Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 in Leipzig / Schmerzmedizinische Versorgungälterer Menschen im Fokus (FOTO)

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Im kommenden Jahr findet der Deutsche Schmerz- und Palliativtag
erstmalig in Leipzig statt. Bisher war der Kongress-Standort traditionell
Frankfurt a.M. Aufgrund von Umbauarbeiten in der Messe Frankfurt kann aber erst
der Schmerz- und Palliativtag 2021 wieder dort stattfinden. Schwerpunktthema des
Kongresses im kommenden Jahr ist die schmerzmedizinische Versorgung älterer
Menschen. Hier sieht der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin
e.V. (DGS), der in jedem Jahr den praxisnahen Kongress organisiert,
Fortbildungsbedarf.

Vom 19. bis 21. März 2020 findet im Congress Center Leipzig der Schmerz- und
Palliativtag statt. Voraussichtlich rund 2.000 Ärzte, Physiotherapeuten,
Apotheker und Pflegekräfte aus ganz Deutschland werden den Kongress nutzen, um
sich praxisnah fortzubilden. Im Fokus der schmerzmedizinischen Fortbildung steht
der ältere Patient. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
e.V. (DGG) wird es daher ein gemeinsames Curriculum sowie einen Thementag zu
“Schmerzen im Alter” geben, an dem die Teilnehmer sich über aktuelle
Erkenntnisse aus der Forschung sowie neue Entwicklungen in der Praxis
informieren können.

“Ältere Patienten mit chronischen Schmerzen sind häufig multimorbide. Das stellt
die Behandler vor besondere Herausforderungen”, sagt Dr. Thomas Cegla, einer der
Kongresspräsidenten, Vizepräsident der DGS und Chefarzt der Schmerzklinik
Wuppertal. Gerade aufgrund der demografischen Veränderungen sei der Umgang mit
älteren Schmerzpatienten eine zunehmend wichtige Aufgabe.

Wechselwirkungen beachten

Häufige Begleiterkrankungen, die Behandler berücksichtigen müssen, sind z. B
Depressionen, Schlafstörungen, Demenz, Osteoporose, Morbus Parkinson,
Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Zoster Neuropathie, Gerinnungsstörungen
und Obstipation. Eine der zentralen Fragestellungen des Schmerz- und
Palliativtags im kommenden Jahr ist daher: Wie können wir unsere multimodalen
Therapiekonzepte für den älteren Patienten adaptieren? “Nicht für jeden älteren
Patienten sind die Möglichkeiten der Aktivierung, insbesondere des
Bewegungsapparates umsetzbar. Oft stehen Wechselwirkungen von Medikamenten oder
ihre Nebenwirkungen, manchmal auch die Unbehandelbarkeit von progredienten
Erkrankungen im Weg”, so Dr. Johannes Horlemann, ebenfalls Kongresspräsident des
Schmerz- und Palliativtages 2020, Präsident der DGS sowie Leiter des regionalen
Schmerzzentrums Kevelaer.

Rund um diese Themen hat die DGS ein umfassendes Programm aufgestellt, das ab
sofort unter http://ots.de/73nNUe zur Verfügung steht. Hier
(http://ots.de/mBfICO) können sich Interessierte direkt für den Kongress
registrieren. Bis einschließlich 20.01.2020 gilt ein Frühbucherrabatt von bis zu
30 %.

Pressekontakt:
Monika Funck
eickhoff kommunikation GmbH
Probsteigasse 15 | 50670 Köln
Telefon +49 (0) 221-995951-40
Telefax +49 (0) 221-995951-99
funck@eickhoff-kommunikation.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/112743/4454171
OTS: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V., übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 29. November 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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