Westfalenpost: Unterrichtsfach Wirtschaft

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Schüler kämen besser durchs Leben, wüssten sie mehr
darüber, wie unsere Wirtschaft funktioniert. Doch das gilt nicht nur
für Schüler. Auch Erwachsenen fehlt häufig die Kenntnis einfachster
Zusammenhänge. Und leider nicht nur in ökonomischen Fragen.
Erschreckend viele Menschen wissen kaum etwas über Recht und
Verträge, gesunde Ernährung oder unser politisches System, sie können
schlecht mit Statistiken umgehen und mit Medien. Deshalb fallen sie
auf Reklametricks herein, auf Anlagebetrüger, provisionsversessene
Versicherungsmakler, Datenabzocker, Verschwörungstheoretiker und
politische Rattenfänger. Es wäre schön, wenn die Schule das alles
ändern könnte. Mehr Sportunterricht brauchen wir auch, mehr Musik und
Kunst, Programmierunterricht und vielleicht Meditationskurse. Das
Schulfach „Glück“ wurde ja auch schon ins Gespräch gebracht, wenn
auch nicht von der künftigen schwarz-gelben Landesregierung. Die will
ja „nur“ die Wirtschaftskompetenz verbessern. Das ist schon in
Ordnung. Wichtiger als ein zusätzliches Fach wäre zunächst die
Schulung der ökonomischen Kompetenz bei den Lehrern. Wie sie die
ihren Schülern vermitteln, sollte man dann den Praktikern in den
Klassenzimmern überlassen. Das gilt übrigens auch für die anderen
Fächer.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

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Beitrag von am 1. Juni 2017. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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