Die Hundehaftpflicht ist auch ein Thema für Stiftung Finanztest

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In diesen Tagen präsentiert Stiftung Finanztest eine Umfrage zum Thema Tierärzte, bei dem die Halter von Katzen, Hunden oder Pferden zu Wort kommen und ihre Erfahrungen preisgeben. Rund 5.500 Bürger wurden befragt. Darunter waren auch viele Hunde- und Katzenfreunde, schließlich gehören die Tiere zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.

Während für die Katze kein besonderer Versicherungsschutz von Nöten ist, muss der Hund sehr wohl eine separate Versicherung haben, die so genannte Hundehaftpflicht. Denn Schäden, die ein Hund verursacht, sind nicht Bestandteil einer normalen Privathaftpflichtversicherung. In manchen Bundesländern besteht ungeachtet der Hunderasse mittlerweile die Verpflichtung zum Nachweis einer Hundehaftpflicht.

Informationen zur Hundehaftpflicht finden Sie hier: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht.html

Nach den Angaben von Stiftung Finanztest verfügen 9 von 10 der Befragten über eine spezielle Tierversicherung, eben auch die Hundehaftpflicht. Denn ohne kann es reichlich teuer werden. Der Biss in die Hose vom Briefzusteller mag ja noch bezahlbar sein, aber was passiert, wenn es zu Verletzungen kommt? Eine langwierige Heilbehandlung mit Verdienstausfall kann eine weitereichende Folge sein, ohne Hundehaftpflicht steht der Hundehalter wohl sein Leben lang in der Verpflichtung, für den Schaden zu bezahlen.

Auch andere Gründe kann es geben, warum durch einen Hund ein großer Schaden verursacht wird, ohne dass er aktiv einen Menschen verletzt. Schon allein das Auftreten des Hundes kann bei Unbeteiligten eine Angstreaktion auslösen, die z. B. eine Sturz und damit einhergehende Verletzungen auslösen.

Ein Beispiel: Morgens geht Herr Reimer mit seinem Hund zum Bäcker, um Brötchen zu holen. Auf dem Weg kommt ihnen eine ältere Dame mit ihren Einkaufstaschen entgegen. Der Hund von Herrn Reimer ist angeleint. Als beide fast auf gleicher Höhe der älteren Dame sind, springt der Hund nur kurz auf und bellt laut. Vor Schreck lässt Frau Hinte ihre Einkäufe fallen und stürzt auf den Gehweg. Die Folge: eine komplizierte Fraktur eines Unterarmes. Die Heilbehandlung dauert Monate und Frau Hinte ist im Haushalt derartig eingeschränkt, dass sie eine Haushaltshilfe benötigt. Auch hier ist die Regulierung des Schadens ohne Hundehaftpflicht eine kostspielige Angelegenheit, mitunter kann sie auch existenzbedrohend werden.

Wie eingangs beschrieben wurde, ist die Hundehaftpflicht in manchen Bundesländern mittlerweile eine Pflichtversicherung, aber dennoch ist noch lange nicht jeder Vierbeiner versichert. Aus der Sicht des Geschädigten ist es ebenfalls eine Zumutung, wenn zur beigefügten Verletzung er nun auch noch auf seinen Kosten für die Heilbehandlung sitzen bleiben muss.

Bildquelle: M. Hauck, www.pixelio.de

Beitrag von auf 10. März 2010. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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