Well.com.e testet Prototypen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung
Ein wichtiger Bestandteil von Well.com.e ist die Entwicklung eines Gerätes, das Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung die Möglichkeit zur Beobachtung ihrer eigenen Gesundheitswerte gibt (Selfmonitoring). Das Gerät zeichnet beim Tragen die Dauer und Intensität von alltäglichen Aktivitäten auf und setzt diese in Beziehung zu Herz-Kreislauf-Parametern. Darüber hinaus soll das Gerät dem Nutzer in Zukunft die Entwicklung seines individuellen Gesundheitszustandes über eine Internet-Plattform anzeigen.
Zur Überprüfung der Qualität der Messwerte sowie für die Entwicklung der Gesundheitsparameter sind umfangreiche Testreihen notwendig. Die ersten Untersuchungen wurden vom Deutschen Institut für Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme Dresden und der MasterSolution AG Plauen durchgeführt. Neben den externen Probanden konnten sich in den Testreihen auch Mitarbeiter des Instituts sowie Projektpartner ein Bild von der in diesem Falle „schweißtreibenden“ Forschungsarbeit machen: 30-minütigen Laufserien mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 10,8km/h. Neben der medizinisch-technischen Geräte-Ausstattung des DIG konnte während der Tests auch auf die Laborräume des Bereichs Rehabilitations- und Sportmedizin im Uniklinikum Dresden zurückgegriffen werden. Ausgestattet mit Wischmop und Besen simulierten die Probanden gängige „Belastungen“, um den Einsatz des Gerätes im Alltag testen zu können.
In naher Zukunft sind weitere Testreihen geplant, bei denen die Zahl der Probanden noch deutlich gesteigert wird, um möglichst zuverlässige Rückmeldungen zu den einzelnen Tests zu erhalten.
verwandte Themen:
- Aktuelle Studie: Erhöhte Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und größeres Sterblichkeitsrisiko aufgrund Mikronährstoffmangel Eine verminderte Aufnahme von Mikronährstoffen erhöht das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist eine wichtige Botschaft, die am 17.06.2010 auf dem World Congress of Cardiology (WCC) Scientific Sessions in Beijing, China bekanntgegeben wurde. Nach den neuesten Daten steigt bei einem Mikronährstoffmangel das Risiko für die Entstehung einer koronaren Herzerkrankung, für Schlaganfall, Herzinsuffizienz und für die Gesamtsterblichkeit sig...
- Sibutramin und Herz-Kreislauf Erkrankungen Nachdem die Europäischen Gesundheitsbehörden Sibutramin (Reductil®) europaweit vom Markt verbannt haben, hat das New England Journal of Medicine in der neusten Ausgabe die Studie veröffentlicht, die zu diesem (vorschnellen) Entscheid geführt hat. Es bleibt ein schaler Nachgeschmack....
- Fettes Blut- Risikofaktor für Herz- Kreislauf- Erkrankungen Schätzungsweise 40 Prozent aller Bundesbürger haben erhöhte Blutfettwerte. Viele wissen es nicht einmal, denn erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte verursachen oft keine Symptome. Die Spätschäden sind umso gravierender: Permanent hohe Werte können bei bestimmten Risikogruppen zu Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkten führen. ...
- Stärke dein Herz Täglich leistet unser Herz Höchstleistungen und zieht sich über 100 000 Mal zusammen. Dabei werden bis zu 12 000 Liter Blut durch den Körper gepumpt. Das Gesundheitsportal PatientenWieIch.de lenkt mit dem aktuellen Sonderthema die Aufmerksamkeit auf unseren stärksten Muskel im Körper. ...
- arzneimittel.de ++ Sommer-Tipps: Dem Kreislauf Beine machen So schön für die meisten das gute Wetter und die hohen Temperaturen auch sein mögen, die Hitze kann das Herz-Kreislaufsystem stark belasten. Damit Ihr Körper im Sommer nicht schlapp macht und die Sonne nicht zur Gefahr wird, hier ein paar Tipps....