TÜV Rheinland: Augen auf beim Kauf von Fidget Spinner / Trendspielzeug für Kleinkinder ungeeignet / Aufschriften, Warnhinweise und Verarbeitung kontrollieren (FOTO)

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Sie sind der aktuelle Star nicht nur in deutschen Kinderzimmern:
Fidget Spinner. Es gibt die rasanten Kreisel aktuell in immer
verrückteren Ausführungen, und in zahlreichen Youtube-Videos erhalten
Jung und Alt die ultimativen Tuning-Tipps. Aber Achtung: Nicht alle
Spinner sind auch für Kinder geeignet. „Gerade wenn am Spielzeug
verschluckbare Kleinteile zum Einsatz kommen, gehören sie nicht in
die Hände von Kleinkindern“, rät Ralf Diekmann, Experte für
Produktsicherheit bei TÜV Rheinland. Beispiel: „Kleine magnetische
Teile oder frei zugängliche Knopf-Batterien für eine LED-Beleuchtung
sind tabu für Kinder unter drei Jahre. Lösen sie sich und werden
verschluckt, kann es zu sehr gefährlichen inneren Verletzungen
kommen.“ Erst kürzlich musste der Zoll große Mengen unerlaubter
Fidget Spinner aus dem Verkehr ziehen und vernichten.

Aufschriften, Warnhinweise und Tuning-Videos

„Die Aussicht auf den schnellen Gewinn lockt aktuell viele Firmen
und Importeure, die eigentlich gar nicht aus der jeweiligen Branche
kommen, also auch keine Erfahrung mit möglichen Gefahren haben“,
erklärt Diekmann. „Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass in
einer solchen Boomphase, wenn viele Verbraucher ganz schnell ein
angesagtes Produkt haben wollen, zahlreiche unsichere Produkte am
Markt erscheinen. So war es beispielsweise auch bei den Hoverboards,
wo zahlreiche Akkus in Brand gerieten.“ Daher sollte man beim Kauf
der beliebten Spielzeuge unbedingt darauf achten, für welches Alter
sie freigegeben sind. Auf der Verpackung muss zudem der Hersteller
oder Importeur klar erkennbar sein, dies ist für den Reklamationsfall
unerlässlich. Auch müssen alle Bedien- und Warnhinweise vollständig
und in deutscher Sprache sein. Beim Kauf auch auf die allgemeine
Verarbeitung achten: „Scharfe Ecken und Kanten sind ebenso ein No-Go
wie ein übler, nicht materialtypischer Geruch“, so Diekmann.

Auf der Jagd nach immer verrückteren Ausführungen gibt es auch
immer mehr Videoanleitungen zum Tuning von Fidgets. Hier sollten die
Eltern ein wachsames Auge darauf werfen, insbesondere wenn
scharfkantige Accessoires oder Elektrik im Spiel sind. „Mancher
Fidget-Umbau zeugt von großer Risikobereitschaft, gleicht eher einer
Mutprobe als einem Spielzeug.“

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Ralf Diekmann, Presse, Tel.: 0221/806-1972
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Internet: www.tuv.com/presse und www.twitter.com/tuvcom_presse

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Beitrag von am 21. Juni 2017. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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