Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung zu „Trampolin-Unfälle“:

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Klaffende Kopfplatzwunden nach Kollisionen mit
der Schaukel, Schulterluxation nach Absturz vom Drehfliegenpilz: die
Spielplatzbilanz einer 70er-Jahre-Kindheit. Kaputte Knie, infizierte
Wunden und ein kreisrundes Loch in der Backe, weil am Minirad die
Handgriffe fehlten, kommen hinzu. Der Begriff „Helikoptereltern“ war
noch nicht erfunden. Kinder wurden zum Spielen rausgeschickt, damit
Mutter beim Wischen freie Bahn hatte. Es gab weniger Autos. Aber es
gab auch keine Fahrradhelme und keine speziellen Autositze.
Eigentlich waren die Zeiten für Kinder gefährlicher. Trotzdem ließen
die Eltern sie – mit Ermahnungen und Ratschlägen – bis zur Dämmerung
draußen laufen und spielen. Die Kindheit war frei und voller Risiken.
Eltern müssen für die Sicherheit des Nachwuchses sorgen. Aber sie
dürfen ihn nicht in Watte packen. Blaue Flecken gehören dazu. Und in
sitzenden Zeiten, in denen schon Grundschüler fettleibig sind, sollte
der Spaß am fröhlichen Hüpfen schon gar nicht gebremst werden.

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Beitrag von am 12. Juli 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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