Der Satzbau von Vogelliedern – Vögel sprechen in Sätzen

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Organisierte Vogeltouren bringen Teilnehmer zu einer Reihe an Zielen rund um die Welt und bieten ihnen somit die großartige Möglichkeit, eine diverse Auswahl an Spezies in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Obwohl professionelle VogeltourenNaturforscher oder Ornithologenals Führer haben, um ihr Fachwissen an die Teilnehmer weiterzugeben und Fragen zu beantworten, ist es trotzdem eine gute Idee, als Teilnehmer auch seine eigene Recherche zu betreiben.
Immer auf dem neuesten Stand der Forschung in Vogelverhalten zu sein, kann Vogeltouren zu einer vollkommen erfüllenden Erfahrung machen. Im Folgenden sind einige der neuesten Funde von Wissenschaftlern aufgelistet:

Erforschung von Vogelkommunikation

In der natürlichen Welt bildet Kommunikation die Basis für Existenz und Überleben. Wir wissen schon seit Langem, dass Vögel innerhalb ihrer eigenen Spezies vokal kommunizieren können (und manchmal ungewollt mit anderen Spezies), um vor Gefahr zu warnen, einen Freund herbeizurufen, oder ihr Territorium zu verteidigen. Vor kurzem haben Forscher sogar entdeckt, dass einige in zusammenhängenden Sätzen sprechen können.

Satzbau vs. Referential

Bis heute dachte man, dass Tiere nur referentielle Kommunikation verwenden können – eine Reihe an spezifischen Tönen, die bestimmte Bedeutungen haben. Die Fähigkeit in Sätzen zu sprechen, durch Anwendung von Satzbauregeln, um eine Serie an komplexen Bedeutungen zu bilden, ist eine Fähigkeit, von der man dachte, dass nur Menschen sie besäßen. Jedoch haben schwedische, japanische und deutsche Forscher, geführt von Toshitaka Suzuki, ihre Funde veröffentlicht, um zu zeigen, dass eine bestimmte Vogelspezies, die japanische Kohlmeise, die Fähigkeit entwickelt hat, Satzbauregeln in ihr Sortiment an Vokalen einzubauen.

Das bedeutet, dass der Vogel fähig ist, Gezwitscher und Pfeifen in einer bestimmten Reihenfolge und Dauer zusammenzufügen, um eine bestimmte Information zu übermitteln. Dies ist anders als in der phonologischen Satzregel, die Präfixe und Suffixe benutzt, um die Bedeutung eines Tones zu ändern, was von einigen Affen benutzt wird.

Erforschung des Buchstabens

Länger als ein Jahrzehnt haben Suzuki und sein Team eine komplexe Studie über die japanische Kohlmeise ausgeführt. Sie brachen die Vogelrufe in einen bezeichnenden Code herunter und reproduzierten ihn. Ein Ruf wurde A genannt, ein anderer B, ein weiterer C und ein letzterer D. Durch die Anwendung verschiedener Kombinationen des Rufcodes und der Beobachtung des Verhaltens der Vögel, konnten die Forscher feststellen, dass jede linguistische Kombination eine separate Bedeutung und Antwort hatte.

ABC regte bspw. eine bestimmte Reaktion an (Ausschau nach Feinden), D eine andere (es ist sicher näher zu kommen), und ABCD eine Kombination beider dieser Aktionen (komme näher, aber halte auch Ausschau nach Feinden). Am maßgeblichsten war jedoch, dass, wenn die Rufe in einer anderen Reihenfolge reproduziert wurden, z.B. DBAC, es keine Reaktion gab – was bestätigte, dass ein bestimmter Satzbau im Spiel ist.

Eine bedeutsame Entdeckung

Dies ist die erste Entdeckung dieser Art, aber weil die japanische Kohlmeise eine Zahl an nahe verwandten Spezies in Nordamerika und Europa hat, glauben Wissenschaftler, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es andere Vögel und in der Tat auch andere Tiere gibt, die einen Satzbau benutzen.

Die Funde dieser Studie eröffnen eine komplett neue Sphäre der Forschung für Wissenschaftler, um zu bestimmen, ob die Regeln zufällig oder spezifisch sind und könnten sogar Linguisten zu einer Erklärung führen, wie und warum Menschen einen Satzbau entwickelten.

Beitrag von am 7. Juni 2017. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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