„Die Stafette & Der Durchschnittsfranzose“ – Jean-Jacques Reinhardt liest im Deutschen Literaturfernsehen

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„Die Stafette – Geschichte eines Justizirrtums“: Daniel stößt aus Versehen einen Tisch mit Keramikarbeiten seiner Mitschüler um. Dafür verantwortlich gemacht wird aber Eric, auf den alle Indizien mit erdrückender Deutlichkeit hinweisen, der seine Schuld aber natürlich bestreitet. Zur Feststellung von Schuld oder Unschuld beschließen die Schüler, unter sich ein möglichst realistisches Gerichtsverfahren durchzuführen, natürlich unter Ausschluss der Erwachsenen. Keiner der Schüler hat Vorurteile, jeder ist nur von dem Gedanken beseelt, die Wahrheit zu finden. Allerdings beruht das Urteil gegen Eric, zu dem das durch die Schüler gebildete Gericht führt, auf Unkenntnis eines wesentlichen Details.

So tragisch und dramatisch „Die Stafette“, so unbeschwert und heiter „Der Durchschnittsfranzose – Ein Märchen des 21. Jahrhunderts“: Das Fernsehen stellt das durchschnittliche Leben des Durchschnitts-Franzosen François Jacot und seiner Familie vor. Aber wie durchschnittlich kann ein durchschnittliches Leben bleiben, wenn die Augen der Nation darauf gerichtet sind? Jedenfalls geschieht auch dann etwas, wenn die Jacots nicht von den Fernsehzuschauern beobachtet werden, zum Glück durchweg Positives.

Informationen zum Buch:

Jean-Jacques Reinhardt:
Die Stafette & Der Durchschnittsfranzose
Weimarer Schiller-Presse
106 S., € 12,40
ISBN: 978-3-8372-0505-3

Beitrag von am 2. Dezember 2009. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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