Abspeck-Diäten boomen – trotzdem gibt es immer mehr Übergewichtige weil die Empfehlungen unserer Ernährungswissenschaftler doch nicht stimmen

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Leipzig-24.03.2010
Es gab noch nie ein größeres Angebot an Diäten zum Abspecken wie zur heutigen Zeit, Gewichtsgurus sprießen nur so aus dem Boden wie Unkraut.
Die Krankenkassen stöhnen und schimpfen – halten aber an ihrem alten Konzept weiterhin fest.
Nehmen wir nur einmal den Diabetes Typ Zwei als Beispiel von vielen Zivilisationskrankheiten, der den Steuerzahler (woher bekommt die Regierung sonst das Geld?) ein Vermögen kostet.
Als erstes geht der Mensch zum Arzt, weil er sich nicht wohl fühlt. Wird dann festgestellt, dass er an Diabetes Typ Zwei „angeblich“ erkrankt ist, folgt gleich darauf die Einschulung ins Diabetiker-Programm.
Nur in ganz seltenen Fällen versucht ein Arzt gemeinsam mit dem Patienten die Ursache des erhöhten Blutzuckerspiegels heraus zu finden. Oft wäre es nur nötig, die Beipackzetteln der Medikamente unter die Lupe zu nehmen, die einen Blutzuckerspiegel erhöhen können.
Die Dunkelziffer der Menschen, die erst von ihrem Arzt zum Diabetiker gemacht werden, ist sehr hoch.
Hat dieser Patient einmal den Stempel eines Diabetikers auf der Stirn haften, ist er Diabetiker bis an sein Lebensende – einschließlich der Nebenwirkungen der Medikamente, denn bis heute streiten die Wissenschaftler immer noch untereinander, ob Diabetes heilbar ist.
Der Arzt braucht seine Patienten, die regelmäßig wieder kommen, die Pharmaindustrie will auch ihre „teuren“ Medikamente an den Patienten bringen, da kommen die Zivilisationskrankheiten genau richtig. Das ist ein Milliardengeschäft! Diese Zeche bezahlt aber jeder einzelne Steuerzahler, nicht unsere Regierung.

Nehmen wir einmal die Empfehlung „Wir sollen 5 mal am Tag Obst essen“ unter die Lupe. Obst hat Fruchtzucker – Zucker erhöht den Blutzuckerspiegel!
Zum Frühstück wird Vollkornbrot gegessen, das NICHT gesünder ist als jedes andere Brot auch, oder Müsli. Brot/Müsli bestehen aus Mehl, das sind Kohlenhydrate – Kohlenhydrate erhöhen den Blutzuckerspiegel!
Am Mittagstisch kommen stärkehaltige Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis hinzu – der Blutzuckerspiegel steigt wegen den Kohlenhydraten!
Abend wieder Brot? – Wieder erhöhter Blutzuckerspiegel!
Und zwischen den Mahlzeiten, Obst (Fruchtzucker), Müsliriegel, Schokolade das Gehirn will ja auch arbeiten…
Das Ergebnis: Nonstop ein erhöhter Blutzuckerspiegel – und das über Jahre.
Der Blutzuckerlangzeitwert misst nur die letzten Monate und hat der Patient in dieser Zeit viele kleinere Mahlzeiten, wie sie ja empfohlen werden, zu sich genommen, fällt er sehr oft schon in das Diabetikerprogramm. Und wer dort einmal drin ist, kommt selten wieder heraus.
Außerdem erhöht Stress auch den Blutzuckerspiegel.
Warum ist es für die Ärzte so schwierig, dem Patienten, bevor er Medikamente bekommt, eine Ernährungsumstellung mit mehr Sport zu empfehlen?
Fragt man diese Ärzte zu dieser Problematik, bekommt man die Antwort, dass ihre Patienten dazu zu faul seien, sie würden lieber zu Medikamenten greifen.
Aber ist das wirklich so?
Seien wir einmal ehrlich: Jede Arztpraxis braucht Patienten – der Arzt will auch verdienen. Diabetiker kommen regelmäßig…

Die Autoren Sabine Beuke und Jutta Schütz können diese Argumentation nicht glauben – KEIN Diabetiker mit dem Typ Zwei ist freiwillig gerne ein Diabetiker!
Sie gehen eher davon aus, dass es daran liegen kann, dass die meisten Ärzte überhaupt kein Interesse daran haben, ihre Patienten davon zu überzeugen, es zuerst einmal mit einer Ernährungsumstellung zu versuchen. Und unser Gesundheitssystem sowie auch unsere Regierung haben dazu auch kein Interesse, es wird immer nur debattiert und geredet und auf die Patienten geschimpft, sie seien einfach zu Fett!
Die anerkannten Ernährungsforscher, die ihre Ernährungstheorien seit vielen Jahren unter das Volk bringen, scheinen leider auch mit ihrem Latein am Ende zu sein, sonst gäbe es ja in der heutigen Zeit nicht so viele kranke und übergewichtige Menschen.
Die Ernährungsempfehlungen können also nicht richtig sein!

Oft entsteht so manche Zivilisationskrankheit durch eine falsche Ernährungsform. Diese Problematik wird von den staatlich anerkannten Ernährungswissenschaftlern bestätigt. Ist dies nicht paradox?
Also können doch „ihre“ Ernährungsempfehlungen auch nicht stimmen!

Beuke und Schütz, die mit ihren Selbsthilfe-Büchern sehr erfolgreich sind, forschen bis heute in dieser Richtung Ernährungsumstellung und finden, dass es wichtig ist, soviel wie Möglich darüber zu informieren.

Zum Beispiel:
Dr. Alvarez von der weltberühmten Mayoklinik in Rochester (USA) sagt über das Brot: Brot passiert den ganzen Dünndarm ohne vollkommen verdaut zu werden. Außerdem stört der Weizen, wie auch Salz in Verbindung mit Getreide, die Aufnahme der Nahrung. Gesundheits-Praktiker wissen, dass der jahrelange Verzehr von unrichtiger Zusammensetzung der dazu noch falschen Nahrung die Fähigkeit der Verdauung beeinträchtigt.

Schütz sagte auch gegenüber der Presse, dass die Symptome der Krankheit AD(H)S (Hyperkinetisches Syndrom) eventuell durch eine Umstellung auf eine „kohlenhydratarme“ Ernährung einzudämmen wären. Wissenschaftler stellten fest, dass diese Störung „ein neurobiologisches Defizit im Gehirn-Stoffwechsel“ die Ursache sein könnte. Durch einen Mangel an „Neurotransmittern“ werden die Aufmerksamkeit, das Weiterleiten von Nervenimpulsen und die Informationsverarbeitung geschwächt. Es gibt Untersuchungen, dass der Zuckerstoffwechsel bei diesen Kindern verlangsamt ist und Teile des Gehirns, die für Aufmerksamkeit zuständig sind, mit zu wenig Glukose versorgt werden. Als AD(H)S Ursache werden die gleichen Neurotransmitter diskutiert die außerdem auch bei Migräne eine entscheidende Rolle spielen könnten. Es gibt seit dem Jahr 1940 beweisbare Studien, dass man Krankheiten durch eine kohlenhydratarme Ernährung heilen kann.
Der Krebsforscher Prof. Dr. Gerd Birkenmeier vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig sagt, dass Zucker der Motor der Krebszellen ist.
Auf der Internetseite der Universität Leipzig, Fachbereich: Medizinischer Fakultät, weist dieser Arzt darauf hin, dass durch das Industriezeitalter ein noch nie da gewesener Wandel in Richtung Kohlenhydrate stattgefunden hat. Nach Prof. Birkenmeier (Leipziger Biochemiker), brauchen wir diese KH eigentlich gar nicht, wohl aber Eiweiß und Fett. Auch er sagt: Der Mensch würde nicht vom Fett fett, sondern von den vielen KH. Er empfiehlt als Krebsvorsorge die Reduzierung der Kohlenhydrate. Damit würden mögliche Tumorzellen förmlich ausgehungert.

Noch ein sehr wertvoller Hinweis:
Wer mehr lesen möchte, informiert sich über die Seite (kostenlos):
http://josef-stocker.de/index.html

Veröffentlichung nur mit Quellennachweis!

Beitrag von auf 24. März 2010. Abgelegt unter Ernährung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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