MSD Gesundheitspreis 2017: Jury nominiert zehn Versorgungsprojekte für die Endrunde

Abgelegt unter: Gesundheit |


Eine unabhängige und prominent besetzte Jury hat zehn
innovative Versorgungslösungen für den MSD Gesundheitspreis 2017
nominiert. Die sechs Gewinner-Projekte werden am 6. September im
Rahmen des MSD Forums GesundheitsPARTNER in Haar bekannt gegeben. Der
MSD Gesundheitspreis wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal
vergeben und steht, wie schon in den Vorjahren, unter der
Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Versorgung neu denken, zur Nachahmung anregen

„Wir haben in Deutschland ein gutes und leistungsstarkes
Gesundheitswesen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir
neue Ideen, die helfen, die Herausforderungen unserer älter werdenden
Gesellschaft zu meistern. Der MSD Gesundheitspreis rückt
herausragende Ideen ins Rampenlicht, die zeigen, wie wir unsere gute
Gesundheitsversorgung gezielt weiterentwickeln können.“

„Die Bewerbungen zum MSD Gesundheitspreis zeigen uns zum
wiederholten Male, dass Innovation im deutschen Gesundheitssystem
möglich ist – auch über Sektorengrenzen hinweg“, sagt Dr. Susanne
Fiedler, Managing Director von MSD Deutschland. „Mit dem MSD
Gesundheitspreis wollen wir diesen Projekten eine Bühne bieten und
zur Nachahmung anregen.“

Zehn Versorgungsprojekte in der Endrunde

In diesem Jahr hatten sich insgesamt 46 Initiativen beworben, aus
denen die Juroren in einem intensiven Auswahlverfahren zehn Projekte
für die Endrunde nominierten. Die besten werden am 6. September in
der Deutschlandzentrale in Haar mit dem MSD Gesundheitspreis
ausgezeichnet. Für die Endrunde nominiert sind:

BIG direkt gesund /Grosch Patienten Service: BIG Adherence
Coaching

Durch ein „DMP“ für die Psychiatrie sollen schwer kranke Patienten
mit regelmäßigen Rehospitalisierungen durch einen externen Case
Manager zu Hause begleitet werden, um Versorgungslücken zu schließen,
Krisensituationen ohne Krankenhauseinweisung zu meistern und die
Adhärenz und ihre Lebensqualität zu stärken.

Universitätsklinikum Heidelberg: Effiziente Arbeitsteilung für die
beste Versorgung

Mit Effizienter Arbeitsteilung stellt sich das
Universitätsklinikum Heidelberg den Aufgaben und Herausforderungen
der Universitätsmedizin, insbesondere bei der Versorgung von
Patienten mit komplexen Erkrankungen. Abgestimmte
Versorgungsstrukturen zwischen den Krankenhäusern der verschiedenen
Versorgungsstufen im Einzugsgebiet des Universitätsklinikums sind das
Ergebnis.

Walk In Ruhr (WIR) – Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin:
Hand in Hand für die Sexuelle Gesundheit

Das institutions- und sektorübergreifende Walk In Ruhr (WIR)
bringt Beratung, Prävention, Diagnose, medizinische Behandlung,
Psychotherapie und Selbsthilfe im Bereich sexueller Gesundheit
zusammen, insbesondere jedoch zu sexuell übertragbaren Infektionen
und zu Präventionsimpfungen. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte,
breite und nachhaltige Versorgung ohne Tabu und Stigma unter
Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse der Patient/innen und
Ratsuchenden.

Gesundheitsnetz Rhein-Neckar e.V./IKK Südwest/Deutsches
Krebsforschungszentrum: ja-ich-auch.de

Die HPV-Impfung gibt es mittlerweile seit mehr als zehn Jahren,
doch die Impfquote in Deutschland zeigt, dass nur 30-40% der
Zielgruppe die Chance nutzt, sich wirksam gegen HP-Viren zu schützen.
Das Projekt „ja-ich-auch.de“ setzt an dieser Problematik an und hat
zum Ziel, die Aufklärung sowie die Impfquote über
Informationsveranstaltungen und das primärpräventive Angebot von
freiwilligen Impftagen in Grundschulen zu steigern.

Mobile Retter e.V.: Mobile Retter

Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand kann nur eine
sofort eingeleitete Reanimation das Überleben des Patienten sichern.
Zufällig anwesende, freiwillig registrierte, qualifizierte Ersthelfer
leiten – per Smartphone alarmiert – noch vor Eintreffen des
Rettungsdienstes eine Herzdruckmassage für den Notfall in ihrer
Nachbarschaft ein. Auf diese Weise konnten schon zahlreiche
Menschenleben gerettet werden.

Forschungsinstitut an der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim e.V.
(FIDAM)

Das Forschungsinstitut an der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim
e.V. (FIDAM) hat ein Schulungs- und Behandlungskonzept für Menschen
mit Typ-1-Diabetes entwickelt. Empowerment- bzw. Selbstmanagement
liegen dem Ansatz zugrunde, der den eigenverantwortlichen Umgang mit
der Erkrankung stärken und Therapie in den Alltag integrieren möchte.
Die Evaluierung des Konzepts erfolgt über randomisierte kontrollierte
Studien sowie über eine Umsetzungsstudie unter realen
Versorgungsbedingungen.

Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Community Medicine
und Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie: Regionale
telemedizinische Versorgung in der Psychiatrie

Das Institut für Community Medicine und die Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifwald zeigen, wie die
Implementation telemedizinischer Funktionalitäten zu einer
Verbesserung der regionalen psychiatrischen Versorgung beitragen
kann.

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden: SOS-Care – Hilfe
nach Schlaganfall

Ziel dieses Case Management-Programmes ist es, Sekundärprävention
nach einem Schlaganfall oder einer TIA zu betreiben
(Rezidivvermeidung), indem die Eigenverantwortung durch Edukation
gestärkt und die Medikamententreue gefestigt wird sowie individuelle
Risikofaktoren minimiert werden.

Universitätsklinikum Leipzig, Abteilung Pädiatrische Onkologie:
Sport und Bewegung in der pädiatrischen Onkologie

Bewegung und Sport stellen eine wichtige Ressource während und
nach der Behandlung einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter
dar, zu welcher die Betroffenen jedoch längerfristig keinen Zugang
haben. Das Projekt integriert altersgerechte Bewegung und Sport in
die Behandlung und den Alltag der Patienten, um behandlungs- und
inaktivitätsbedingten Einschränkungen der körperlichen
Leistungsfähigkeit entgegen zu wirken.

Frauenklinik im Klinikum Wolfsburg: WOLPHSCREEN

Das Wolfsburger Pilotprojekt zum HPV-Screening (WOLPHSCREEN) will
dazu beitragen, die HPV-negativen Majorität ohne Risiko zu erkennen
und ihr unnötige Diagnostik und Fehlbehandlungen zu ersparen.
Gleichsam kann die HPV-positive Minorität mit erhöhtem Risiko gezielt
identifiziert werden. Auf sie kann sich so die ganze professionelle
Fürsorge fokussieren.

Der MSD Gesundheitspreis ist mit insgesamt 110.000 Euro dotiert,
die auf die sechs Gewinnerprojekte verteilt werden. Darunter werden
drei Sonderpreise für E-Health/Digitalisierung, Community
Medicine/Arztnetze und Stärkung der Patientenbeteiligung/Adärenz
verliehen.

Die Jury besteht aus Prof. Volker Amelung, Vorstandsvorsitzender
Bundesverband Managed Care, Birgit Dembski, Fachbereichsleiterin
Gesundheitspolitik, Mukoviszidose e.V., Dr. Rainer Hess,
Rechtsanwalt, ehemaliger unparteiischer Vorsitzender des G-BA, Dr.
Rolf Koschorrek, stellvertretender Bundesvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Prof.
Friedrich-Wilhelm Schwartz, ehemaliger Vorsitzender
Sachverständigenrat Gesundheit, Prof. Peter C. Scriba, ehemaliger
Direktor, Medizinische Klinik Innenstadt, Klinikum der Universität
München, und Dr. Jutta Wendel-Schrief, Director Market Access, MSD.

Über MSD:

MSD ist ein internationales Gesundheitsunternehmen mit zwei Namen:
In den USA und Kanada sind wir Merck & Co., Inc., mit Sitz in
Kenilworth, NJ, USA. Im Rest der Welt kennt man uns als MSD. Gemessen
am Umsatz ist MSD der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit
(2015 Financial Times Global 500 List).

Seit mehr als 125 Jahren entwickeln die Mitarbeiter von MSD neue
Lösungen für einige der wichtigsten Gesundheitsprobleme weltweit.
Dabei setzen wir auf zwei Säulen: im Kerngeschäft erforschen,
entwickeln, produzieren und vertreiben wir verschreibungspflichtige
Arzneimittel, Impfstoffe, Biologika und Präparate für die
Tiergesundheit. Darüber hinaus bieten wir mit vielfältigen Corporate
Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller
Welt. So schafft MSD kontinuierlich einen wirtschaftlichen und einen
gesellschaftlichen Mehrwert. In Deutschland hat die
Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

MSD ist erreichbar unter Tel: 0800 673 673 673; Fax: 0800 673 673
329; E-Mail: infocenter@msd.de; Internet: www.msd.de Twitter:
@MSD_Deutschland

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Stephanie Ralle-Zentgraf, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1,
85540 Haar, Tel.: 089 4561-1540, Fax: 089 4561-1329, E-Mail:
stephanie.ralle-zentgraf@msd.de

Presseinformationen von MSD sind im Internet unter www.msd-presse.de
abrufbar.

Original-Content von: MSD SHARP & DOHME GmbH, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 11. Juli 2017. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste