Deutschlands teuerste Hotels stehen in Bonn

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London/Berlin, 7. April 2009 – Deutschlandreisende konnten sich im vierten Quartal 2008 über günstigere Hotelbetten freuen, denn bundesweit sind die Hotelpreise in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gesunken. Besonders stark profitierten Hotelgäste in Düsseldorf und Dresden von dieser Entwicklung, während Reisende in Hannover deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Hotel Price Index des weltweit führenden Hotelbuchungsportals www.Hotels.com, der die Entwicklung der weltweiten Hotelpreise für das vierte Quartal 2008 analysierte.

Zimmer-Schlussverkauf in deutschen Hotels
Auch die deutsche Hotellerie konnte sich dem weltweiten Trend nicht entziehen und reduzierte die Hotelpreise während des Untersuchungszeitraums um sechs Prozent auf durchschnittlich 95 Euro pro Zimmer und Nacht. Den deutlichsten Preisrückgang wies Düsseldorf aus. Verglichen mit dem letzten Quartal 2007, sanken die Kosten für eine Hotelübernachtung in der Rheinmetropole um satte 20 Prozent auf 101 Euro pro Zimmer und Nacht. Auch in Dresden stellte sich die Lage für Hotelgäste positiver dar, mit um 15 Prozent günstigeren Preisen und 78 Euro für die Hotelübernachtung. In Köln (116 Euro) und Karlsruhe (82 Euro) sanken die Zimmerpreise um je acht Prozent, gefolgt von Berlin (85 Euro, mit sieben Prozent) sowie München (98 Euro) und Bonn (117 Euro) mit je fünf Prozent. Hamburg zeigte mit einer Reduktion um ein Prozent auf 100 Euro kaum eine Veränderung.

Hannovers Preisschraube dreht sich kräftig
Ganz anders sah die Situation für Hotelgäste in der Messestadt Hannover aus. Bereits rund drei Monate vor der Cebit stiegen die Hotelraten im Jahresvergleich um satte 26 Prozent an, auf ein Niveau von durchschnittlich 115 Euro pro Zimmer und Nacht. Nürnberg verzeichnete ebenfalls einen Anstieg um sieben Prozent auf 116 Euro pro Zimmer und Nacht. Kaum merklich war der Anstieg der Hotelzimmerpreise in Bremen und Leipzig mit je einem Prozent auf 91 Euro beziehungsweise 75 Euro. Für Hotelgäste in Frankfurt und Stuttgart machte sich keine Veränderung bemerkbar, denn die durchschnittlichen Zimmerpreise von 111 Euro beziehungsweise 109 Euro pro Nacht blieben während des Untersuchungszeitraums im Vergleich zu 2007 gleich.

Zwischen Bonn und Dortmund liegen 110 Kilometer und 50 Euro
Teuerste Hotelstadt Deutschlands im vierten Quartal 2008 war Bonn. Trotz des Rückgangs um fünf Prozent mussten Hotelgäste in Beethovens Geburtsstadt mit 117 Euro pro Zimmer und Nacht am tiefsten in die Tasche greifen. Auch ein paar Kilometer rheinabwärts sah es nicht besser aus. So wechselten in Kölner Hotels 116 Euro pro Übernachtung den Besitzer. Erst an der Grenze zwischen Rhein und Ruhr in Düsseldorf war das Preisniveau durch den starken Rückgang mit 101 Euro etwas moderater. Am günstigsten schliefen Hotelgäste in Dortmund, mit einem Zimmerpreis von lediglich 67 Euro pro Nacht, was einen Rückgang vor vier Prozent bedeutet.

Im Osten nichts Neues
Das rückläufige Preisniveau in Dresden ist unter den Großstädten im Osten des Landes keine Ausnahme. In der sächsischen Landeshauptstadt sanken die Preise von 92 Euro in 2007 auf 78 Euro in 2008. Leipzig lag mit durchschnittlichen 75 Euro noch darunter. Auch Berlin verzeichnete trotz der ohnehin günstigen Durchschnittspreise von 2007 einen Rückgang um weitere sieben Prozent, auf nur noch 85 Euro pro Zimmer und Nacht.

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