Westfalen-Blatt: zum Schwimmunterricht in Deutschland

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Nach Angaben der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im vergangenen Jahr in
Deutschland mindestens 537 Menschen ertrunken – 49 mehr als 2015. Die
DLRG warnt deshalb: Immer weniger Menschen und vor allem immer
weniger Kinder können richtig schwimmen. Der Schwarze Peter wird
natürlich wieder den Schulen zugespielt, denn sie haben den
gesetzlichen Auftrag, die Schwimmausbildung zu übernehmen. Doch viele
Grundschulen kommen schnell an ihre Grenzen – sei es wegen mangelnder
Infrastruktur, aus Zeitgründen oder wegen des Lehrkräftemangels.
Gelöst werden kann das Problem wohl nur mit Zusatzangeboten. NRW geht
hier mit gutem Beispiel voran. Das Landesprogramm »NRW kann
schwimmen! Schwimmen lernen in den Schulferien«, eine Initiative von
Schulministerium, Krankenkassen und Vereinen, soll seit 2008
Schülerinnen und Schüler in Ferienkursen an das Schwimmen
heranführen. Das ist vorbildlich, denn Schwimmen zu lernen ist
genauso wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Mehr noch:
lebenswichtig!

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von am 6. Juni 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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