Denkfabrik für Lebensqualität in den Alpen

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Happy Birthday! – Vor 15 Jahren übernahm Thomas Bausch die Geschäftsführung des Alpenforschungsinstituts (AFI). Seither hat sich das private Institut als kleine feine Denkfabrik einen Namen gemacht. „Wir sind keine Blümchenzähler, sondern gestalten Lebensqualität in den Alpen“, erklärt Bausch augenzwinkernd. „Fachübergreifendes Denken über den Tellerrand hinaus“ beflügle beim Forschen und Beraten. Im derzeit zehnköpfigen Team arbeiten Geographen, Wirtschafts-, Tourismus- und Kommunikationswissenschaftler sowie Raum- und Landschaftspla-ner zusammen. Große Begeisterung für die Bergwelt und die Vision „nachhaltige Entwicklung“ eint sie. Groß ist auch die Bandbreite der Auftraggeber: Von der Europäischen Kom-mission, Bundes- und Landesministerien, über die Messe Berlin, Tourismus Marketing-Gesellschaften bis zu Landkreisen und Gemeinden.

Tourismus ist eines der fünf Geschäftsfelder des AFI. Aktuell arbeitet es in ClimAlpTour mit, einem EU-Förderprojekt des Alpenraumprogramms 2007-2013 zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in den Alpen. Dabei entwickelt das AFI-Team gemeinsam mit der Gemeinde Grainau einen alpinen Naturerlebnispark unter der Zugspitze, wo Gäste das Zusammenspiel zwischen Natur- und Lebensraum Alpen erleben sollen. Ebenso spannend ist die Arbeit an den neuen Premium-Class-Kriterien für die Heilklimatischen Kurorte Deutschlands. Motto: Aktiv und Gesund im besten Klima Deutschlands. Auch außerhalb der Alpen bringt das Institut sein Tourismus-Knowhow ein, etwa beim Projekt „Erlebnis Grünes Band“, dessen wissenschaftliche Betreuung es gemeinsam mit Viabono seit 2005 sichert. So hat das AFI neue Tourismusangebote entlang des ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifens mitgestaltet.

Seit 1996 lehrt Geschäftsführer Thomas Bausch an der Freien Universität Bozen, sechs Jah-re später trat er seine Professur an der Hochschule München, Fakultät für Tourismus an. Dort forscht und lehrt der Wirtschaftsingenieur als Fachmann für Destinations-Entwicklung und -Marketing und gilt europaweit als Kenner des Tourismus in Berggebieten. Auch deshalb weht stets ein frischer Wind aus neuen Erkenntnissen durch die AFI-Büros. Zudem lässt der 50jährige Stuttgarter als Olympia-Fachmann aufhorchen. Er begleitet die Bewerbung zu den Olympischen Spielen München 2018 (mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königsee) kritisch, aber konstruktiv. „Olympia muss für die Austragungsorte langfristige Impulse setzen, ohne dass deren Finanzen aus dem Ruder laufen. Ganzjahrestourismus ist DIE Zukunftsoption, die es dabei zu entwickeln gilt“, ist Bausch überzeugt.

Beitrag von am 11. Dezember 2009. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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