BAföG-Erhöhung längst überfällig

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„Die Erhöhung ist längst überfällig. Das BAföG muss endlich an die realen Lebenshaltungskosten der Studierenden angepasst werden. Solange in einigen Bundesländern immer noch Studiengebühren erhoben werden, kann es sich dabei aber nur um einen ersten Schritt handeln“, so Nicole Gohlke zur Ankündigung von Bildungsministerin Schavan, das BAföG zu erhöhen. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„63 Prozent der Studierenden müssen neben dem Studium arbeiten, daher muss neben den BAföG-Sätzen auch die Bezugsdauer an die tatsächliche durchschnittliche Studienzeit angepasst werden und das Masterstudium grundsätzlich in den BAföG-Bezug mit einbezogen werden. Ohne eine ausreichende Studienfinanzierung für alle bleiben die neuen Studiengänge nicht studierbar.

Im nächsten Schritt steht nun eine unabhängige Überprüfung der Umsetzung der Bologna-Reform auf der Tagesordnung. Die Ankündigung des niedersächsischen Wissenschaftsministers Stratmann, die Bachelor-Studiengänge umfassend zu reformieren, ist ebenfalls dem Einsatz der Demonstranten und Besetzungen der Universitäten zu verdanken.

Schavan steht unter Druck und muss handeln. Das ist ein wichtiger Erfolg der bundesweiten Proteste der Studierenden. Die streikenden Studierenden müssen allerdings in diesen Prozess mit einbezogen werden. Zu lange hat die Politik über die Köpfe der Studierenden hinweg entschieden.“

F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
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Beitrag von auf 19. November 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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