Region des Monats: Teutoburger Wald

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Bielefeld (nrw-tn). Moor, Minerale und eine frische Meeresbrise – der Teutoburger Wald legt sich für das Wohl seiner Besucher mächtig ins Zeug.

Mit sechs staatlich anerkannten Heilbädern, einem heilklimatischen Kurort, vier Kneippkurorten sowie zehn Luftkur- und vier Erholungsorten gilt die Region als „Heilgarten Deutschlands“. Gesundheitsfördernd wirken natürlich auch die zahlreichen Rad- und Wanderangebote der Mittelgebirgslandschaft, die zugleich oft einen Einblick in die Geschichte des Teutoburger Waldes gewähren.

In Bad Salzuflen wirkt die Heilkraft der Sole. Die Gradierwerke, einst zur Gewinnung von Salz genutzt, erzeugen ein meerähnliches Klima in der Stadt.

Bis zu 300.000 Liter Salzwasser rieseln täglich über Schwarzdornwände. Die frische Seeluft, die dabei produziert wird, lässt sich im begehbaren ErlebnisGradierwerk besonders tief einatmen. Die Sole-Nebelkammer, die sich darin befindet, erlaubt bei ruhiger Musik und farblich wechselndem Sternenhimmel eine intensive Inhalation der gesunden Luft. Geschichte atmen können Gruppen auf verschiedenen Rundgängen, die auch durch die Altstadt mit ihren Gassen und Häusern aus der Weserrenaissance führen. Die einstündige Führung „Es war einmal ein Salzsieder“ etwa informiert über die Entwicklung der Stadt von der Saline bis zum Solbad und kostet 55 Euro pro Gruppe und Gästeführer (www.bad-salzuflen.de, Tel.: 05222/183183).

Die Kraft des Moores wirkt in Bad Driburg und Bad Meinberg. Wertvolle Pflanzenteile, die sich über viele Jahrhunderte hinweg natürlich zersetzt haben, geben dem Schwefelmoor seine Wirkstoffe. In Bad Lippspringe ist das Klima besonders gut: Als einziges Heilbad in Nordrhein-Westfalen trägt es das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. In Bad Wünnenberg bieten ein Erlebnis-Barfußpfad und ein weitläufiges Kurwegenetz viele Möglichkeiten zur Bewegung an frischer Luft.

Und in Bad Oeynhausen sprudeln Mineralquellen, die innerlich wie äußerlich wirken können: In der neoklassizistischen Wandelhalle können Besucher das aus bis zu 600 Meter Tiefe gewonnene Heilwasser kosten. Die äußerliche Heilkraft des Wassers lässt sich schräg gegenüber in den Thermal-, Mineral- und Thermal-Sole-Becken der BaliThermen entdecken. Wer das Flair des Indonesischen Inselparadieses zum Träumen schön findet, der kann mitunter über Nacht bleiben: Unter der Überschrift „Sternensauna“ bieten die Thermen Übernachtung mit Frühstück und viel Programm wie Eventaufgüsse, Massagen und Sternwassergymnastik an. Am 15. Januar und 12. März 2010 sind die nächsten Termine für das Event, die Kosten: 55 Euro für ein normales Bett, 65 Euro für ein Wasserbett (www.balitherme.de, Tel.: 05731/3053120).

Gleich nebenan thront das Glanzstück Bad Oeynhausens: das Kaiserpalais. Im 1908 erbauten ehemaligen Kurhaus der Stadt finden sich heute das GOP-Varieté-Theater mit verschiedenen Gastronomiebereichen sowie einem Dance-Club. Wer diese Vielfalt kennen lernen möchte, kann bis zum 3. Januar 2010 auf das Winter-Erlebnispaket zurückgreifen: Eine Übernachtung mit Frühstück, eine Eintrittskarte zur aktuellen Show „Classic“, ein Drei-Gänge Menü im Varieté sowie mittwochs freier Eintritt in den Dance Club kosten ab 89 Euro pro Person im Doppelzimmer (www.variete.de, Tel.: 05731/ 74480).

Wer die Umgebung dieser und weiterer Heilbäder erkunden möchte, kann der Wellness-Radroute Teutoburger Wald folgen: Der 500 Kilometer lange Wohlfühl-Rundkurs verbindet mehr als 30 Orte, darunter fünf große Heilbäder und neun staatlich anerkannte Luft- und Kneippkurorte, führt aber auch durch historische Stadtkerne und vorbei an Schlössern, Kirchen und Klöstern wie dem Paderborner Dom oder der Reichsabtei Corvey bei Höxter. Der Radelgenuss kann mit zahlreichen Wellness- und Fitnessangeboten kombiniert werden, wie Thermal und Moorbäder, Sauna und Massagen oder traditionelle chinesische Medizin (www.wellness-radroute.de).

Wald und Moor, Heide und Bäche sowie Natur- und Kulturdenkmäler prägen die Mittelgebirgslandschaft rund um die beiden Naturparke TERRA.vita und Teutoburger Wald/Eggegebirge. Eine besondere Attraktion für Wanderer sind die aus dem Hermannsweg und dem Eggeweg bestehenden Hermannshöhen, zwei ineinander übergehenden Kammwege, die vorbei an Schlössern, Burgen und Ruinen, dem Hermannsdenkmal und den Externsteinen durch die beiden Naturparke führen. Als Mitglied der Top Trails of Germany zählen sie zu den 13 schönsten Fernwanderwegen Deutschlands. Für Sportwanderer ist die insgesamt 226 Kilometer lange traditionsreiche Strecke in zehn Etappen aufgeteilt. Genusswanderer können den Weg, der vom münsterländischen Rheine über Bielefeld ins sauerländische Marsberg verläuft, auf 18 Etappen mit durchschnittlich 17,5 Kilometer zurücklegen. Für eine kurze Wanderung zwischendurch gibt es über 60 Einstiege, die Tagesausflüge ermöglichen (www.hermannshoehen.de).

Ganz gleich ob per Pedes oder Pedale: Wer im Teutoburger Wald unterwegs ist, lernt auch Stationen der langen und wechselvollen Geschichte dieser Region kennen. So erinnert das weithin bekannte Hermannsdenkmal bei Detmold an die Schlacht des Cheruskerfürsten Arminius, der im Jahre neun nach Christus römische Legionen besiegte. Nicht so hoch, aber fast ebenso bekannt sind die bei Horn-Bad Meinberg gelegenen Externsteine: Dreizehn Sandsteinfelsen ragen bis zu 40 Meter hoch in den Himmel. Christen sollen hier um 1100 eine Kultstätte angelegt haben, eine Reliefdarstellung der Kreuzabnahme Christi gilt als Deutschlands ältestes erhaltenes Steinbild.

Das ehemals bedeutende Kloster Corvey mit seiner Bibliothek und der Grabstätte Hoffmann von Fallerslebens ist Anwärter auf die Anerkennung als Weltkulturerbe und im Kloster Dalheim bei Paderborn ist das europaweit erste Museum für Klosterkultur entstanden.

Weitere Informationen, Tipps und Broschüren sowie verschiedene Pauschalen hält der Teutoburger Wald Tourismus unter der Telefonnummer 0521/96733-25 sowie im Netz bereit.

Internet: www.teutoburgerwald.de

Pressekontakt: OstWestfalenLippe Marketing GmbH, Teutoburger Wald Tourismus, Markus Backes, Telefon: 0521/96733-27, Fax: 0521/96733-19, E-Mail: m.backes@teutoburgerwald.de

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Beitrag von am 5. Dezember 2009. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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