dem Schiff

Die Reederei Frisia bietet in der Hauptsaison eine ganze Reihe an Ausflügen per Schiff an: Die wohl schönste Fahrt für Naturliebhaber ist die Fahrt zu den Seehundbänken im Wattenmeer hinaus. Auf der ca. 90-minütigen Fahrt erleben die Passagiere die Seehunde in ihrer natürlichen Umgebung und erhalten vielfältige Informationen über die Lebenswelt Wattenmeer.

Auch die Nachbarinseln von Norderney sind einen Ausflug per Schiff wert. Die grüne Insel Spiekeroog zum Beispiel, die nur 800 Einwohner zählt und sich ihre Beschaulichkeit erhalten hat. Bis heute verkehrt die traditionsreiche Museumspferdebahn zwischen dem ehemaligen Bahnhof und dem Westend. Das Inselmuseum und das Muschelmuseum vermitteln Informatives. Wer mag, besteigt den höchsten Berg Ostfrieslands: Die 24 Meter hohe Weiße Düne.

Auf Langeoog warten Sehenswürdigkeiten wie das Museumsrettungsboot, das Schifffahrtsmuseum und der 33 Meter hohe Wasserturm, das Wahrzeichen der Stadt. Viele Besucher zieht es zum Dünenfriedhof, wo die Sängerin Lale Andersen ihre letzte Ruhe gefunden hat. Norderneys Nachbarinseln Baltrum und Juist sind ebenfalls leicht per Schiff zu erreichen.

Von Norderney nach Helgoland

Eine direkte Fährverbindung nach Helgoland gibt es von Norderney zur Zeit nicht mehr. In der Hochsaison bietet die Reederei Cassen-Eils Fahrten ab Hooksiel auf dem Festland. Für die Fahrt von Norddeich nach Hookseil müssen etwa 70 Minuten eingeplant werden. Wer alternativ bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, kann mit den Inselfliegern von FLN einen Tagesausflug nach Helgoland per Flugzeug unternehmen. Dazu müssen sich mindestens acht Personen finden.

Ausflüge von Norderney auf dem Festland

Wer das eigene Auto mitgebracht hat, kann sich auf dem ostfriesischen Festland umsehen. Die Stadt Emden lockt zum Beispiel mit mehreren Museumsschiffen und einem kleinen maritimen Museum, das die Geschichte der Seefahrt in der Region erzählt. Sehenswert ist auch das Ostfriesische Landesmuseum, das sich der Vergangenheit Ostfrieslands widmet. Dem berühmtesten Ostfriesen Deutschlands ist in Emden ein eigenes Museum gewidmet: Dat Otto Huus bietet eine Übersicht über das Schaffen von Otto Waalkes über die Jahrzehnte hinweg und zahlreiche Ottifanten.
Eine Menge zu sehen gibt es in Aurich, der ehemaligen Residenzstadt der ostfriesischen Fürsten. Im Schloss sind heute die ostfriesischen Behörden untergebracht, doch nach Anmeldung ist der Turm zugänglich, der einen schönen Rundblick über Aurich bietet. Das Mausoleum der ostfriesischen Fürsten auf dem Stadtfriedhof kann im Rahmen einer Führung besucht werden. Außerhalb der Stadt ist der Upstalsboom zu sehen, der mittelalterliche Treffpunkt der Abgesandten der sieben Seelande. Sehenswert ist auch das Großsteingrab Tannenhausen mit seinen 5000 Jahre alten Megalithen.

Westlich von Aurich liegt das vielbesuchte Moormuseum Moordorf. Auch „Museum der Armut“ genannt, schildert es das harte Leben der Menschen, die sich einst in den Mooren niederlassen um Torf abzubauen. Einige der früheren kümmerlichen Moorhütten wurden originalgetreu wieder aufgebaut.

Das schöne Jever mit seinem Schloss ist den meisten Menschen eher aus der Werbung für eine gewisse Biermarke bekannt. Es besitzt mehrere sehenswerte Museen, darunter das kulturhistorische Museum im Schloss und das landwirtschaftliche Museum in der Schlachtmühle. Das bekannteste Produkt der Stadt kann bei einem Rundgang durch das historische Brauereimuseum und die moderne Fabrik näher erkundet werden. Kostproben von Jever Pilsener im „Haus der Getreuen“ inklusive.

Ausflüge in der weiteren Umgebung von Norderney

Wer bereit ist, eine weitere Anfahrt auf sich zu nehmen, kann noch viele weitere interessante Orte in Ostfriesland besuchen. Bremerhaven mit dem Klimahaus und dem Auswanderermuseum ist ebenso wie die Hansestadt Bremen in ca. zwei Stunden zu erreichen. Etwas weniger Zeit muss für eine Tagestour ins Nachbarland eingeplant werden um die schöne niederländische Stadt Groningen zu besuchen. Sie begeistert mit vielen prächtigen alten Bauten wie der imposanten Martinikerk am Groten Mark. Einen spektakulären Kontrast bietet das 1994 eröffnete moderne Groninger Kunstmuseum.

Beitrag von am 27. Juni 2017. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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