Daniel Richter enttäuscht von der deutschen Malerei

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Er selbst sorgt mit seinen Bildern auf der ganzen Welt für Aufsehen, insgesamt ist Daniel Richter von der deutschen Malerei aber enttäuscht. „Die Aufmerksamkeit für Kunst ist enorm gestiegen. Und dabei hat sich der Eindruck verfestigt, dass die Malerei eine besonders bedeutende Rolle spielen würde – was gar nicht stimmt“, sagt Richter vor der Verleihung des Kunstpreises „Zeitsicht“, bei der er am 5. Dezember in Augsburg als Laudator auftritt. Der Preis wird seit 2002 jährlich vom Beratungsinstitut hauserconsulting verliehen – meist an deutsche Nachwuchskünstler.

Richter, der sich auch als Kunstprofessor und Laudator intensiv mit seinem Metier auseinandersetzt, sagt: „Trotz des Buheis, das zuletzt um die Malerei gemacht worden ist, ist ja relativ wenig Interessantes gemalt worden.“ Wer sich aktuelle Ausstellungen ansehe, stelle fest, dass sich die meisten mit Videoinstallationen oder Skulpturen be-schäftigten. Daher sagt der 46-Jährige: „Die Bedeutung der Malerei in der öffentlichen Wahrnehmung und den Medien ist übertrieben im Vergleich zu ihrer wahren Bedeutung in der Kunstwelt.“

Beitrag von am 3. Dezember 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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