18. Internationales George Enescu Festival repräsentierte erfolgreich das neue EU-Mitgliedsland Rumä

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(vonAlexandra Solea und Chris Rabe) Einer breiten Öffentlichkeit wurde durch zahlreiche Konzerte an vielen Orten der rumänischen Hauptstadt eine überaus breite stilistische Palette von Barock bis zu zeitgenössischer Musik rumänisch und europäischer Provenienz geboten .

Bekannte Namen der nationalen und internationalen Musikszene bereicherten das Programm. Darunter die Ensembles „Hyperion“, “Profil”, “Archaeus”, “George Enescu” Philharmonic Orchestra, das Orchester der National Oper Bucharest, “Moldova” Philharmonic Orchestra aus Iaşi, “Madrigal” National Chamber Choir, National Choir of Spain, Orchestre de Paris, Oslo Philharmonic Orchestra, “Arturo Toscanini” Philharmonic, Dresdner Philharmoniker, Rotterdam Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra, Münchner Philharmoniker, dirigiert von Cristian Mandeal, Horia Andreescu, Sir Colin Davis, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Emmanuel Krivine, Paul Goodwin, Raphael Frühbeck de Burgos, Charles Dutoit, Michel Plasson, Lawrence Foster, Ion Marin, mit den Solisten Steven Isserlis, Pinchas Zucherman, Lise de la Salle, Nelson Freire, Abdel-Rahman El Bacha, Martha Argerich, Dan Grigore, Murray Perahia, Polina Leschenko, Leonidas Kavakos, Joshua Bell, Evgeny Kissin, und den Ensembles Zuckerman Chambers Players, Europa Galante, Camerata Lysy, Hespèrion XXI, Münchner Bachsolisten, Freiburger Barok Orchestra, “Bejart” Ballet Company, und andere mehr, …

Das Organisationsteam um Mihai Constantinescu und dem künstlerischen Direktor Ioan Holender, der noch die Staatsoper Wien erfolgreich managt und seinem Heimatland Rumänien durch dieses Festival etwas von seiner Prominenz und seinem Erfolg zurück gibt, offerierten ganz unterschiedlich adressierte Konzerte an die rumänische und (leider noch viel zu selten angetretene) internationale Zuhörerschaft .
Bereits um 11 Uhr am Morgen starteten in Bukarest die Kammermusik-Konzerte in der atmosphärisch wundervollen Rotunde des Rumänischen Atheneums, um 17 Uhr die symphonischen Konzerte in der Palast Halle und wiederum im Atheneum endete der Tag mit einer eigenen Nachtmusikreihe, in diesem Jahr dem Thema Barock gewidmet.
Einen weiteren bedeutenden Aspekt im Umfeld des Komponisten Enescu bildeten der Internationale Violin- Piano- und Kompositionswettbewerb, sowie ein Internationales musikwissenschaftliches Symposium, das die rumänische Komponisten- und Musikwissenschaftler-Vereinigung organisiert hatten.

Für fast einen ganzen Monat war Musik das Kommunikationsmittel Nummer eins in Bukarest, an- und aufregend durch ganz unterschiedliche Seiten künstlerischer Ausdrucksformen: Kunstausstellungen, Opern und Theater-Spektakel, Open-Air-Konzerte, die von Schülern und Studenten der Musik- und Musikhochschulen auf dem Festival-Campus präsentiert wurden, wozu weitere Musikensembles, Tanz- und Filmvorführungen hinzu kamen.

Seit den Anfängen im Jahr 1958 bis hin zu 2007 sind das Internationale George Enescu Festival und Wettbewerb die größte Manifestation ihrer Art, die in Europa auf der einen Seite Persönlichkeiten der Musikszene vereinen und andererseits rumänischen Komponisten die Chance bieten, in jeder Konzerthalle mit eigenen Darbietungen ebenfalls präsent zu sein.

„Das angestrebte Ziel dieses Festivals heißt, Rumänien und seinen bedeutendsten Komponisten George Enescu weiter zu bekannt zu machen unter dem Slogan – George Enescus Musik über den ganzen Globus.
Dieses Ziel wird einerseits erreicht durch die bedeutendsten und bekanntesten Künstler und Ensembles – um unsere rumänische Musik (wieder) zu entdecken und andererseits, der (jungen) rumänischen Zuhörerschaft Weltkulturwerte anzubieten.
Eine weitere Bestimmung des Festivals beinhaltet, zusammen mit den Gewinnern der vorangegangenen Wettbewerbe neue Namen in der Musik zu fördern, so wie bereits in den früheren Veranstaltungen“, konstatieren die Verantwortlichen des Festivals.

Und ein sehr bedeutender Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden:
Das George Enescu Festival und sein Wettbewerb bringen Europa und Rumänien näher zueinander. (www.festivalenescu.ro)

Beitrag von auf 30. September 2007. Abgelegt unter Klassische Musik. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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