Auf die Plätze, fertig, los: Spaß am Sport trotz Hörverlust (FOTO)

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Eine Fahrradtour im Sommer, Fußballspielen mit Freunden oder der
geliebte Salsa-Kurs: Sport gehört für viele Menschen zum Leben dazu.
So auch für den Journalisten Torsten, der ein Hörimplantat trägt.
Seine Leidenschaft ist das Laufen. Er bezeichnet sich als
Genussläufer und ist schon den Hamburger und New Yorker Marathon
gelaufen. Für ihn bedeutet ein Hörimplantat keine Begrenzung,
vielmehr ein Stück Freiheit: Es bietet die Möglichkeit alle Geräusche
in der Umgebung wahrzunehmen, aber auch den Audioprozessor bei einem
lauten Stadtmarathon einfach auszuschalten. Torsten kann ohne
Einschränkungen dem Sport nachgehen.

Was müssen Hörimplantat-Träger berücksichtigen, wenn sie Sport
treiben?

Grundsätzlich können Menschen mit einem Hörimplantat auch an
sportlichen Aktivitäten teilnehmen. „Körperliche Bewegung ist für sie
genauso wichtig wie für jeden anderen auch. Denn Sport ist gut für
die Gesundheit, fördert das allgemeine Wohlbefinden und hebt die
Stimmung. Hörimplantat-Träger sollten sich allerdings vorher Gedanken
machen, was bei den einzelnen Sportarten zu beachten ist, um den
Audioprozessor zu schützen“, rät Professor Dr. med. habil. Thorsten
Zehlicke, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Hörzentrum der Abteilung für
Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Dafür
eignen sich neben Stirnbändern auch spezielle Schutzhüllen, die den
Audioprozessor vor Feuchtigkeit schützen. Ob beim Laufen, Yoga oder
Badminton empfiehlt es sich, ein Stirnband zu tragen, das speziell
für die Bedürfnisse bei sportlichen Aktivitäten geschaffen wurde und
das Verrutschen und Herunterfallen des Audioprozessors verhindert.
„Ich ermuntere meine Patienten in der Regel, den Sport zu betreiben,
den sie möchten. Wie Torsten, der nicht nur privat läuft, sondern
seine Leidenschaft auch beruflich lebt. Er ist unter anderem als
Lauf- und Gesundheitscoach tätig und unterstützt andere Menschen
dabei, ihre Ziele zu erreichen“, so Professor Dr. med. habil.
Thorsten Zehlicke.

So steht den meisten Sportarten nichts im Wege und
Hörimplantat-Träger können weiterhin ihren Hobbys nachgehen. Für
Torsten bedeutet das Laufen einfach pure Entspannung und hat eine
meditative Wirkung auf ihn. „In dem Moment kann ich einfach ich
selbst sein“, erklärt Torsten. „Wenn ich an Marathons teilnehme, ist
das jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Zum Beispiel kann ich häufig
Strecken laufen, die ich beim Trainieren nicht nutzen kann. Bei einem
Stadtmarathon beispielsweise gehören Hauptverkehrsstraßen zur Route.
Im Alltag ist es undenkbar dort zu laufen. Für mich ist ein Lauf
durch die Stadt wie eine Sightseeingtour, bei der ich nicht auf den
Verkehr achten muss.“

Zudem genießt Torsten sein wiedergefundenes Hörvermögen durch sein
Hörimplantat ausgiebig im Grünen: Bei einem Naturlauf nimmt er
bewusst alle Geräusche um sich herum wahr, vom Zwitschern der Vögel
bis zum Rascheln der Blätter durch den Wind. Das Laufen in der Natur
ist immer wieder eine kleine friedvolle Entdeckungsreise der Sinne.

Pressekontakt:
beat the silence
Christina Achtert
Brabanter Str. 4
D-80805 München
Telefon: 089 121 75 149
Fax: 089 121 75 197
presse@beat-the-silence.org

Beitrag von auf 1. April 2015. Abgelegt unter Freizeit, Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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