Schnell wieder auf den Beinen

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Berlin im Mai 2017. Die Hüfte trägt einen Großteil unseres Körpers und steht Tag für Tag unter einer großen Belastung. Kein Wunder also, dass das zweitgrößte Gelenk des Menschen auch besonders anfällig für Verschleißerkrankungen ist. „Bei einer Hüftgelenksarthrose treten Schmerzen aber nicht nur im Bereich der Hüfte, also in der Leistenregion, auf, sondern lassen sich oft auch in der Gesäßbacke, im Oberschenkel oder sogar im Knie lokalisieren“, weiß Dr. Johannes Knipprath, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und ärztlicher Leiter der Avicenna Klinik Berlin. Anfangs spüren Betroffene Schmerzen nur bei längerer und stärkerer Belastung, wie beim Treppensteigen oder während eines langen Spazierganges. Wenn die Erkrankung fortschreitet, entstehen Beschwerden häufiger und schon nach kürzerer Zeit. Außerdem kommt der sogenannte „Anlaufschmerz“ dazu. Hier leiden Patienten, wenn sie beispielsweise längere Zeit gesessen haben, bei den ersten Schritten unter besonders großen Problemen, die erst nach einiger Zeit besser werden.

Letzter Ausweg Operation
Bei der sogenannten Coxarthrose nutzt sich der Knorpel, also die schützende Schicht über den Gelenkflächen, aufgrund der dauernden Belastung ab und wird immer dünner, bis er schließlich ganz zerstört ist. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose des Hüftgelenks ist der Alltag der Betroffenen massiv beeinträchtigt. Um Patienten wieder mehr Lebensqualität und Bewegungsabläufe ohne Schmerzen zu ermöglichen, kommt dann neben konservativen Maßnahmen zur Schmerzlinderung eine Operation und ein künstliches Hüftgelenk infrage, um die Ursache dauerhaft zu beheben. Doch der Gedanke an ein künstliches Hüftgelenk löst bei vielen Menschen immer noch Angstgefühle aus, da sie einen großen Eingriff mit langwierigem Heilungsprozess, starken Schmerzen und langen Ausfallzeiten fürchten. „Dank modernster Operationstechniken und Prothesen aus Hightech-Materialien sind diese Sorgen aber heutzutage völlig unbegründet“, sagt Dr. Knipprath und ergänzt: „Patienten sind direkt nach dem Eingriff wieder mobil und können das Gelenk schon voll belasten.“

Künstliches Gelenk übernimmt volle Funktion
Das künstliche Hüftgelenk besteht aus mehreren Komponenten. Dazu der Experte: „Als Hüftschaft setzen wir in unserer Klinik einen zementlosen beschichteten Kurzschaft aus Titan ein. Die Beschichtung mit dem Knochenersatzstoff Hydroxylapatit sorgt dabei für das Einwachsen der Knochen. Diese zementfreie Befestigung gilt als besonders haltbar und eignet sich daher besonders für aktive und jüngere Patienten. Die Pfanne ist ebenfalls zementlos und beschichtet und außerdem ohne Verschraubung. Als Inlay kommen Keramik oder hochvernetztes Polyethylen mit Vitamin E als Antioxidans zum Einsatz.“ Die Implantation selbst erfolgt durch einen minimalinvasiven Zugang, der Muskeln und Weichteile schont. „Dank dieser Vorgehensweise können wir ein Maximum an körpereigener Knochensubstanz erhalten. Das Verfahren ermöglicht eine sofortige Vollmobilisierung unter voller Belastung bei maximaler Schmerzreduktion“, erklärt Dr. Knipprath abschließend.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de.

Beitrag von am 22. Mai 2017. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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