Vorgesorgt zur Ferienzeit: Bayern vor Baden-Württemberg und Thüringen bei FSME-Impfungen (FOTO)

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In Süddeutschland werden doppelt so viele Menschen gegen
Hirnhautentzündung geimpft wie im Bundesdurchschnitt – und um ein
Vielfaches mehr als im Norden der Republik. Bei der Zahl der
Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) liegt Bayern
(91) vor Baden-Württemberg (88) und Thüringen (81) – jeweils bezogen
auf 1.000 gesetzlich krankenversicherte Menschen im Jahr 2016. Der
Bundesdurchschnitt liegt bei 42 Impfungen pro 1.000 Versicherte,
während in Hamburg (13), Schleswig-Holstein (12) und Bremen (11) am
wenigsten gegen FSME geimpft wird. Das hat das Deutsche
Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) berechnet. Im Jahr 2016 wurden demnach
bundesweit 3,2 Mio. Impfdosen im Wert von 113 Mio. Euro von den
Krankenkassen für ihre Versicherten in den Apotheken eingekauft.

„Im Süddeutschland werden viele Menschen gegen FSME geimpft, weil
hier die Risikogebiete liegen. Das ist wichtig und richtig. Der
Erreger wird durch Zeckenbisse übertragen und ist im Süden besonders
verbreitet“, sagt Mathias Arnold, Apotheker aus Halle/Saale und
Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände. „Grundsätzlich sollte sich aber nicht nur jeder
Bayer, Schwabe oder Thüringer informieren, welche Impfungen er
braucht. Auch Hamburger oder Mecklenburger, die in den Ferien gen
Süden fahren, um dort Wander- oder Radtouren querfeldein zu
unternehmen, sollten sich vorab über FSME-Risikogebiete informieren.
Die Stammapotheke zuhause kann dazu wertvolle Tipps geben. Viele
Apotheken bieten auch darüber hinaus eine pharmazeutische
Reiseberatung an.“

Zum Hintergrund: Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren
Versicherten grundsätzlich diejenigen Impfungen, die von der
Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Dies muss im
Zweifelsfall jeder Versicherte mit seinem Arzt und seiner
Krankenkasse vorab klären. Die STIKO empfiehlt eine
Grundimmunisierung oder Auffrischungsimpfung für Personen, die in
FSME-Risikogebieten gegenüber Zecken exponiert sind, und für
Personen, die durch FSME beruflich gefährdet sind, wie zum Beispiel
Forstarbeiter oder in der Landwirtschaft arbeitende Personen. Für
Reisen in FSME-Risikogebiete im Ausland, wie z.B. nach Skandinavien
oder ins Baltikum, ist eine reisemedizinische Beratung sinnvoll.
Viele Krankenkassen bieten derartige Reiseimpfungen als so genannte
Satzungsleistungen an.

Weitere Informationen unter www.abda.de und www.dapi.de

Pressekontakt:
Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.de

Christian Splett, Pressereferent, 030 40004-137, c.splett@abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverb?nde, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 26. Juli 2017. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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