Ein neues Jahr ohne Stress: Wie wir Stress rechtzeitig erkennen und abbauen

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Der Münchner Verhaltenstherapeut Dr. med. Heraldo Haberl (www.coaching-fundamentals.de) empfiehlt zunächst ein großes Stopp. Ziehen Sie Bilanz! Gerade ein Jahreswechsel bietet sich optimal an, um mit seinem Leben „aufzuräumen“. Notieren Sie alle Belange, die in Ihrem Alltag zur Belastung werden. Wichtig hierbei ist zunächst eine konkrete Differenzierung. Denn Job oder Familie allein sind keine Stressfaktoren. Erst der kontinuierliche Streit mit der Arbeitskollegin wird zu Stress. Das Gefühl, im Job nicht mehr hinterher zu kommen. Der Aspekt, dass die Kinder nicht vor 21 Uhr im Bett sind, führt zu wenig Zeit für die Beziehung und sich selbst. Stress erkennen, heißt zunächst sich mit seinem Leben zu konfrontieren!

Stress-Symptome sind individuell verschieden und können von körperlichen Symptomen (wie beispielsweise Kurzatmigkeit, Herzstiche, trockener Mund, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Migräne), bis hin zu psychischen Symptomen (Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität, depressive Verstimmung) führen. Doch Stress an sich ist nicht negativ! Er spornt unseren Körper zur Höchstleistungen an. Erst wenn der Stress zu Dauer-Stress wird, oder wir die Kontrolle über das Geschehen verlieren, macht uns der Stress krank.

Wenn Stress unser Leben dominiert, heißt es sein Leben zu ändern. Auf die persönliche Liste aller Stressfaktoren, folgt deshalb die Frage „Was kann ich selbst beeinflussen?“. Denn leider gibt es Faktoren in unserem Leben (wie beispielsweise der Tod eines nahen Angehörigen), die nicht beeinflussbar sind. Doch diese Faktoren gehören zu den Ausnahmen! Der Streit mit einer Arbeitskollegin kann eventuell durch ein persönliches Gespräch mit Hilfe eines Mediators gelöst werden. Zeitmanagement in der Familie bedeutet, Zeit mit den Kindern, Zeit für sich selbst und die Beziehung einzuräumen. Arbeitsdruck kann durch ein konsequentes „Nein“ entlastet werden. „Nein, ich habe bereits genug zu tun!“. Delegieren Sie! Sie sind nicht für alles allein verantwortlich!

Nach einer Stress-Analyse und einer bewussten Verhaltensänderung, sollten letztendlich noch Methoden in Ihrem Alltag integriert werden, mit Hilfe derer Sie Stress abbauen. Joggen oder reiten Sie gerne? Meditieren Sie? Haben Sie früher gerne Bilder gemalt? Entspannung ist vielfältig! So individuell, wie sich der Stress bemerkbar macht, ebenso individuell findet Jeder „seine eigene Art“ der Entspannung. Wichtig ist nur, dass man sie findet!

Für weiterführende Presseinformationen wenden Sie sich bitte an Frau Tanja Borsetzky, tborsetzky@tretpfad-marketing.de.

Beitrag von auf 12. Januar 2010. Abgelegt unter Behandlung & Beratung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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