BRUNKHORST: Aufgabe des nächsten Umweltministers: Monetäre Bewertung der Biologischen Vielfalt

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BERLIN. Zur Vorstellung der Studie „Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität“ (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) durch Bundesumweltminister Gabriel erklärt die Sprecherin für Naturschutz der FDP-Bundestagsfraktion Angelika BRUNKHORST:

Wie Treibhausgas beim Emissionshandel muss auch die Biologische Vielfalt einen monetären Wert bekommen, damit schonender mit der Natur umgegangen wird.

Der nächste Bundesumweltminister muss Vorschläge erarbeiten, wie die Inwertsetzung der Biologischen Vielfalt handhabbar umgesetzt werden kann. Als derzeitige Vorsitzende über die UN-Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung insoweit eine besondere Verantwortung.

Die Natur stellt der menschlichen Gesellschaft eine Vielzahl von so-genannten Ökosystem-Dienstleistungen kostenlos zur Verfügung, wie Nahrungsmittel, sauberes Wasser, gesunde Böden, pflanzliche Wirkstoffe für Arzneimittel. Obwohl sie keinen Preis haben, sind sie sehr wertvoll. Der ökonomische Wert der biologischen Vielfalt ist hoch. Deshalb brauchen wir international einheitliche Maßstäbe zur Bewertung von Biodiversität.

Über eine Wertermittlung kann es gelingen, die Nutzung der Ökosystem-Dienstleistungen in transparenter und fairer Form sicherzustellen, sodass auch nachfolgende Generationen davon profitieren können.

URL: www.liberale.de

Beitrag von auf 3. September 2009. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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