Weser-Kurier:Über Agrar-Mobbing schreibt Silke Looden:

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Jeder Fall von Mobbing ist einer zu viel. Dass es
Kinder von Landwirten trifft, liegt vor allem am schlechten Image
einer Branche, die es verpasst hat, die neuen Produktionsbedingungen
der Bevölkerung zu vermitteln. Verbraucher fühlen sich irregeführt,
wenn sie in der Werbung glückliche Kühe auf saftigen Weiden sehen.
Zum schlechten Image tragen aber auch immer neue Skandale über die
schlechte Behandlung von Nutztieren bei. Herausgekommen ist ein
Schwarz-Weiß-Denken, das die Landwirtschaft in gut wie bio und böse
wie konventionell teilt. Teenager geben diese Wahrnehmung ungefiltert
weiter und wähnen sich in der Anonymität der sozialen Medien sicher.
Leidtragende sind diejenigen, die eigentlich die Zukunft der
Landwirtschaft ausmachen, die Jugendlichen vom Bauernhof. Jungen und
Mädchen sind heute mehr denn je von der Realität auf den Höfen
entfernt. Um das zu ändern, reicht es nicht, Kindergartengruppen
durch den Stall zu führen. Die Branche tut gut daran, ihren Willen zu
mehr Tierwohl durch mehr Transparenz zu zeigen. Dabei können Schule
und Medien helfen, indem sie die konventionelle Landwirtschaft nicht
per se verteufeln.

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Beitrag von am 1. Mai 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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