Advent fürs G‘miat in Ruhpolding

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Beleuchtete Stände bei der Rauschbergweihnacht (c) Andreas Plenk (Ruhpolding Tourismus GmbH)
 

Der Ruhpoldinger Advent ist eine Zeit der leisen Zwischentöne, der Tradi-tionen und echter bayerischer Gemütlichkeit. Vom Krampuslauf über den Lichteradvent bis zum Rauhnachtsmarkt spannt sich der Bogen an Veran-staltungen, die Ehrfurcht und Glitzern in die Augen zaubern.

Dem Weihnachtstrubel mit Weihnachtsgebimmel aus der „Dose“ sowie Mas-senaufläufen in Einkaufsstraßen und auf Adventsmärkten gehen viele Men-schen gerne aus dem Weg. Auf der Suche nach „der stillsten Zeit im Jahr“ wer-den sie in der oberbayerischen Gemeinde Ruhpolding fündig. In dem Bilder-buchort mit den schmucken Lüftlmalerei-Fassaden unter der prächtigen Ba-rockkirche ticken die Uhren zum Glück ein bisschen anders. Advent ist hier noch eine Zeit zum Zusammensitzen, Lauschen und still Genießen.

Krampusse und „Rauschberg-Engel“

Dabei ist der Aufmacher für diese Zeit alles anders als leise: Die schön-schaurigen Krampusse der Rauschbergpass (23.11.19) mit ihren handge-schnitzten Holzmasken und dem zotteligen Fell lernen Groß und Klein zuerst einmal das Fürchten, wenn sie durch Ruhpolding ziehen. Das Rasseln der riesigen Schellen und das Gebrüll hallen allerdings nicht lange nach. Dann legt sich die stillste Zeit im Jahr über das Miesenbacher Tal und in den Bergen sorgt der wahrscheinlich höchstgelegene Adventsmarkt Bayerns für große Augen und besondere Momente: Die Rauschberg-Weihnacht (30.11.+01.12., 07.+08.12.19) an der 1.650 Meter hoch gelegenen Bergstation der Rausch-bergbahn zählt zu den Bilderbuch-Momenten im Ruhpoldinger Advent. Zu sehen gibt es dort nicht nur regionales Handwerk und ebensolche Schmankerl, sondern auch die imposante Bergkulisse der Chiemgauer Alpen ringsum. An knisternden Feuerstellen lauscht kann man bei Glühwein und Maroni den weihnachtlichen Weisen, lässt die Blicke schweifen und erlebt besinnliche und erhebende Momente, wie sie nur ein Advent mitten in den Alpen bieten kann.

Vom Lichteradvent zum Rauhnachtmarkt

Drunten im Tale setzt der Lichteradvent (21.12.19) seine Glanzpunkte. Nach Einbruch der Dunkelheit werden in Ruhpolding 1.000 Kerzen entzündet und die Geschäfte laden bis in die Nachtstunden zum Flanieren und Gustieren: egal ob es um einen Glühwein und typische „Boarische Schmankerl“ geht oder um Trachten, Keramik, Kunsthandwerk und Geschenke: Hier wird jeder fündig, der auf der Suche nach echten Originalen ist. Wenn die Heilige Nacht schon vorüber ist, lädt der Rauhnachtmarkt zum „Besinnungsspaziergang“ nach Ruhpolding. Zwischen Weihnachten und Silvester präsentieren heimische Handwerker und Bauern in mehr als 20 Hütten das Beste aus ihren Werkstätten und Küchen. Da sind immer wieder schöne Dinge darunter, die man sich auch nach der Bescherung gönnen darf.

Wo Tiefschnee und Wogen hochgehen

Auch abseits der Weihnachtszeit bestimmen Ruhe, Genuss und Wohlbefinden den Ruhpoldinger Winter. Rings um den oberbayerischen Bilderbuchort liegen versteckte Winkel zum Schneeschuhwandern, Rodeln, Touren gehen und gemütlich Einkehren. Im Erlebnis- und Wellnessbad Vita Alpina genehmigen sich Genießer eine Auszeit. Eine heiße Empfehlung für kalte Tage ist die Saunalandschaft mit Steinbad und Freiluft-Brechelbad. Und es werden einige Anwendungen angeboten, die dem Muskelkater oder Verspannungen nach dem Wintersport zu Leibe rücken. www.ruhpolding.de

Termine im Ruhpoldinger Advent
23.11.19: Krampuslauf der Rauschbergpass Ruhpolding
30.11.+01.12., 07.+08.12.19: Rauschberg-Weihnacht
21.12.19: Lichteradvent – mit 1.000 Kerzen und verlängerten Öffnungszeiten in den Geschäften
27.12.–29.12.19: Rauhnachtsmarkt

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Beitrag von auf 22. November 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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