Ballett für Köln – ein Ballettresidenzensemble für die Stadt Köln

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Köln gilt als Musik-, Tanz- und Theaterstadt, doch leider fehlt dieser von Kultur geprägten Stadt ein Ballettresidenzensemble. Genau das wollen Mateo Klemmayer, Tänzer und Choreograf, und Stephanie Hartung, Künstlerin und Unternehmerin, ändern. Dazu haben sie Anfang 2009 das Projekt „Ballett für Köln“ ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt wollen sie in den nächsten Jahren das Ballettresidenzensemble „KölnBallett“ aufbauen, mit dem Ziel sich in die Reihe der international erfolgreichen Ballette wie dem Stuttgarter Ballett und dem Hamburg Ballett einzureihen, um der Stadt Köln als Kulturmetropole zu mehr internationaler Strahlkraft zu verhelfen.

Spitzenniveau und Qualität für Köln

Mateo Klemmayer steht in dem Projekt als Garant für neoklassisches/zeitgenössisches Ballett auf internationalem Spitzenniveau und somit für die Qualität des Tanzes.
Seine Ballettkarriere begann an der staatlichen Ballettschule der Hamburgerischen Staatsoper unter John Neumeier und führte ihn zu Engagements auf der ganzen Welt. Er tanzte unter anderem im bei Spoerli in Zürich, im Boston Ballet und im Birmingham Royal Ballet. Zuletzt tanzte er bei einem der weltweit führenden Ballettensembles, dem San Francisco Ballet, als Erster Solist. Auch als Choreograph konnte Klemmeyer sich einen Ruf erarbeiten, indem er unter anderem Stücke für Tänzer des Birmingham Royal Ballets, des Boston Ballets und des San Francisco Ballets entwickelte.

In seinem letzen Projekt „m & company“ stellte er mit Tänzern internationaler Ensembles und anerkannten Choreografen verschiedene Repertoires zusammen und tourte drei Jahre in Folge durch Europa. Durch den Erfolg dieses Projekts entstand die Idee für ein Ballettresidenzensemble in Köln. Mit seinem Können und den internationalen Kontakten stellte Klemmayer bereits mit „m & company“ unter Beweis, dass er eine mit internationalen Spitzentänzern besetzte Ballettgruppe auf die Beine zu stellen weiß.

Internationale Spitzentänzer für Köln
Das Ensemble „Ballett für Köln“ besteht aus internationalen Spitzentänzern. Diese kommen für die Auftritte und jeweiligen Stücke zusammen, um unter der künstlerischen Leitung von Mateo Klemmayer ein neues Qualitätsniveau zu schaffen. Stephanie Hartung ist dabei für die Einbindung des Ensembles in die Stadt zuständig. Sie ist Meisterschülerin des deutschen Malers Gotthard Graubner und Inhaberin des Unternehmens pollock markenmarketing. Stephanie Hartung wurde für die Entwicklung und von Unternehmensstrategien und im kreativen Bereich bereits mehrfach ausgezeichnet.

Mit der größten Musikhochschule Deutschlands, der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist die Stadt ein wichtiger Standort für darstellende Kunst und ein wichtiger Ausbildungsstandort. Da nahezu 40 Prozent der professionellen Tänzerinnen und Tänzer Nordrhein-Westfalens in Köln leben, bietet die Stadt auch das Potenzial für ein zukünftiges professionelles Ensemble. Durch das Projekt „Ballett für Köln“ soll ein Ballett als Verbindung zwischen Musik und Tanz in der Kulturstadt Köln geschaffen werden.

Ballett von Köln für Köln

Da das „Ballett für Köln“ ein Ballett von Köln für Köln werden soll, ist den beiden Projektverantwortlichen die Einbindung des Ensembles in die Stadt sehr wichtig. I Arbeit und weiter geplant sind kulturspartenübergreifendes Projekte mit Kölner Institutionen und Initiativen, wie der Kölner Hochschule für Musik und Tanz oder der Kunsthochschule für Medien. Des Weiteren ist die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen beabsichtigt. Diese soll der Nachwuchsförderung mit Blick auf die Heranführung an Tanz und auf die Entwicklung eigener Ausdrucksmöglichkeiten im Tanz dienen. Nicht zuletzt verfolgt Stephanie Hartung auch interkulturelle Themen für die Zusammenarbeit. Ein erstes Projekt mit dem Rautenstrauch-Joest Museum wurde bereits für 2011 vereinbart.

Stephanie Hartung und Mateo Klemmayer wollen nicht nur ein Ballettresidenzensemble für die Kölner auf die Beine stellen, sondern es mit den Kölnern gemeinsam schaffen. Damit es ein Ballettresidenzensemble von Köln für Köln werden kann, ist den beiden eine engagierte und aktive Zusammenarbeit von „Ballett für Köln“ mit Bürgern, Unternehmen, Institutionen und Kulturverwaltung der Stadt wichtig. Durch Stephanie Hartungs Kompetenzen in der Steuerung von komplexen und wirtschaftlich tragfähigen Projekten in Verbindung mit ihren Erfahrungen und Kontakten in die Kunstwelt sorgt sie zusammen mit Mateo Klemmayer dafür, dass Ballett und Köln eine kongeniale Kooperation eingehen werden.

„koelnballett-förderer-Verein“

Zur Unterstützung des Projekts wurde auf Stephanie Hartungs Anregung hin der „koelnballett-förderer-Verein“ gegründet. Mit Hilfe dieses Vereins sollen die Entwicklung des Ballettensembles gefördert und die Integrationsprojekte unterstützt werden. Maßgeblich beteiligt an der Konzeption und Durchführung der Vereinsaktivitäten sind die Kölner Rechtsanwälte Kay-Uwe Jonas, Karl Hamacher und Dr. Jörg Alvermann.

Auftakt in Köln

Im Rahmen einer Neujahrsgala in der Comedia am 5. Januar in Köln, stellt sich „Ballett für Köln“ das erste Mal vor. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Gründung des „koelnballett-förderer-Vereins“ gefeiert. Klammayer und Hartung warten mit einem Überraschungsgast auf, der die Gala eröffnen wird – wer das sein wird, soll das Publikum erst am Abend der Gala erfahren.

Auch für das erste Halbjahr 2010 sind bereits mehrere Auftritte in Köln geplant. Spielstätten werden unter anderem die Bühne der Kulturen und die Kölner Philharmonie sein.

Weitere Informationen und Auftrittstermine auf www.ballett-für-koeln.de

Beitrag von am 18. Dezember 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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