Chick-Lit Buchtrend | Mädels ins Netz!

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Bereits in den USA, England und weiteren Ländern ist Chick-Lit ein unvergleichlicher und bereits etablierter Trend im Literaturbereich der in der Bundesrepublik noch nicht so wirklich angekommen ist. Damit soll jetzt Schluss sein! Jetzt lässt Literatina.de ihn erstmals in deutsche Wohnzimmer schwappen. Denn „Lesen ist sexy“ und Chick-Lit wird Trend!

Ja, was ist denn nun Chick-Lit?

Chick lit kommt von Chick (junge Frau) und lit (Literatur), ein literarisches Genre, dass eigentlich das Leben von Großstadtfrauen im Alter von 25-45 Jahren schildert. Das Genre wurde im Jahre 2000 etabliert. Oftmals sind die Bücher „von Frauen für Frauen“ geschrieben. Die Charaktere stellen oftmals überanalysierende junge Frauen dar, die nach Perfektion in Sachen Liebe, Karriere und ähnlichem, vor allem aber nach ihrem Traumprinzen suchen.
Den Meilenstein für Chick-lit setzte Ende der 90er Jahre die Geschichte der Bridget Jones (Schokolade zum Frühstück). Anschließend wurde die noch recht neue Szene vor allem durch Candace Bushnell mit „Sex and the City“ entscheidend geprägt und durch den Fernseh- und jüngsten Kinoerfolg ausgeweitet und etabliert.
Das gesamte Genre kann ebenfalls als postfeministisch bezeichnet werden, da Themen wie Liebe, Jobs und Beziehungen auf eine unkonventionelle Art und Weise abgehandelt werden.
Hüftspeck, peinliche Männergeschichten, die ablaufende, biologische Uhr und natürlich Galgenhumor prägen diese, tragikomische und doch ernstzunehmende Gattung.

Keine Angst vor Chick-Lit! Mädels ins Netz!

Nachwuchsautorin und selbsternannte „Skandalnudel“ Diana K. Umbach (Nie wieder „I love you“? | Novum Verlag 2008) schreibt sich hierbei den Begriff Chick-Lit groß auf die Fahnen der extravaganten und etwas anderen Damen-EM, die gerade im Netz angepfiffen wird.

„Ich bin mir sicher, dass nichts und niemand prädestinierter für dieses Trendsetting im deutschen Web ist als Literatina“, so die in Schweden lebende Newcomerin Umbach.

Gemeinsam mit Literatina-Gründer Daniel Biester und der engagierten Redakteurin Branka Kahl wird die Damenwelt in deutschen Wohnzimmern aufgerufen, sich der Community anzuschließen, Buchempfehlungen auszutauschen, Chick-Flick (Filme & Serien für Frauen) zu diskutieren oder sich als „Shopaholics“ zu outen. Vor allem deutsche Chick-Lit Autorinnen sollen das Angebot durch ihre persönliche Einbringung, den direkten Dialog sowie durch interaktive Interviews nach und nach abrunden.
Von Klatsch, Klischees bis kunterbunt. Der „Chick-Lit Lounge“ sind keine Grenzen gesetzt. Und dass ebenso über Schuhe, Trends und Shopping malls diskutiert werden kann, ist gar keine Frage, wenn nicht sogar eine Selbstverständlichkeit. Von Bridget Jones bis Rosamunde Pilcher. Bei Literatina geht alles.

Und wann, wenn nicht jetzt? Die Männerwelt daheim dürfte nicht gerade dumm aus der Wäsche gucken, wenn sich die Frauen der maskulinen Domäne entziehen um sich mit anderen Dingen als mit Fußball zu beschäftigen. Nämlich mit den etwas anderen „Sommermärchen“.

Kulturmanager Daniel Biester und Iris Luckhaus (freie Illustratorin, Stylistin und Diplom-Designerin) schufen mit Literatina eine Kunstfigur, die alles andere als langweilig ist: nämlich intelligent, belesen und sexy. Das staubige Image, das den Lesebegeisterten „grauen Mäusen“ manchmal noch klischeehaft anhaftet, soll durch Literatina und ihre Community, die schon mehr als 50.000 Beiträge verfasst hat ein für allemal aus der Welt geschafft werden. Das Literatina-Wachstum ist ungebremst. Von Januar bis Mai 2008 hat sich die Anzahl der Seitenaufrufe der interaktiven Netzgemeinschaft auf mehr als 1.000.000 pro Monat verdoppelt.

Beitrag von auf 10. Juni 2008. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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