Meister der Spontanvergärung – Weingut Lubentiushof am 25. Juni zu Gast im Restaurant „Belle Epoque“

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Andreas Barth gilt als „Meister der Spontanvergärung“. © Holger Bernert
 

Andreas Barth hat Zeit. Sehr viel Zeit. Der Winzer von der Terrassenmosel setzt beim Ausbau seiner Rieslinge auf eine langsame Vergärung mit natürlichen Hefen. „Unsere Kunden sind echte Riesling-Freaks, die einen Wein von uns schon am Duft erkennen“, erzählt der 49-jährige Quereinsteiger und Autodidakt in Sachen Weinanbau. Die Spontanvergärung verleiht seinen Weinen eine enorme Mineralität sowie eine dichte Struktur. Vor allem die Gewächse aus der Lage „Gondorfer Gäns“ gehören zu den besten trockenen Rieslingen, die an der Mosel zu finden sind.

Für den Küchenchef des Romantik Jugendstilhotels Bellevue eine echte Herausforderung. „Die Rieslinge aus dem Jahrgang 2015 sind dicht und strukturiert“, weiß Matthias Meurer. „Sie sind würzig, zart und fein.“ Aus diesem Grund hat sich der Küchenchef für eine sehr leichte Menüfolge entschieden: „Als Hauptgang servieren wir pochierten Rinderrücken an einer hellen Soße, der hervorragend mit dem kraftvoll-würzigen 2015er Gondorfer Gäns ‚Alte Reben’ harmoniert. Die Spontanvergärung macht’s möglich.“

Doch was ist das Besondere an der spontanen Vergärung? Eigentlich scheuen die meisten Winzer ja diesen ganz natürlichen Prozess und setzen lieber Reinzuchthefen ein. Als Qualitätsmerkmal kann man diese Art der Vergärung jedoch nicht bezeichnen. Wer die Spontanvergärung richtig einsetzt, erzielt Weine, die an Facettenreichtum kaum zu überbieten sind. Andreas Barth beherrscht diese Kunst in seinem viereinhalb Hektar kleinen Weingut meisterhaft. Unterstützt wird er dabei von Ehefrau Susanne. „Ich habe eine sehr intuitive Herangehensweise“, sagt der „spontane“ Winzer mit einem Augenzwinkern. „Zum Glück gibt es ja da noch Susanne. Meine Frau erdet mich. Gemeinsam probieren wir die einzelnen Weine, die dann zu einer exklusiven Lagen-Komposition zusammengeführt werden.“

Wer den Eröffnungsabend nicht miterleben kann, darf sich trotzdem auf diesen besonderen Genuss freuen. Denn ab dem 25. Juni stehen die fünf ausgesuchten Riesling-Weine des Weinguts Lubentiushof und das Fünf-Gang-Menü für zwei Monate auf der Speisekarte des Restaurants „Belle Epoque“ in Traben-Trarbach.

Beitrag von am 1. Juni 2017. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten Galerie, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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