WDR präsentiert VR-Projekte und Kandidatencheck auf der re:publica 2017

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1000 Kandidaten im Check, Auschwitz aus eindringlicher Perspektive –
und der Kölner Dom in Berlin. Bei der elften Ausgabe der re:publica,
einer der weltweit wichtigsten Konferenzen zum Thema „Digitale
Gesellschaft“, stellt der Westdeutsche Rundfunk mit „Der Kölner Dom
in 360° und VR“, „Ihre Wahl – Der Kandidatencheck“ und „Inside
Auschwitz“ drei Programmprojekte vor, die seit Dienstag im Rennen um
den renommierten Grimme Online Award sind. Cosmo präsentiert das
Projekt „Türkei unzensiert“, Redakteure von wdrforyou geben Einblick
in ihre Arbeit. Gemeinsam mit dem rbb präsentiert sich der WDR zum
ersten Mal an einem eigenen Stand in der Station Berlin.

„Die re:publica ist einer der Gradmesser für technische Trends,
Kommunikation und gesellschaftliche Entwicklungen“, sagt
WDR-Intendant Tom Buhrow. „Deswegen freue ich mich, dass wir in
diesem Jahr den Besuchern in der Berliner Station einige unserer
herausragenden WDR-Projekte vorstellen können.“

Mer losse d’r Dom in Kölle? Für die re:publica macht der WDR eine
Ausnahme: Mit seinem bislang größten Virtual-Reality-Projekt „Der
Kölner Dom in 360° und VR“ zeigt er das Kölner Wahrzeichen in Berlin
bei der re:publica aus außergewöhnlichen Perspektiven. Die Zuschauer
können beispielsweise während eines Chorkonzerts durch den Dom
schweben oder die Bildhauerwerkstatt besuchen und sich darin frei
bewegen. Zusätzlich ermöglicht es das aufwändige VR-Projekt, den Dom
in unterschiedlichen Epochen zu bewundern.

1000 Kandidaten, vier Minuten, eine Wahl. Die Kandidatinnen und
Kandidaten zur Landtagswahl in NRW haben sich für „Ihre Wahl – der
WDR Kandidatencheck“ den Fragen des WDR gestellt. Alle Interviews
wurden unter den exakt gleichen Bedingungen aufgenommen, alle bekamen
dieselben Fragen. In Berlin erhalten die Besucher die Möglichkeit,
sich am Stand in die gleiche Stresssituation wie die Politiker zu
begeben: In vorgegebener Zeit müssen sie Fragen beantworten, während
sie dabei gefilmt werden.

Im sogenannten Labore:tory, einer speziellen Fläche für
Zukunftsprojekte wie Virtual Reality, wird die eindringliche
360°-Doku „Inside Auschwitz“ der „Hier und heute“-Redaktion an allen
drei re:publica-Tagen präsentiert. Drei Zeitzeuginnen erzählen ihre
bewegende Geschichte, während durch die 360-Grad-Technik die
gewaltigen Dimensionen des Vernichtungslagers aufgezeigt werden.

Workshop zu VR, „Berichterstattung für Flüchtlinge“, Talk zu „Türkei
unzensiert“

Im Rahmen des Workshops „Wer verstehen will, muss fühlen – Was
Virtual Reality besser kann“ geben Lisa Weitemeier, Stefan Domke
(„Der Dom in 360° und VR“) und Dorothee Pitz („Inside Auschwitz“)
einen Einblick in ihre Arbeit mit VR und stellen sich der Diskussion:
Was und wie kann man mit VR wirklich neu erzählen? Was sollte man
lieber lassen? Und vor allem: Lohnt sich der Aufwand? (Dienstag, 9.
Mai, 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr, Stage L1).

Schiwa Schlei und Erkan Arikan von Cosmo stellen gemeinsam mit dem
türkischen Journalisten Bülent Mumay das Projekt „Türkei unzensiert“
vor, das Journalisten aus der Türkei und Journalisten, die über die
Türkei berichten, eine Stimme geben soll (Montag, 8. Mai, 13.30 – 14
Uhr, Lightning Talk). Janina Werner und Falah Elias von wdrforyou
berichten über „Dos and Don’ts“ der „Berichterstattung für
Flüchtlinge“ (Mittwoch, 10. Mai, 13.45 – 14.45 Uhr, Media Cube). Und
unter dem Titel „Was die Kuh meint“ erklären Björn Erichsen, Jacob
Vicari und Carolyn Braun, wie die WDR-Produktion „Superkühe“ drei
Milchkühen mittels Sensorjournalismus eine Stimme verleiht (Dienstag,
9. Mai, 19.15 bis 19.45 Uhr, Stage T).

rbb veranstaltet Talk-Lab und präsentiert Workshop über Fake-News

Der rbb lädt auf der re:publica zu zwei Panels und einem TalkLab ein.
Bei dem #rbbTalkLab diskutieren Journalistinnen und Journalisten
stündlich mit interessanten Gästen, was Gesellschaft, Medien sowie
rbb und ARD als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten umtreibt. Die
rbb-Panels diskutieren Fake News (9. Mai, 11.15 Uhr, Stage 4) und
Datenjournalismus (9. Mai, 16.15 Uhr, Stage 4).

Über die re:publica

Die re:publica behandelt seit 2007 jährlich „Themen der digitalen
Gesellschaft“. Bereits im vierten Jahr in Folge findet die re:publica
gemeinsam mit der Media Convention Berlin in der STATION Berlin
statt. Zu beiden Events werden rund 8000 Gäste aus mehr als 60
Ländern erwartet.

Mehr zu den Projekten unter:
http://dom360.wdr.de
http://kandidatencheck.wdr.de
https://www.tagesschau.de/ausland/inside-auschwitz-103.html
http://wdrforyou.de
http://www1.wdr.de/nachrichten/tuerkei-unzensiert/

Pressekontakt:
WDR Pressedesk
WDR Presse und Information
Tel. 0221 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

https://presselounge.wdr.de
https://twitter.com/WDR_Presse

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 4. Mai 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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