Absolute Schneesicherheit und längste Skisaisonin Kärntens höchsten Skigebieten

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Kärntens schneesicherstes Trio auf der Südseite des Alpenhauptkamms heißt Ski Kärnten. Bereits Anfang Dezember gab es hier einen Meter Neuschnee und es kam noch dicker. Grund dafür sind die „sehr verlässlichen“ Adriatiefs ab November und die Höhenlage. Oberhalb von 1.300 Höhenmetern beginnt der Skispaß in den Skigebieten Grossglockner/Heiligenblut, Mölltaler Gletscher und Ankogel und reicht bis über die Dreitausendergrenze hinaus. Die insgesamt 143 km Pisten von Ski Kärnten sind damit die schneesichersten des südlichsten österreichischen Bundeslands. Entsprechend lange dauert die Saison: Auf dem Mölli fahren Gletscherfans bis 16. Mai auf makelloses Weiß ab, im Skigebiet Grossglockner/Heiligenblut bis 11. April und auf dem Ankogel bis 5. April. Alle Urlaubsorte der drei Skigebiete von Ski Kärnten sind durch internationale Verbindungen auch ohne Auto einfach erreichbar. Den IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach fahren Züge aus Deutschland im 2-Stunden-Takt an. Der Schnee-Express und das RIT-Ticket sind besonders günstige Möglichkeiten mit der Deutschen Bahn hinzukommen. Aus zahlreichen Deutschen Städten gelangt man im Direktflug zum Airport Klagenfurt. Shuttle-Services gibt es ab dem IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach sowie den Flughäfen Klagenfurt, Laibach und Salzburg. Durch Skibusse sind Brettlfans in der gesamten Region auch ohne eigenes Auto mobil.

Ski Kärnten – Anreise
 PER AUTO (Tauernautobahn): Autobahn A10 bis Knoten Spittal/Millstätter See – Ausfahrt Lienz – Mölltaler Bundesstraße – Obervellach – Mallnitz – Flattach – Heiligenblut • PER AUTO (Tauernschleuse): Autobahn A10 – Ausfahrt Bischofshofen-Gasteinertal – Bahnschleuse bis Mallnitz – Obervellach – Flattach – Heiligenblut • VIA FELBERTAUERN: Kufstein – Felbertauern – Lienz – Iselsberg – Mölltal – Flattach – Obervellach – Mallnitz
 FLUG: Direktflüge nach Klagenfurt von Air Berlin aus Hamburg, Berlin, Hannover u. Köln bzw. Ryan Air ab Frankfurt sowie German Wings aus Hamburg und Köln • Airport-Shuttles von den Flughäfen Klagenfurt, Laibach (SLO) und Salzburg zum Hotel: Erw. 30–40 Euro p. P. und Fahrt • bis 15 Jahre 15–20 Euro • Kinder bis 3 Jahre gratis
 BAHN: Internationaler IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach, Züge halten im 2-Stunden-Takt • SCHNEE-EXPRESS (Linie Hamburg – Dortmund – Düsseldorf – Köln – Koblenz) ab 69 Euro hin und zurück • RIT-TICKET: Bahnanreise aus ganz Deutschland um bis zu 50 % reduziert • Bahnhofsshuttle in die gesamte Region: 4–20 Euro • bis 15 Jahre 2–10 Euro • Kinder bis 3 Jahre gratis

Powdern im Angesicht des Großglockners: Ab ins freie Gelände!

Schon die rund 150 Pistenkilometer der drei Skigebiete Grossglockner/Heiligenblut, Mölltaler Gletscher und Ankogel liefern gute Gründe für einen Winterurlaub in der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten. Insgesamt 55 km Pisten mit sensationellem Blick auf den höchsten Österreicher genießen Schneefans im Skigebiet Grossglockner/Heiligenblut. Die 53 km perfekt gepflegten Pisten auf dem Mölltaler Gletscher, Kärntens einzigem Ganzjahresskigebiet, zählen zum Trainingsrevier vieler Skinationalmannschaften. Der Ankogel liegt nur ein Seitental weiter östlich bei Mallnitz und glänzt mit 35 km außergewöhnlich breiten und abwechslungsreichen Pisten sowie der längsten beschneiten Talabfahrt Kärntens. Die traumhafte Winterlandschaft abseits der Pisten gilt jedoch als Tüpfelchen auf dem i. Ein absoluter Trend ist Freeriding. Das Befahren der freien Hänge abseits der markierten Pisten wird, auch dank moderner Ausrüstung wie All-Mountain- oder Twin-Tips-Ski immer beliebter. Die Skigebiete von Ski Kärnten sind mit ihrem weitläufigen Gelände oberhalb der Baumgrenze dafür wie geschaffen.

Sicherer Powderspaß für Einsteiger und Profis

In Heiligenblut gibt es eigene Freeride-Abfahrten – markierte und überwachte, aber eben nicht präparierte Routen im Angesicht des Großglockners. Hier lassen es Tiefschneefahrer auf einem 25 ha großen, unverspurten Gelände mit markierten Skirouten und unzähligen Varianten stauben. An Checkpoints werden sie detailliert über die aktuelle Lawinensituation informiert. Geführte Freeride-Touren gibt es den ganzen Winter über, ebenso Lawinenkurse. Auf dem Mölltaler Gletscher (2.100–3.122 m) bringen tolle Powder-Pauschalen alle Tiefschneefans auf die richtige Spur. Nach einer zweistündigen Einweisung durch einen Skiguide ist man fit, um auf dem Gletscher inmitten der Hohen Tauern den Alltag zu „pulverisieren“. Gletscherpowdern können Frühaufsteher auf dem Mölli übrigens schon ab 7.30 Uhr mit der ersten Gondel. Auch der nur ein paar Kilometer entfernte Ankogel (1.267–2.636 m) ist schon seit Jahren ein Treffpunkt der Freeride-Szene und bietet vom idealen Powder-Übungsgelände bis zur 1.600-Meter-Abfahrt abseits der Pisten einfach alles.

Grossglockner/Heiligenblut Freeride-Areas
 ca. 25 ha freier Skiraum mit unzähligen Varianten • 5 markierte Variantenabfahrten • Abfahrten mit bis zu 1.800 m Höhenunterschied • schneesichere Höhenlage bis 2.989 m • zahlreiche Abfahrten bis ins Tal – Rücktransport Skibus • Freeride-Checkpointtafeln an zentralen Stellen im Skigebiet • Führungen durch staatl. geprüfte Berg- und Skiführer
Mölltaler Gletscher
 16 km Variantenabfahrten • längste Abfahrt: FIS-Abfahrt 7 km (1.000 hm)
Angebot „Powdern auf dem Mölltaler Gletscher“: 3 Ü/F in einer Pension incl. Twin-Tips-Programm (1 Tag „Twin Tips“ und Ski Guiding ca. 2 h ab 107 Euro p. P. im DZ
Ankogel
 35 km Pisten • weitläufige, absolut schneesichere Freeride-Hänge • längste Abfahrt: Ankogel Talabfahrt 7 km (1.349 hm) • Startpunkt für Skitouren mit 200 Meter Aufstieg und 1.600 Meter Abfahrt!

So kommt der Nationalpark-Winter sanft auf Touren!

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.836 m2 das größte Schutzgebiet der Alpen und mit seinen unberührten stattlichen Bergen eine Herzensangelegen¬heit für Skitourenfans. Wer abseits der Pisten mit eigener Muskelkraft die Gipfel erklimmt, entdeckt den „White Spirit“ eines der schönsten Ski¬touren¬reviere der Alpen. Alle, die es lieber ein wenig gemütlicher angehen, schließen sich einer Schneeschuhwanderung mit einem Nationalpark-Ranger an. Auf den leichten aber interessanten Touren lassen sich sogar mächtige Steinböcke oder geschickte Gämsen beobachten! Das Richtige für sportlich Ambitionierte, die einmal etwas Besonderes ausprobieren möchten, ist Eisklettern an gefrorenen Wasserfällen unter Anleitung heimischer Bergführer. Dafür empfiehlt sich das Maltatal, dem der Bergdichter G. Renker den Beinamen „Tal der stürzenden Wasser“ gab. Das ideale Basislager im Nationalpark sind die TauernAlpin-Nationalpark-Partner, 37 geprüfte und zertifizierte Betriebe vom 4-Sterne-Hotel bis zur Privatpension. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, dem Urlaub mehr Wert zu geben, mehr Zeit für das Wesentliche und für spannende Erlebnisse in der winterlichen Zauberwelt des Nationalparks Hohe Tauern. Die TauernAlpin-Buchungszentrale nimmt Gästen die gesamte Organisation ab: Unterkunft, Bergführer oder Nationalpark-Ranger, auf Wunsch sogar Abholung vom Bahnhof oder Flughafen. Wer kein Package bucht, findet im dem neuen TauenAlpin-Wochenprogramm eine Fülle von attraktiven Angeboten: Bei je drei geführten Freeride- und Skitouren, Schnuppereisklettern und fünf geführten Schneeschuhtouren pro Woche gibt es jeden Tag viel zu tun!

Neu: TauernAlpin-Wochenprogramm
 Mo. Freeriding Ankogel/Mallnitz • Info-Abend & Diavortrag 20.00 Uhr, Heiligenblut/Dorfsaal
 Di. Schneeschuhwandern 10.00 Uhr, Heiligenblut • Skitour auf das Stubeck/Maltatal • Schneeschuhwandern 14.00 Uhr, BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz
 Mi. Freeriding Skigebiet Grossglockner/Heiligenblut • Schneeschuhwandern 10.00 Uhr, Apriacher Alm/Heiligenblut • Schneeschuhwandern mit anschl. Käse-Fondue 18.00 Uhr, Mallnitz
 Do. Skitour auf das Roßschartenköpfl Skigebiet Grossglockner/Heiligenblut • Freeriding Mölltaler Gletscher/Flattach • Schneeschuhwandern 10.00 Uhr, BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz • Schnuppereisklettern mit Bergführern ab 17.00 Uhr, Eisklettergarten Heiligenblut
 Fr. Skitour Häusleralm oder Hagener Hütte (je nach Schnee- und Lawinenlage) Mallnitz

8.136 Zeichen
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Belegexemplar erbeten!

Beitrag von auf 28. Dezember 2009. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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