300 Bauherren stimmen über ihren Hausbau in Deutschland ab

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In Deutschland wird fleißig gebaut. Das Statistische Bundesamt konnte 2017 bereits über 200.000 Baufertigstellungen verzeichnen. Der Trend geht 2018 weiter. Wie in Deutschland gebaut wird und wie viel Prozent der Bauherren/innen dieses Jahr falsch kalkuliert haben, hat das Projekt Hausbauen24.eu ermittelt. Befragt wurden 300 Bauherren zu ihrem Neubau.

Von den befragten Personen haben 40 Prozent selbst/eigenhändig, 33 Prozent ein Architektenhaus und nur 27 Prozent ein Fertighaus, in Baugemeinschaft oder mit einem Bauträger gebaut. Die Statistik zeigt, dass gerne mit Eigenleistungen gebaut wird oder zumindest die Gewerke zu einem Großteil selbst vergeben werden.

Beim Blick auf die Haus- und Grundstücksgröße ergeben sich folgende Durchschnittswerte: Über 50 Prozent aller Bauherren begnügen sich mit einem Grundstück mit einer Fläche von 451 bis 900 m². Etwa die Hälfte baut ein Haus mit einer Wohnfläche von 141 bis 180 m². Erfahrungsgemäß sind das Häuser mit 2 Kinderzimmern.

Beim Auswahl der Heizsysteme bevorzugen Bauherren/innen Wärmepumpen. Allen voran werden Erdwärme oder Luft-Wärmepumpen gewählt (56 Prozent). Mit 28 Prozent ist eine Erdgasheizung in der Anschaffung eine günstige Alternative.

Der Hausbau ist kräftezerrend. Erfreulich ist, dass rund die Hälfte aller Bauten in 8 bis 13 Monaten bezogen wird. Ein Drittel der Bauherren/innen ziehen in ihr Eigenheim aber erst nach 13 oder mehr Monaten Bauzeit. Die längere Bauzeit resultiert aufgrund von eingebrachten Eigenleistungen. Zu den beliebtesten Arbeiten, die Bauherren im Eigenheim einbringen, gehören Malerarbeiten (75 Prozent) und Bodenbeläge (73 Prozent). Nur ein Drittel der Umfrageteilnehmer traut sich Eigenleistungen bei Rohbauarbeiten zu.

Finanziell haben die wenigsten Bauherren außerplanmäßig leiden müssen. Nur 7 Prozent der Hausbauer mussten nachfinanzieren. Aber 41 Prozent haben mehr ausgegeben als geplant. 45 Prozent der Bauherren lagen in etwa richtig. Die Preise für einen Neubau liegen Größtenteils (83 Prozent) zwischen 250.000 und 750.000 Euro. Nur 11 Prozent der Umfrageteilnehmer haben ein Schnäppchenhaus gewählt.

Der Hausbau kann zum Horror werden. Eine Baukostenexplosion kann an den Nerven zerren. Baumängel und Baupfusch können mehrere Jahre vor Gericht bedeuten und die finanzielle Belastung Ehen ruinieren. Doch wie sieht die Realität aus? In der Umfrage haben 98 Prozent der Teilnehmer den Hausbau nicht bereut und würden wieder bauen. Die Hälfte davon würde allerdings einiges anders machen. Nur 2 Prozent der neuen Hausbesitzer würden nie wieder bauen.

Alle Statistiken und eine aufbereitete Infografik hat das Projekt Hausbauen24.eu ( https://www.hausbauen24.eu ) veröffentlicht. Auf dem Projekt werden regelmäßig Tipps rund um das Thema Hausbau veröffentlicht. Von Baugenehmigung bis Trockenbau, Fenstereinbau, Dachausbau und Bodenbeläge verlegen erhalten interessierte Bauherren Ratschläge und Anleitungen in Form von Fachbeiträgen und Videos.

Beitrag von auf 9. November 2018. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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