Drei Modelle nationaler Musik: das NDR Sinfonieorchester mit Werken von Dvoøák, Smetana und Barber

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r Reihe „SO:at home“ begeisterte der polnische Newcomer Krzysztof Urbañski in der vergangenen Saison bereits das Hamburger Publikum. Jetzt ist er erneut beim NDR Sinfonieorchester zu Gast und springt am 15. Januar (Hamburg), 16. Januar (Lübeck) und 17. Januar (Bremen) für Zdenìk Macál ein, der aus persönlichen Gründen die drei geplanten Konzerte absagen musste. NDR Kultur überträgt das Konzert am Montag, 22. Februar, ab 20 Uhr. Am Freitag, 15. Januar, führt Habakuk Traber ab 19.00 Uhr im E-Saal der Laeiszhalle in das Hamburger Konzert ein.

Das Publikum erwartet ein Abend mit drei Modellen nationaler Musik. Bedøich Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“, aus dem drei sinfonische Dichtungen zu hören sein werden, ist ? nicht zuletzt dank der enormen Popularität der „Moldau“ ? zu einem Synonym für die tschechische Musiktradition geworden und wird traditionell am Todestag des Komponisten aufgeführt. Antonín Dvoøák zeigt sich in seinen „Biblischen Liedern“ von ungewohnt inniger, religiöser Seite. „Nicht nur singen, beten muss man diese Lieder“, bemerkte er einmal. Solistin ist die tschechische Mezzosopranistin Dagmar Pecková. Eröffnet wird der Konzertabend mit dem berühmten „Adagio for Strings“ von Samuel Barber ? für viele Amerikaner auch heute noch die inoffizielle Trauerhymne.

Die Künstler:
Dagmar Pecková wurde in Chrudim in der Nähe von Prag geboren, wo sie am Konservatorium studierte. Sie gewann zahlreiche Preise, u. a. den ersten Preis beim Prager Frühling und beim Internationalen Dvoøák-Wettbewerb. Sie trat u.a. bei den Salzburger Festspielen auf sowie an der Bayerischen, Sächsischen und Hamburgischen Staatsoper, an der Opéra National de Paris, am Opernhaus Zürich und am Royal Opera House Covent Garden. Dabei sang sie unter der Leitung so berühmter Dirigenten wie Bychkov, Dohnányi, Eschenbach, Gielen, Nagano, Nott, Prêtre, Runnicles, Sawallisch, Tate und Young. Dagmar Pecková arbeitete mit renommierten Orchestern zusammen (u. a. Münchner Philharmoniker, DSO Berlin, Staatskapelle Berlin, Dresdner Philharmonie, BBC Symphony Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre National de France, London Symphony, London Philharmonic,). Rezitale führten sie u. a. in den Wiener Musikverein, ins Châtelet Paris, in die Carnegie Hall New York, in die Londoner Wigmore Hall, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Prager Frühling. Zudem gastierte die Sängerin bei den BBC Proms und beim Edinburgh Festival. Dagmar Pecková singt im Jahr 2010 u. a. „Das klagende Lied“ mit dem Residentie Orkest Den Haag (Neeme Järvi) und die „Kindertotenlieder“ mit der Königlichen Philharmonie Flandern (Philippe Herreweghe) sowie mit dem SWR Sinfonieorchester (Heinrich Schiff). Es folgen weitere Auftritte mit Mahlers Dritter Sinfonie im Salzburger Festspielhaus und im Stefaniensaal Graz.

Krzysztof Urbañski, 1982 in Pabianice (Polen) geboren, beendete 2007 sein Dirigierstudium an der Warschauer Chopin-Musikakademie. Im selben Jahr wurde er beim Wettbewerb des Musikfestivals Prager Frühling mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Gegenwärtig ist er Assistent von Antoni Wit bei den Warschauer Philharmonikern. Mit Beginn der Spielzeit 2010/2011 wird Krzysztof Urbañski das Amt des Chefdirigenten des Trondheim Symfoniorkester übernehmen. In den vergangenen Jahren hat Krzysztof Urbañski als eines der bedeutendsten Nachwuchstalente seiner Generation in ganz Europa für große Aufmerksamkeit gesorgt. Er trat bei renommierten Musikfestivals wie dem Warschauer Herbst und dem Prager Frühling auf, vergangene Engagements führten ihn u. a. zu den Göteborger Sinfonikern, zum hr-Sinfonieorchester, zum Gulbenkian Orchestra (Lissabon) und zum RSO Stuttgart. Im Herbst 2009 gab Urbañski sein Japan-Debüt (Tokyo Symphony Orchestra und Osaka Philharmonic Orchestra). Im Frühling 2010 wird er beim Indianapolis Symphony Orchestra in den USA debütieren. Zukünftige Höhepunkte beinhalten Konzerte mit Orchestern wie dem Schwedischen Radiosinfonieorchester und dem Danish National Symphony Orchestra, dem Orchester der Royal Danish Opera, dem Bergen Philharmonic Orchestra und dem Residentie Orkest Den Haag. In Deutschland stehen Konzerte mit den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig an.

Karten für Hamburg gibt es zu 9 Euro bis 41 Euro (zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif; Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen), E-Mail: ticketshop@ndr.de.

Karten für Lübeck zum Preis zwischen 12,50 Euro und 34 Euro gibt es bei der Konzertkasse im Hause Weiland unter 0451-7 02 32?0 oder online unter www.konzertkasse-luebeck.desowie in der Musik- und Kongresshalle Lübeck bei tips Tickets unter 0451-790 44 00.

Karten für Bremen zwischen 19 Euro und 42 Euro gibt es beim EVENTIM Ticketshop im Hause Karstadt unter 0421/17 02 32, TSC Eventim unter 0421-35 36 37 oder online unter www.eventim.desowie im Ticket-Service-Center in der Glocke unter 0421-33 66 99.

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Beitrag von auf 5. Januar 2010. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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