Die LeiberlSchmiede – Neues bayerisches Modelabel glüht für eine erweiterte Tradition und schmelzt für ein rebellisches Lebensgefühl.

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Bavarian Beast – Shirt
 

Die Betreiber betonen dabei, dass sie die Tradition wirklich pflegen und selbst ihre Lederhosn nicht nur auf Feld-, Wald- und Wiesenfesten tragen. „Manchmal sogar mittwochs……völlig verrückt.“, so die Gründer der Marke. Sie setzen jedoch darauf, dass Bier, Blasmusik und Tracht zwar ein Augustiner, eine Dorfkapelle und die Garmischer sein kann, aber eben auch ein Craft-Beer, LaBrassBanda und die LeiberlSchmiede.

Die Designs reichen vom „Breznsoiza“ bis zum „Woipadinga“, der passend zur Marke „Bavarian Beast“ genannt wird. Mit dem Motiv „Return of the Royal Rebel“ wird König Ludwig II gehuldigt und kommt im Sons of Anarchy-Style sehr rockig daher. Das Städte-, beziehungsweise Dorfshirt „Niederkaltenkirchen“ würdigt die Eberhofer-Krimis von Rita Falk und die bayerische Filmkunst rund um diese Reihe. Das Münchner Kindl, ursprünglich ein Mönch, der, je älter er wurde, immer mehr verkindlicht und schließlich von einem Jungen zu einem Mädchen wurde, reift in der LeiberlSchmiede zu einer selbstbewussten und überaus reizvollen Frau. Zudem dient sie in ihrer sexy Pose als Patronin für das eigene Bier, das LeiberlBier, dass von einer bayerischen Brauerei gebraut wird.

Sein Waschmittel sollte aber, wenn es nach den Gründern geht, von jedem selbst hergestellt werden. Das ist kostengünstig und schont die Umwelt. Wie es geht, das steht auf der Internetseite der LeiberlSchmiede. Zudem wird jeder Erstbestellung eine Probe für einen Waschgang beigefügt. Wer trotzdem keine Lust hat Kernseife zu schreddern, der kann das LeiberlWasch in einer hübschen Waschmittelbox bestellen. Neben den Leiberl und dem Bier gibt es auch ein eigenes Parfum, eine Schmuck- und Haum- (Mützen und Caps) Kollektion, sowie Handtücher, Handyschalen und Keilrahmenbilder mit den Motiven der Leiberl.

Somit ist die LeiberlSchmiede nicht nur ein Fashionlabel. Die Betreiber bieten vielmehr ein Lifestylekonzept an, dass zwar für alle, aber nicht für jeden produziert wird. Denn einige der Kreationen können nicht einfach so erworben werden. Neben einer Basic-Kollektion, die hier „WuiHom (Will haben)“ – Leiberl genannt wird und für alle zugänglich ist, können weitere Designs nur nach dem Kauf eines solchen Motives erworben werden. Diese sind dann in einer streng limitierten Anzahl erhältlich. Auf die Frage, warum so aufwendig und nicht anders, antworten die Betreiber: „Weil anders wie alle wäre. Wir stehen auf exklusiven Zwirn und auf Leute, die genau sowas wollen: Etwas, das nicht jeder hat oder haben könnte.“ Jeden Monat werden zwei oder drei neue Motive angeboten und nach Erreichen der begrenzten Auflage wieder aus dem Sortiment genommen. Wer zuerst kommt, erhält sein Leiberl dann mit fortlaufender Seriennummer. Die anderen müssen auf die neuen Motive warten. Die Betreiber versprechen aber, dass das LeiberlBier in jedem Fall nicht limitiert ist!

Eine spezielle Zielgruppe möchte die Schmiede aus der Nähe von München nicht ansprechen. „Unsere Kunden sollen einfach Lust darauf haben, etwas Besonderes zu tragen.“ Daher sind die Motive für alle Bayern und Freunde des Freistaats. Die Leiberl für die Buam bestechen durch lässige Details wie offene Kanten oder weite Ausschnitte. Es gibt lang geschnittene Shirts und aufwendige Sweats. Und mit den sogenannten Mannsbuid-Shirts werden auch richtigen Kerlen mit großen Größen lässige Motive auf den Leib geschmiedet. Die Madl-Shirts sind sexy, feminin aber mit Rock’n’Roll-Attitüde. Hier stehen Flashdance-Sweats, Festival-Tops, sowie schulterfreie und asymmetrisch geschnittene Shirts oder Kleider zur Auswahl. In Kürze wird es auch die LeiberlKids geben.

Das ganze Konzept wird sehr entspannt angegangen. “Wir gehen auf unserem Weg – wohin wir wollen und so schnell oder langsam wie wir wollen”, so die Betreiber. Daher gibt es die Leiberl auch ausschließlich im eigenen Onlineshop www.leiberlschmiede.de. Mittelfristig soll es jedoch eigene PopUp-Stores geben. Für den nächsten Sommer planen die Schmiede eine Verkaufstour auf einem Traktor. “Wenn es keine Einzelhändler gibt, zu denen man gehen kann, dann kommen wir zu unseren Kunden” so die Gründer.

Beitrag von auf 10. November 2018. Abgelegt unter Mode & Lifestyle, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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