Besinnliche Momente im Deutschen Literaturfernsehen – Autoren präsentieren ihre Gedichte aus der „Frankfurter Bibliothek 2009“

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Die aus Linz stammende freischaffende Malerin Mathilde J. Kaufmann hat schon früh ihre literarische Ader entdeckt. In den letzten Jahren hat sich ihr Schreiben zur echten Sprachlust entwickelt. So spielt sie mit Worten und Sprache und lässt ihrer Kreativität freien Lauf. Mit ihrem Gedicht „IM AUGENBLICK“ möchte die Lyrikerin die wesentlichen Momente unseres Daseins spürbar machen.

Eva-Maria Baumann befasst sich gerne mit Sinnfragen. Dies kommt auch in ihrem weihnachtlichen Gedicht „S“ wird still …“ zum Ausdruck. Darin fragt die Dichterin nach der Bereitschaft und Empfänglichkeit des modernen Menschen für die frohe Botschaft des Festes der Liebe. In unserer hektischen Welt stimmt sie hoffnungsfroh und macht Mut, wenn man sich auf sie einlässt.

Informationen zur Frankfurter Bibliothek:

Bereits in der Literarischen Romantik wurde die Idee geboren, Lyrik aus der Mitte der Gesellschaft zu veröffentlichen. Die Wiederbelebung der Lyrik aus dem Geist des Volksliedes durch den Philosophen und Dichter Johann Gottfried von Herder und sein im Jahr 1778/79 erschienes Buch „Volkslieder“ führte zu einer breiten Strömung literarischen Schaffens, die das Märchen („Kinder und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm, 1812/15), das Volksbuch und das Volkslied („Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim, 1806) pflegte und der Idee der dichtenden Volksseele huldigte.

Wenn man auch heute nicht mehr von einer dichtenden Volksseele spricht, so gibt es doch zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein breites dichterisches Schaffen, das sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. An die ganze Bandbreite und Vielfalt der Dichter wendet sich die „Frankfurter Bibliothek“. Alle Autoren, die Gedichte in deutscher Sprache schreiben, können sich mit einem Gedicht um Aufnahme in die große Lyrikanthologie bewerben. Die seit dem Jahr 2000 jährlich erscheinende „Frankfurter Bibliothek“ ist der romantischen Idee verpflichtet und beschreibt umfassend die lyrische Kultur unserer Gesellschaft. Der soziologische und wissenschaftliche Aspekt, der in der romantischen Idee von der dichtenden Volksseele enthalten ist und sich in den Bemühungen, Volkslyrik im Buch zu veröffentlichen, manifestierte, ist aktueller denn je.

Die „Frankfurter Bibliothek“ ist ein Werk zur Dokumentation deutscher Dichtung und eine Auslese deutschsprachiger Schriftsteller. Sie wird von der Deutschen Bibliothek als Nationalbibliothek Deutschlands nachgewiesen und ist in der Österreichischen Nationalbibliothek sowie in den Staatsbibliotheken zu Berlin, Hamburg und München, in der Schweizerischen Landesbibliothek, in der Französischen Nationalbibliothek und in der weltgrößten Bibliothek, der Library of Congress in Washington, eingestellt. Darüber hinaus ist sie auch ein Informationsmittel für Verlagslektoren, die sich über Autoren und ihre Beiträge zur Gegenwartsliteratur informieren wollen.

Jahrbuch für das neue Gedicht,
Frankfurter Bibliothek 2009
Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH
1049 S.
ISBN: 978-3-933800-28-2

Beitrag von auf 19. August 2009. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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