Ritalin online kaufen: Internet-Apotheken bieten ADHS-Medikament ohne Rezept an

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Über kaum ein anderes Arzneimittel wird in den Medien so viel berichtet wie über Ritalin. Für die einen ist es ein Medikament zur Behandlung von ADHS, die anderen benutzen es als Neuro-Enhancer und Aufputschmittel. Obwohl Methylphenidat, der Hauptwirkstoff von Ritalin, in den meisten Staaten als Betäubungsmittel klassifiziert ist, gibt es einen regen Handel, sowohl online als auch offline. Für Studenten ist es meist kein Problem, über ihre Kommilitonen eine Bezugsquelle zu finden. Noch einfacher ist es im Internet, wo zahlreiche Versandapotheken damit werben, dass man Ritalin online kaufen kann – in vielen Fällen sogar ohne Rezept.

Eine kursorische Recherche in der weltgrößten Suchmaschine Google liefert unter dem Stichwort „Ritalin online kaufen“ mehr als zwei Millionen Ergebnisse. Schon auf der ersten Trefferseite führen viele Links zu eindeutigen Kaufangeboten oder zu entsprechenden Affiliate-Seiten. Einer der Shops mit der größten Auswahl ist „rezeptfreikaufen.net“. Dort gibt es neben Ritalin auch viele andere Produkte mit dem Wirkstoff Methylpheidat, darunter zum Beispiel Medikinet, Equasym und Concerta. Wie man sieht, ist Ritalin online heute genauso leicht verfügbar wie gewöhnliche Koffeintabletten.

Umfragen an deutschen Hochschulen haben ergeben, dass fast jeder vierte schon mindestens einmal zu einem Medikament gegriffen hat, um seine Leistungsfähigkeit in der Prüfungsphase zu erhöhen. Das mit Abstand am häufigsten genutzte Arzneimittel ist Ritalin, das in den USA auch als “Koks für Kinder” bezeichnet wird. Es ist unbestritten, dass der Wirkstoff Methylphenidat – ein erstmals im Jahre 1944 synthetisiertes Amphetaminderivat – die Vigilanz und Konzentrationsfähigkeit fördert. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass sich die als positiv empfundene Wirkung bei zu häufiger Anwendung oder unangemessen hoher Dosierung schnell ins Gegenteil umkehren kann. Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Nervosität und Reizbarkeit können die Folge sein.

Weil Ritalin so leicht erhältlich ist, fallen manche Interessenten dem Trugschluss anheim, dass es sich dabei um eine zwar etwas wirksamere, aber immer noch relativ harmlose Alternative zu einigen in der Apotheke rezeptfrei erhältlichen Aufputschmitteln wie Ginseng, Taurin oder Guarana handelt. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass Ritalin in Deutschland normalerweise nur mit einem Betäubungsmittelrezept erworben werden darf. Wenn sich etwa Studenten über Online-Quellen mit Tabletten zur Deckung des Eigenbedarfs eindecken, sollten sie sich bewusst sein, dass sie diese nicht an Kommilitonen weitergeben dürfen. Die Weitergabe von Betäubungsmitteln – egal ob mit oder ohne Gewinnabsicht – ist eine Straftat.

Wie bei allen Amphetaminderivaten darf auch bei Ritalin das Risiko einer Suchtentwicklung nicht unterschätzt werden. Unterbinden ließe sich der Missbrauch lediglich durch ein vollständiges Verbot, was jedoch mangels Alternativen für die ADHS-Therapie nicht realisierbar ist. Aus rechtlicher und medizinischer Sicht muss jeder Arzt und Apotheker davon abraten, Ritalin als Neuro-Enhancer zu gebrauchen. Dies wird jedoch einen potenziellen Anwender kaum zum Umdenken bewegen. Diesen Personen sei ans Herz gelegt, wenigstens auf eine Langzeitanwendung zu verzichten und so niedrig wie möglich zu dosieren. Bei vorsichtiger Anwendung können physische oder psychische Probleme minimiert werden. Nähere Informationen im nachfolgend verlinkten Originalartikel unter „ritalinonlinekaufenblog.wordpress.com“ zu finden.

Beitrag von am 4. Juli 2017. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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