Buch – Neuerscheinung Haus Nummer Vierzig oder Wo bitte geht’s hier nach Berlin?

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Die Liebe ist futsch. Auch das Ziel, verdammt gute Bücher zu schreiben, entgleitet ihm. Das ist für Schriftseller Elias das Schlimmste, was passieren kann. Kurzerhand trennt er sich von seiner Frau, packt einen Koffer, seinen PC und Hund Bobby in einen Mietwagen und rast, wie er denkt, Richtung Freiheit. In einer völlig anderen Stadt, in einem neuen Umfeld, und eingebettet in einem für ihn so noch nicht da gewesenen herrlichen Lebensgefühl, lernt er Althaia kennen. Endlich schöpft Elias wieder Kraft. Kraft zu kämpfen, für sich, für das, was ihm wichtig scheint, für ein ganz neues Leben ohne den Blick über die Schulter. Lebensgefährtin Althaia führt das frivole, unerschrockene Leben, von dem er immer schon geträumt hat. Die Illusion, mit ihr glücklich zu werden, Seite an Seite mit ihr in unendlicher Leichtigkeit in die Zukunft zu gleiten, wird schnell zum Albtraum, denn Althaia ist nicht nur schön, sondern auch Objekt männlicher Begierde. Vor allem ihre turbulente Vergangenheit holt sie immer wieder ein, treibt sie von einer Gemütskrankheit in die nächste. So träumt sie oft von ´Walmerodus´, einem Reiterhof, der in einer ganz verfahrenen Phase ihres Lebens wie eine rettende Insel war. Auch ihre fünfzehnjährige, hochsensible Tochter Isabel, träumt noch weltentrückt von Walmerodus. Und davon, ein normales Leben führen zu können. Immer wieder rufen sich Althaias alte Geister in Form ihrer Ex-Männer und Geliebten von einst in Erinnerung. Da ist zum Beispiel Til, ein sehr erfolgreicher Verleger und Vater ihres Sohnes Nicolas. Er will nicht mit ihr, kann aber auch nicht ohne sie leben. Eifersüchtig wacht er aus der Ferne über sie. Als er erfährt, dass seine Geliebte von einst, die er in ‘Haus Nummer Vierzig‘ verbannt hat, mit einem neuen Geliebten aufwartet, bricht für ihn eine Welt zusammen. Sein Ziel? Dieses neue Verhältnis zerstören! Dabei sind ihm alle Mittel recht. Oder Aaron, Althaias Ex-Mann, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Aaron denkt, wer ihm ein Kind schenkt, ist ihm auf ewig verpflichtet. Auch emotional. Elias glaubt keine einzige Sekunde wirklich daran, dass der Kampf um Althaia sich nicht lohnt oder von vorne herein verloren ist. Deshalb nimmt er ihn an. Besonders den mit Til, seinem ärgsten Rivalen. Tils Leben hat höchst interessante und schrullige Schwachpunkte. Diese könnten ihm seine opulente Existenz kosten, doch Elias macht sie sich zu eigen, um Hass und Eifersucht in Freundschaft und Verzeihung aufgehen zu lassen. Haus Nummer Vierzig ist eine Geschichte voller Intrigen. Gleichzeitig ist es die Liebesgeschichte von Althaia und Elias.

Beitrag von am 20. Juni 2017. Abgelegt unter Literatur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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