Hämatologen diskutieren bahnbrechende Innovationen für Blutkrankheiten in Madrid

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Mehr als 10.000 Hämatologen und Hämatologie-Experten aus aller
Welt treffen sich, um die neuesten Entwicklungen in der Forschung und
klinischen Praxis zur Hämatologie zu diskutieren. Der 22. Kongress
der EHA (European Hematology Association/Europäischer
Hämatologenverband) auf der Feria de Madrid (IFEMA) in Madrid,
Spanien, ist der Treffpunkt, und ein Teil der neuen Erkenntnisse wird
auch den Medien bekannt gegeben.

(Logo: http://mma.prnewswire.com/media/524821/EHA_Logo.jpg )

Diese Neuentwicklungen decken einen umfassenden Bereich
wissenschaftlicher Themen ab, von der Leukämie über Lymphome,
Thrombozytenerkrankungen, und Sichelzellanämie bis zu
Blutgerinnungsstörungen. Die Ergebnisse werden den Medien im Rahmen
von zwei EHA-Pressekonferenzen am 23. und 24. Juni mitgeteilt.

Professorin Elizabeth Macintyre vom Hôpital Necker-Enfants Malades
et Université Paris in Frankreich moderiert die Pressekonferenz am
ersten Tag: am Freitag, dem 23. Juni von 08:30 bis 10:00 Uhr MESZ im
Neptuno-Raum der IFEMA.

Paul Hamlin präsentiert seine Studienergebnisse zur Wirksamkeit
von Cerdulatinib bei 37 Patienten mit verschiedenen Arten von
Lymphomen, die nicht auf die Standardbehandlung ansprechen. Michaela
Kotrova weist nach, dass der Kampf gegen Leukämie mit zunehmenden
Unterschieden zwischen T-Lymphozyten erfolgreicher wird. Julia Hauer
spricht über die Beziehung zwischen verspäteter Exposition mit
üblichen Infektionen und akuter Leukämie bei Kindern. Bill Lundberg
rückt die CRISPR/Cas9-Technologie und deren Rolle bei der Behandlung
von Sichelzellanämie und Beta-Thalassämie ins Rampenlicht. Und
schließlich teilt Shailaja Hegde die Geheimnisse der langfristigen
Thrombozytenlagerung mit uns, die zu einer höheren Kapazität und
damit zur besseren Deckung des Bedarfs an Thrombozytentransfusionen
führt.

Professor Anton Hagenbeek vom Academic Medical Center (AMC) der
Universität von Amsterdam, Niederlande, moderiert die Pressekonferenz
am zweiten Tag: am Samstag, dem 24. Juni von 08:30 bis 09:30 Uhr MESZ
im Neptuno-Raum.

Zu Beginn dieses Tages zeigt Peter Borchmann, wie durch die
Bestimmung der metabolischen Reaktion mithilfe von FDG-PET bei
Patienten mit Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium die
Chemotherapie erheblich reduziert werden kann. Dies führt
letztendlich zu besseren Überlebenszahlen. Yi Lin stellt die
Ergebnisse der Primäranalyse von ZUMA-1 vor, einer CAR-T-Zelltherapie
für Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom mit der
siebenfachen Ansprechrate im Vergleich zu bisherigen Kontrollen.
Alejandro Lazo-Langner stellt Daten vor, die die Behandlung von
Patienten ab 65 Jahren mit Antikoagulanzien verändern und damit die
Mortalität verhindern können. Iskra Pusic präsentiert die Ergebnisse
einer klinischen Studie Phase 2, bei der Patienten mit chronischer
Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD) positiv auf Ibrutinib
ansprachen. Und schließlich bringt Gilles Salles neue Hoffnung für
Patienten mit B-Zell-Lymphom. Er zeigt, wie künstlich hergestellte
CAR-T-Zellen als neue Form der Immuntherapie hochwirksam sein können.

Eine vollständige Beschreibung dieser sowie aller anderen
Kongress-Abstracts finden Sie hier (https://learningcenter.ehaweb.org
/eha/#!*listing=3*browseby=2*sortby=1*media=3*ce_id=1181*label=15531)
.

Unsere Embargo-Richtlinie gilt für alle für die Pressekonferenzen
ausgewählten Abstracts. Ausführliche Informationen finden Sie in
unseren Medienrichtlinien für den Kongress (Congress Media
Guidelines) hier
(https://www.ehaweb.org/news/press/congress-media-guidelines-2017/).
Das Programm des 22. Kongresses der EHA finden Sie hier (https://www.
ehaweb.org/congress-and-events/22nd-congress/program-by-day-2/).

http://www.ehaweb.org

Pressekontakt:
Mitglieder der Presse können sich kostenlos registrieren. Zur
Online-Registrierung senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Anfrage
und Ihrem Medien-Berechtigungsnachweis an communication@ehaweb.org |
Kontakt-Details: Communication and Media Department
European Hematology Association
Jon Tarifa
Tel.: +31 (0)70 3020 099
E-Mail: communication@ehaweb.org

Original-Content von: European Hematology Association (EHA), übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 19. Juni 2017. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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