Die htw saar blickt auf ein erfolgreiches „Fest der Kulturen am Rotenbühl“ zurück

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Foto Christian Ebersbach: Märchen und Fabeln, von Elisabeth Nimsgern, begeistert die Kleinsten
 

Die monatelange Planung hat sich gelohnt: Das „Fest der Kulturen am Rotenbühl“ lockte am Samstag, den 17. Juni 2017, rund 1500 Besucher an. Veranstaltungsorte waren der Neugra-benweg, der Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) und der Sportplatz am Waldhausweg. Studierende und Dozenten der htw saar haben das Fest geplant.

Ganztägig erfreuten sich Besucher aller Altersgruppen – darunter viele Familien – am breiten Angebot. „Ein tolles Fest. Super, wenn ein so großes Kinderangebot fußläufig zu erreichen ist“, sagte die Rotenbühlerin Eva Halbreiter. Die Kinderbackstube, der Luftballonwettbewerb oder das Kinderschminken begeisterten nicht nur die Kleinsten. Kleinkinder, die als Schmet-terling oder Tiger angemalt über das Fest flitzten – mit Blumen oder Schwertern aus Luftbal-lons in der Hand – erheiterten alle anderen Besucher.

Weiterhin bot das interkulturelle Familienfest im Innenhof der htw saar ein buntes Bühnenpro-gramm. Musikalisch war für jeden Geschmack etwas dabei: Während der Chor der htw saar mit Pop-Liedern wie „Viva la vida“ (Coldplay) glänzte, brachten die afrikanischen Klänge von Guido Allgaier und Max Bousso sowie die funkigen Lieder der Mosch Combo die Besucher zum Tanzen. Tänzerisch gab es auf der Bühne auch viel zu bestaunen: Das Kindertanzen-semble „Nesabudka“ des Vereins Russisches Haus oder die Deutsch-Russische Kulturschule „ELFE“ e. V. begeisterten mit Volkstänzen und modernen Tänzen. Auf der Bühne ehrte Char-lotte Britz, Saarbrücker Oberbürgermeisterin und Schirmherrin des Fests, zudem die älteste Bewohnerin des Rotenbühl. Die 103-jährige Hildegard Barzen zeige laut Britz, wie gut die Luft in Saarbrücken sei. Barzens Geheimnis für ein langes, gutes Leben: „Einfach ein ganz norma-les Leben führen.“

Zu einem guten Leben gehören auch kulinarische Genüsse dazu und so konnten die Besu-cher auf dem Fest interkulturelles Streetfood probieren – insbesondere im Neugrabenweg duftete es nach afrikanischen oder syrischen Speisen. Sportliche Aktivitäten gelten allgemein auch als Jungbrunnen und so flog beim Mini-Fußballturnier, unter dem Motto „Für Offenheit und Toleranz“, der Fußball über den Sportplatz am Waldhausweg. Sieger war der Dynamo Waldhaus e.V. Weiterhin war der Landessportverband für das Saarland mit einem breiten Fa-milien-Sport-Programm vertreten.

„Ein tolles, vielfältiges Angebot“, urteilten zwei ältere Besucher über das gesamte Fest. Das „Fest der Kulturen am Rotenbühl“ sei eine Bereicherung für den Stadtteil. Dazu passend eine Postkarte, die ein Besucher bei der bundesweiten „Tafel der offenen Gesellschaft“, eine weite-re Aktion am Festtag, an eine Pinnwand geheftet hat. Auf die Frage hin, wofür man in einer offenen Gesellschaft sei, schrieb die Person: „Ich bin dafür, dass es mehr solcher Feste gibt, auf denen man Kulturen kennenlernt.“

Alle Organisatoren, darunter die Studierenden der Master-Studiengänge „Kulturmanagement“ und „Marketing Science“ der htw saar sowie ihre Dozenten Prof. Dr. Nicole Schwarz (htw saar) und Michael Woll (Agentur „Evented“), zeigten sich nach dem Fest zufrieden. „Man konnte erkennen, dass das Fest bei der Bevölkerung angenommen wird“, sagte Student Mar-kus Buchholz abschließend. Projektleiterin Prof. Dr. Schwarz resümierte: „Ich glaube, wir kön-nen sehr zufrieden und stolz sein. Bis auf Kleinigkeiten hat alles gut geklappt.“ Dabei freue sie sich besonders, dass bei der Tombola für das ehrenamtliche Mentorenprogramm „Balu und Du“ 585 Euro zusammengekommen sind.

Das Fest beziehungsweise das Hochschul-Projekt wurde vom Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon, von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der „Aktionen für eine Offene Gesellschaft“, der Union Stiftung und der Staatskanzlei Saarland gefördert. Das Fest wurde zudem mit freundlicher Unterstützung durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, die Barba-rossa Bäckerei, die Brauerei Bruch, Dean & David und die Sparkasse Saarbrücken begleitet.

Beitrag von am 19. Juni 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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