Dem Sonnenuntergang entgegen: Strandurlaub mit dem treuen Vierbeiner

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Es gibt kaum einen Heimatfilm, in dem nicht früher oder später eine Szene auftaucht, in der ein verliebtes Pärchen – natürlich barfuß und händchenhaltend -, den weichen Sandstrand entlang schlendert, während der Vierbeiner, der sie begleitet, vergnügt in den leise plätschernden Wellen umher tollt. Und mancher Skeptiker ist angesichts dieser klischeehaften Bilder vermutlich geneigt, zu glauben, dass dies so halt eben nur in der schönen Scheinwelt der Filmemacher vorkommt, jedoch bar jeder Realität ist.

Doch weit gefehlt: Wer das „Urlaub mit Hund Portal“ www.hundeurlaub.de sorgfältig studiert, findet sogleich mehrere Angebote in Strandnähe – vom Ferienwohnungen über Häuser bis hin zu Hotels -, wo Vierbeiner erwünscht und erlaubt sind!

Freilich bedeutet diese Toleranz der Gastfamilien noch nicht zwangsläufig, dass auch an allen Stränden der Umgebung Hunde zu jeder Jahres- und Tageszeit (manchmal ist nur die Nebensaison hundefreundlich!) erlaubt sind.

Hier informiert man sich am besten vorab in den einschlägigen Foren. An welchem Strand der Ostsee Hunde herzlich willkommen sind, zeigt zum Beispiel eine Übersicht des Regionalen Fremdenverkehrsverbands Vorpommern unter www.vorpommern.de/urlaub-mit-hund. So gibt es zum Beispiel in Ueckermünde einen gebührenfreien feinsandige Hundestrand. Wichtig: Teilweise gelten spezifische, örtliche Bestimmungen wie Leinen- oder Maulkorbzwang.

Hundestrände an der deutschen Nordseeküste finden sich unter anderem in Büsum und auf Föhr.

In Italien ist dagegen der Campingplatz „Lido Ripari di Giobbe“ in Ortona zu nennen. Hunde sind auf dem Campingplatz erlaubt, und somit dürfen die Tiere auch an den Strand der Anlage. Der Campingplatz liegt 1,5 Kilometer nördlich der Stadt. Wichtig: Die Tiere dürfen nicht ins Wasser!

Ganz anders in Ravenna. Am Lido di Dante wurde ein Areal für Badegäste mit Hunden geschaffen. Hier gehen die Vierbeiner – wie auch ihre Herrschaft -, einem ungetrübten Badespaß nach. Allerdings gibt es keinen Strandservice, und für läufige Hündinnen bleibt, im Interesse der anderen Halter, der Strand natürlich tabu.

Auch bei Venedig (Porto di Ligugnana) und in der Toscana (Livorno) sind Hunde erlaubt oder werden zumindest toleriert. Hier liegt es ohne Frage auch am Betragen von Halter und Hund, ob das Zusammenleben problemlos ist oder sich die anderen Badegäste vielleicht doch gestört fühlen.

Geradezu paradiesische Zustände finden Hundehalter in Riumar (Spanien) – einen weitläufigen, flach abfallenden Sandstrand, der sich mit seiner endlosen Dünenlandschaft über rund 20 Kilometer (!) erstreckt. Ungestörte Spaziergänge garantiert. Das Beste: Am gesamten Küstenstreifen gibt es keine Abgrenzungen, keine Privat- und Hotelstrände oder Abschnitte, in denen Hunde unerwünscht sind.

Natürlich liegt es, wie schon angedeutet, nicht unerheblich an uns Haltern selbst, dass das auch so bleibt. Ehrensache, dass die Hinterlassenschaften des Lieblings entsorgt werden. Ohnehin sollte man – falls er frei laufen darf und man als Halter auf ungewohntem Terrain dieses Wagnis überhaupt eingeht -, Bello stets im Blick haben. Schlabbert er nämlich zu viel Salzwasser, wird ihm vermutlich noch am Abend speiübel. Zudem besteht durchaus die Gefahr, dass schlechte tierische Schwimmer abgetrieben werden!

Beitrag von auf 1. März 2009. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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