Deutsche spielen lieber analog als digital / Kaum zu glauben: Brett- und Kartenspiele sind beliebter als Smartphone-Games (FOTO)

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Wie verspielt sind die Deutschen? Sind wir eine „Nation der
Zocker“? Geht es den Deutschen nur ums Gewinnen oder doch um das
Miteinander? „Uns hat interessiert, was die Deutschen spielen“, sagt
Axel Weber, Pressesprecher der Lotterie Eurojackpot. Sind Klassiker
wie ‚Mensch ärgere Dich nicht‘, Skat oder Lotto nach wie vor beliebt
oder wurden sie mittlerweile von Smartphone- und Computer-Games
überholt? Im Auftrag von Eurojackpot ist YouGov mit einer
repräsentative Umfrage diesen Fragen auf den Grund gegangen – und das
Ergebnis ist erstaunlich!

Egal ob Brett-, Karten- oder Papierspiele – die Deutschen sind
verspielt und bevorzugen auch im Jahr 2017 analoge Spiele gegenüber
digitalen. Fast drei Viertel der Deutschen spielen Brett- und
Kartenspiele sowie Papierspiele à la Sudoku und Kreuzworträtsel.
Smartphone-Games landen dagegen lediglich auf den hinteren Rängen der
Beliebtheitsskala. Besonders beeindruckt die ungebrochene
Lotterie-Tradition: Rund die Hälfte der Deutschen nimmt daran teil,
14 Prozent sogar wöchentlich.

Jung gegen alt, Frau gegen Mann

„Erstaunlich ist, dass junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren den
größten Spielwunsch haben“, sagt Axel Weber. „86 Prozent dieser
Altersgruppe holen Monopoly und Co. aus der Spielekiste, im
Gesamtdurchschnitt hingegen nur 73 Prozent. Der große Spaß junger
Menschen an klassischen Gesellschaftsspielen ist bemerkenswert.“

Aber auch ein paar Klischees bestätigt die Umfrage: Während 64
Prozent der Männer Spiele an PC und Konsole „daddeln“, kann sich nur
die Hälfte (51 Prozent) der Frauen dafür begeistern. Dafür greifen
diese lieber zum Rätselheft (72 Prozent statt 68 Prozent). Unter den
befragten Männern ist wiederum der Siegeswille stärker ausgeprägt: 32
Prozent von ihnen finden beim Spielen das Gefühl beim Gewinnen am
schönsten, bei den Frauen sind es dagegen lediglich 23 Prozent.

Gemeinsam Spielen macht glücklich

Eine mögliche Erklärung, warum die analogen Klassiker so beliebt
sind, hat Axel Weber auch: „28 Prozent der Befragten geben an, das
gemeinsame Beisammen-sein beim Spielen als das Schönste zu empfinden
– also genau das, was bei Brett- und Kartenspielen im Mittelpunkt
steht und am PC nur schwer simuliert werden kann. Spielen bringt die
Menschen zusammen.“ Das gilt auch für Lotterien: Rund 40 Prozent der
Lotterieteilnehmer unter den 18- bis 24-Jährigen spielen nicht
alleine, sondern mit Familie, Partner, Freunden oder Kollegen. „Der
Traum vom (Jackpot-)Glück verbindet die jungen Menschen“, sagt Axel
Weber. „Hier kann man gemeinsam auf ein Luxusleben hoffen.“

Natürlich sind nicht alle Spiele in ganz Deutschland gleich
beliebt. In jedem Bundesland haben die Menschen andere Vorlieben –
und das schlägt sich auch in den Spielgewohnheiten nieder:

– Digitale Daddler: In Nordrhein-Westfalen sind digitale Games
besonders beliebt. Während dort 55 Prozent der Bewohner gern am
Smartphone spielen, „daddeln“ 61 Prozent gerne an PC und Konsole – im
Bundesdurchschnitt sind es deutlich weniger (49% und 57%).

– Lotterieverliebt ist man in Berlin, Brandenburg, Bremen sowie im
Saarland: Hier nehmen überdurchschnittlich viele Menschen an
Lotterien teil. Schleswig-Holstein sitzt jedoch auf dem
Lotteriethron. Mit 68 Prozent nehmen hier mehr Bewohner an Lotterien
teil als in jedem anderen Bundesland.

– Rätselspaß in Nord, Süd, Ost und West: In Baden-Württemberg
(72%), Hamburg (76%), Hessen (74%) und Thüringen (80%) sind
Papierspiele wie Sudoku und Kreuzworträtsel beliebter als im
bundesweiten Durchschnitt.

– In Bayern, Niedersachsen und Sachsen wird Familie besonders
großgeschrieben: Während die Bayern vor allem Kartenspiele im
Familienkreis spielen (57%), hat niemand so gern wie die Sachsen und
Niedersachsen die Familie um das Brettspiel versammelt (64% und 63%).

– Ein bisschen Spaß muss sein: In Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern geben 43 Prozent bzw. 44 Prozent der Befragten
an, den Spaß am Spiel selbst am schönsten zu finden – im
Bundesdurchschnitt sind es nur 36 Prozent. In Sachsen-Anhalt hält man
dagegen das Beisammensein für besonders schön (34% zu 28%).

– Deutschlands Kartenspiel-Hochburgen: In Rheinland-Pfalz (75%)
und Mecklenburg-Vorpommern (77%) und Thüringen (80%) spielen
besonders viele Bewohner gerne Skat, UNO, Rommee und Co.

– Wetten, dass…? Im kleinen Bundesland sind kleine Wetten
besonders beliebt: Rund 60 Prozent der Bewohner des Saarlandes
beweisen sich gegenseitig gerne ihr Wissen und Können.

Über die Studie: Die Umfragedaten wurden von der YouGov GmbH
bereitgestellt. An den Befragungen nahmen insgesamt 2.986 Personen
teil. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung
(Alter 18+).

Weitere Informationen für Journalisten und Medien in unserem
Presseportal unter: http://presse.eurojackpot.de

Pressekontakt:
WestLotto
Axel Weber
Telefon: 0251-7006-1341
Telefax: 0251-7006-1399
presse@eurojackpot.de
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eurojackpot.spiegel.de

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Beitrag von auf 23. August 2017. Abgelegt unter Freizeit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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