Beschwerden beim Radfahren sind vermeidbar / Radeln ist gesund, wenn das Velo richtig eingestellt ist – Bike-Fitting-Experte klärt Irrtümer auf (FOTO)

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Die Sonne wärmt schon kräftig, die ersten Pflanzen blühen. Zeit
für eine Radtour in die Natur. Doch nach der ersten halben Stunde ist
der Spaß für viele Radler vorbei: Der Po kneift, die Schulter
schmerzt oder die Finger schlafen ein. Ein Großteil dieser
Beschwerden lässt sich mit der richtigen Einstellung des Fahrrads
vermeiden, sagt der Bike-Fitting-Experte Dr. Kim Tofaute aus Koblenz.
Vielfach seien Sattel und Lenker schlicht falsch eingestellt oder der
Radler fahre mit zu viel Kraftaufwand, weiß der Sportwissenschaftler
von der Initiative Gesundes Radfahren.

Häufigstes Missverständnis bei Radlern: Der Sattel muss so
eingestellt sein, dass die Füße den Boden vollständig berühren
können. „Das ist falsch“, sagt Tofaute. Der Sattel sitze in diesem
Fall zu tief; Kniebeschwerden seien ohne Korrektur programmiert. Auch
das Argument, nur so sei der Stand etwa an der Ampel sicher, sei
Unsinn. Einen sicheren Stand erreiche der Fahrer mit dem Rad eh nur
dann, wenn er absteige.

Ein anderes Fehlverhalten, das dauerhaft Beschwerden mit sich
bringt: Viele Radfahrer nutzen die Gangschaltung kaum und fahren mit
hohem Gang – aber dafür mit niedriger Trittfrequenz. Tofaute rät:
Immer in einem niedrigen Gang anfahren und auch bei kleinen
Steigungen bereits herunterschalten. Das schone die Kniegelenke und
koste weitaus weniger Kraft.

Zudem sollten Radfahrer auf die richtige Kleidung und das richtige
Schuhwerk achten. Breite Sportschuhe mit Profil und Hosen, die keine
eng anliegenden Nähte hätten, seien hilfreich.

Tofaute rät besonders ungeübten Radfahrern dazu, ihr Fahrrad vom
biometrisch geschulten Fachhändler einstellen zu lassen und so
unnötigen Beschwerden vorzubeugen. Denn die richtige Einstellung
hänge nicht nur mit dem Sattel zusammen. Tofaute spricht vom
magischen Dreieck aus Sattel, Lenker und Pedalen. Wer beispielsweise
den Sattel höher stelle, verändere auch die Entfernung zum Lenker.

Beim Fahrradkauf sollten Hobby-Radler darauf achten, dass das Rad
einen winkelverstellbaren Vorbau und ergonomische Griffe hat. Solche
Griffe beugen einer weiteren sehr lästigen Beschwerde vor: taube
Finger beim Radfahren.

Beim Sattel ist nicht immer der breiteste auch der gemütlichste.
Vielmehr komme es bei jedem Fahrer auf den Abstand der Sitzknochen
an. Ein guter Fachhändler misst laut Tofaute daher neben der
Körpergröße und der Beinlänge auch diesen Abstand und wählt dann den
passenden Sattel aus. Zudem lasse er den Kunden auch eine längere
Probefahrt machen.

Über die Initiative Gesundes Radfahren

Die Initiative Gesundes Radfahren wurde vom Bike-Fitting- und
Ergonomieexperten Dr. Kim Tofaute und dem norddeutschen
Fahrradhersteller Lehmkuhl gegründet. Ziel ist die Aufklärung von
Fachhändlern und Radfahrern über die richtige Einstellung des Rades
und die Vermeidung von Beschwerden. www.gesundes-radfahren.de

Pressekontakt:
Stefan Freiwald
Freiwald Kommunikation
Mobil: 0179-1058253
E-Mail: freiwald@freiwald-kommunikation.de

Original-Content von: FAMO, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 20. März 2017. Abgelegt unter Freizeit, Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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