„La Fille mal gardée“ – klassisches Ballett in seiner humorvollsten Form im MEDIO.Rhein.Erft

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„La Fille mal gardée“ – klassische, humorvolle Ballett-Aufführung in Bergheim
 

Bergheim: Dieses heitere und sich selbst nicht allzu ernst nehmende Lustspiel verzaubert seit über 200 Jahren Kenner und Neulinge der Materie. „La Fille mal gardée“ mit seiner mitreißenden Musik, der romantischen Handlung sowie der unterhaltsamen Kombination aus Humoreske, Schauspiel und Ballett ist ideal, um sowohl den beteiligten Tänzern und Tänzerinnen als auch dem Publikum die Freude am klassischen Tanz zu vermitteln. Davon ist jedenfalls Ballettmeisterin und Choreografin Inessa Bergs überzeugt: „Wir wollten nicht nur einzelne Tänze einstudieren, sondern ein komplettes Stück. Alle haben fast ein Jahr lang geprobt und für das ganze Ensemble war dies eine tolle tänzerische und sinnstiftende Erfahrung – wir sind als Team zusammengewachsen.“
Der Einstieg in die Handlung ist leicht gefunden: Das Bauernmädchen Lisa liebt den Knecht Colin. Das ist Lisas Mutter, der reichen Witwe Simone, gar nicht recht, denn sie ist fest entschlossen, ihr Kind mit dem tollpatschigen und prahlerischen Weinbauernsohn Alain zu verkuppeln. Das sich daraus ergebende Wechselspiel von Lisas Versuchen, sich dem Willen ihrer Mutter zu entziehen, Simones Gegenmaßnahmen und der zärtlichen Liebesgeschichte zwischen Lisa und Colin ist die dramaturgische Grundlage für die unbeschwerte Komödie vor der bäuerlichen Idylle des ländlichen Frankreichs.
Da das Ensemble aus rund 80 Tänzern und Tänzerinnen im Alter zwischen 3 und 73 Jahren besteht, konnte nicht die Originalchoreografie nach Frederick Ashton eins zu eins übernommen werden, sondern „die Tänze sind auf das Niveau und Können der jeweiligen Altersgruppe angepasst“, so Inessa Bergs, die für die gesamte, sehr detailreiche Inszenierung verantwortlich ist. Auch wurden Elemente aus Jazz-Dance und Tango-Argentino aufgenommen. Die Solisten-Rollen werden durchweg von Mitgliedern der Ballett- und Tanzschule Belaro getanzt. Für die Rolle des Jungbauern Colin konnte der Tänzer Evgniy Maystrenko aus Kiew – Mitglied des Tanzensembles Veselad – gewonnen werden.
Abgerundet wird die Inszenierung durch liebevoll gestaltete Kostüme und eine aufwändige Kulisse. Insgesamt besticht die Aufführung in der Choreografie von Inessa Bergs durch Charme, Spielfreude und Können der Akteure, denen der Zuschauer, die Begeisterung auf der Bühne zu stehen, ansieht.
Getreu dem Motto der Tanzschule – das Schönste, was Füße machen können, ist tanzen – breiten die Tänzerinnen und Tänzer für einen Abend das gesamte Spektrum komödiantischer Tanzkunst vor den Augen und Ohren ihres Publikums aus.
Karten für die Aufführung am 20. Mai 2017 um 17.00 Uhr sind erhältlich im Medio.Rhein.Erft und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Bergheim.

Beitrag von am 12. Mai 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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