Buch – Neuerscheinung PRIVATE SECURITY

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PRIVATE SECURITY
 

Es gibt in Deutschland nur eine Handvoll Männer, die unter Vertrag ausländischer privater Sicherheitsfirmen arbeiten. Und noch weniger, die davon erzählen. Warum? Weil es ein Tabu ist. No-Go! Das vorliegende Buch bricht dieses Tabu. Wer nach langen Jahren eine Eliteeinheit verlässt, für den ist nichts mehr, wie es mal war. Der Weg, zurück zum normalen Leben, macht diesen Männern schwer zu schaffen. Manche packen es nicht, zu krass ist der Unterschied zwischen blutigen Einsätzen in Krisengebieten von einst und dem ganz normalen Wahnsinn im gutbehüteten Zivilleben von heute. Es entspricht einer gewissen Logik, dass die Vergangenheit diese Männer schneller wieder einholt als ihnen lieb ist. Und wenn die alten Teufel wieder rufen: Können sie ihnen widerstehen? Wenn Armeen schrumpfen, tritt ein Heer von Profis in ihre Fußtapfen. Man nennt sie Private Military Companies oder PMCs. Ganz diskret, im Schatten dieser PMCs, arbeiten die Männer der Private Security Companies. Sie operieren an allen Hot-Spots, in diversen Kriegs- oder Krisengebieten der Erde. Ihr Job? Einsätze im Rahmen der Piraterie vor der Küste Somalias. Die Ausbildung Soldaten fremder Heere. Die Bewachung von Staatsmännern, Botschaftern und Milliardäre. Männer aus der Private Security werden zur Sicherung von Konvois abgestellt, sie beschützen Öltanker, Zivil-Camps in Krisengebieten und Gas Pipelines mitten in einer feindlichen Wüste, und ja: Es ist ein lukratives aber auch ein blutiges Geschäft! Doch die Männer einer Private Security Company können nicht nur mit der Waffe problemlos umgehen. Vielmehr sind es ‚globale Allrounder‘. Und genau das zeigt der Autor an Hand seines eigenen und am Beispiel vieler anderer. Die ´Finesse´ ist gefragt, sagt der Autor, selbst lange Zeit im Business tätig. Man benötigt nicht den nervösen Zeigefinger, sondern Hirn, Fingerspitzengefühl, einen gesunden Menschenverstand und den absoluten Verzicht auf das ´sich profilieren´: Darauf kommt es an! Man (n) ist Profi, lässt es sich aber nicht raushängen. Der ´collateral damage´ liegt bei Einsätzen idealerweise bei Null. Technisches Know-how ist Pflicht, körperliche Robustheit ein Plus. Und, so meint der Autor weiter, wenn der Auftrag auch ohne den Einsatz von Schusswaffen ausgeführt werden kann, umso besser. Der ideale Kandidat in der Branche beherrscht fließend zwei oder drei Sprachen. Er kann mit allen Arten von Kommunikationsmitteln umgehen, kennt die meisten Waffen, die in Krisengebieten im Umlauf sind. Er ist intelligent, hat Manieren und macht im Jackett und Krawatte ebenso eine gute Figur, wie im Kampfanzug. Dass er dabei noch, hoch qualifiziert, diverse Ausbildungen im zivilen Bereich durchlaufen hat, versteht sich von selbst. Profi sein reduziert sich eben nicht allein darauf, einer Spezialeinheit angehört zu haben, und, der Moment opportun, wild um sich zu schießen. Hier geht es nicht um Möchtegern-Rambos, sondern um Männer, die man, wenn es eng wird, gerne an seiner Seite sieht.

Beitrag von am 31. Mai 2017. Abgelegt unter Literatur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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