73-jähriger Seebär wieder auf großem Kurs

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Hamburg – Bergedorf, 12. April 2010 – Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts steht er an Deck, doch ans Aufhören denkt Hans Joachim Wellert noch lange nicht. Am Freitag, den 23. April, fährt er seine erste Schiffstour in diesem Jahr für die Bergedorfer Schifffahrtslinie. „Endlich ist das Wetter wieder besser und ich kann wieder los schippern“, strahlt der 73-Jährige. Schon seit Generationen sind die Männer der Familie Wellert mit ihren Schiffen auf den Gewässern rund um Hamburg unterwegs: Als Schiffsführer, Eisbrecher und Touristenguide. Sechs Generationen lässt sich das Kapitän-Gen in der Familie zurückverfolgen. Und die Vermutung liegt nahe, dass es schon früher angefangen hat. „Wir haben das einfach im Blut. Das hört, glaube ich, auch erstmal nicht mehr auf“, schmunzelt Hans Joachim Wellert.

Hamburger Schifffahrt seit Generationen
Seine Jungfernfahrt fährt der 73-Jährige dieses Jahr am Freitag, 23. April: Um 19 Uhr startet die Barkasse in Bergedorf und schippert durch die heimischen Gewässer. „Opernabend“ ist das Motto der Schifffahrt. „Ich freu mich sehr darauf, endlich wieder an Deck zu stehen, das Steuerrad in Händen und vor mir nichts als Wasser. Wenn man dann noch nette Gäste an Bord hat, ist die Welt in Ordnung“, freut sich der Seebär. Wann das Seefahrertum der Wellerts angefangen hat, weiß der Barkassenführer nicht genau. Wahrscheinlich bei dem Uropa seines Vaters, an dessen Namen er sich aber nicht mehr erinnern kann. Wohl aber an seinen Großvater: „Mein Opa Georg Wellert war schon Ende des 19. Jahrhunderts auf den Hamburger Gewässern und im Hafen unterwegs. Dann wurde auch mein Vater Schiffsführer und kaufte sich sein eigenes Boot. Ab 1951 bin ich dann mit ihm zusammen gefahren“, strahlt der Kapitän stolz. Ende der 50er Jahre zog es ihn dann auf seinen eigenen Kahn. Mittlerweile sind sein Sohn Andreas und sein Enkel Niels ihm auf seinen Spuren gefolgt. „Die beiden sind Schiffsführer. Wir telefonieren jeden Abend und dann erzählen sie mir, was im Hamburger Hafen so los ist.“

In Bergedorf an Land gegangen
Der Heimathafen des Schiffsführers ist nun die Vier- und Marschlande. Hier hat er auch vor vielen Jahren seine Frau kennen gelernt – während einer Schiffsreparatur. 1999 ist Hans Joachim dann in Rente gegangen. Aber an Ruhestand war bei dem alten Seefahrer noch lange nicht zu denken. Kurzer Hand heuerte er bei der Bergedorfer Schifffahrtslinie (www.bergedorfer-schifffahrtslinie.de) an. Nun springt er immer ein, wenn Not am Seemann ist. „Dann moderiere ich die Tour oder steure das Schiff – manchmal sogar beides“, verrät er mit einem Schmunzeln. Seebär bleibt eben Seebär.

Link-Empfehlungen:
www.barkassenfahrt.de

Diese Meldung steht auch zum Download bei dem Experten für Barkassenfahrten rund um Hamburg zur Verfügung http://www.barkassenfahrt.de/presse.html

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