In den Zeiten von Krisen und Terror – welche Anlage ist noch sicher?

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Krieg, Terror und weltweite Krisen sind allgegenwärtig und begegnen uns täglich. Kaum eine Nachricht in den Medien, die diese Szenarien nicht in ihrem Portfolio führt. Doch auch der neue US-Präsident, der Brexit mit den anschließenden Neuwahlen in Großbritannien sowie die noch immer vorherrschende, niedrige Zinspolitik tragen kaum zum Sicherheitsgefühl auf den Finanzmärkte in besonderem Maße bei. Sowohl private als auch professionelle  Anleger und Investoren sinnen nach Lösungen, um ihr Kapital sinnvoll, sicher und möglichst renditestark einzusetzen. Eine Option ist exemplarisch der Handel mit CFD, den so bezeichneten Differenzkontrakten. (Contract for Difference).

 

Was sind CFD`s und was gilt es zu beachten?

Vereinfacht formuliert, investiert der Anleger auf den steigenden (Long Position) oder fallenden Kurs (Short Position) eines Basiswertes. Gehandelt werden können exemplarisch

  • Rohstoffe (Öl, Kaffe, etc.)
  • Futures
  • Indizes
  • Staatsanleihen
  • Aktien und ETF`s

Geht der Trader also „Long“, also in Erwartung steigender Kurse, erwirbt man einen CFD, den man in der Folge bei einem entsprechendem Anstieg des Basiswertes des Produkts mit Gewinn verkaufen kann. Adäquat funktioniert das Prinzip bei einer „Short Position“. Man verkauft zunächst einen CFD, den der Händler zu eine späteren Zeitpunkt bei einem fallenden Kurs zurückkaufen kann. Bei einer richtigen Entscheidung sind in kürzester Zeit enorme Renditen möglich. Klingt  zunächst einmal simple, doch sollte dieses Trading keineswegs als Spiel betrachtet werden. Der Grund: CFD`s sind eine hochspekulative Anlageform, die bei falschen Entscheidungen durchaus extrem verlustreich sein können. Letztlich droht sogar der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Jeder Händler sollte sich diesen Gefahren bewusst sein und sensibel damit umgehen. Die Risiken sollten bekannt sein und verinnerlicht werden. Daher ist es essentiell, sich vorab mit den Grundlagen des CFD – Handel intensiv zu befassen. Daneben sollten die Optionen wie Hebel und Margin jedem Trader geläufig sein, denn dieses sind die wesentlichen Punkte bei Handel mit den Differenzkontrakten.

 

Hebel und Margin

Eine besondere und zudem attraktive Option beim CFD-Trading ist der so genannte Hebel. Im Gegensatz zu einem Direktinvestment, exemplarisch beim reinen Aktienhandel, wird deutlich weniger Kapital beim Handel investiert. Dabei kann das freie Kapital für anderweitige Handelspositionen eingesetzt werden. Mit Hilfe des Hebels kann also mit einem geringen Investment ein großes finanzielles Volumen bewegt werden. Für jede Position ist beim Broker eine Sicherheitsleistung zu interlegen, die so bezeichnete Margin. Die Höhe ist je nach Broker unterschiedlich und richtet sich nach dem Basiswert der ausgewählten Anlageklasse.

 

Beispiel:

Ist eine Margin von 10% beim Broker zu hinterlegen, bedeutet dieses, dass bei einem Einsatz von 100 Euro die gleiche Anzahl an Anteilen wie bei einer Investition von 1.000 Euro. Dieses entspricht einem Hebel-Verhältnis von 10:1. Mit einem Hebel können demnach also deutlich größere Positionen gehandelt werden, als mit einem unmittelbaren physischen Besitz, exemplarisch dem einer Aktie. Hat man eine falsche Entscheidung getroffen, kann der Broker jedoch den so genannten Margin-Call aufrufen. Hierbei muss eine Margin nachgeordert werden, um den entstandenen Verlust auszugleichen.

 

Die Wahl des Brokers

Ohne Broker läuft beim CFD-Handel nichts. Zahlreiche Broker bieten ihre Leistungen auf einem hart umkämpften Markt an. Daher ist es für jeden Trader ein Muss, sich bei der Wahl seines Brokers mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Leider gibt es auch hier schwarze Schafe, die weder die Erfahrung, noch das notwendige Know How besitzen. Somit sollten diese auch nicht in de engere Auswahl der Händler gelangen. Seriöse Broker sind an folgenden Kriterien festzumachen.

  • Regulierung innerhalb der EU (BaFin)
  • Niedrige Spreads (ideal ab 0,7 Pips)
  • Transparente Preisgestaltung
  • Mobiles Traden auf Handy oder Tablets
  • 50.000 Euro Einlagensicherung pro Kunde
  • Hohes Maß an Service und Support

Daneben ist natürlich auch eine gut konzipierte Handelsplattform von essentielle Bedeutung, mit der sich exemplarisch eine eigene Watchlist erstellen lassen kann oder die ein ausgezeichnetes Risikomanagement mit Take Profit oder Stopp Loss beinhaltet.

Beitrag von am 3. Juli 2017. Abgelegt unter Allgemein. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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