Eine große Hilfe für Allergiker: der AIRY

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Helge B. Knickmeier
 

Sie sind studierter Betriebswirt, haben für eine Telefongesellschaft das Filialnetz auf Mallorca aufgebaut und außerdem ein Küchenstudio in Palma gegründet. Wie sind Sie da auf die Erfindung eines Luftreinigungssystems gekommen?

Knickmeier: Seit meiner frühen Kindheit bin ich allergiegeplagt, und zwar habe ich MCS, Multiple Chemical Sensitivity , eine multiple Chemikalienunverträglichkeit. Darüber hinaus noch eine Pollenallergie. Also konnte ich mich im Sommer nicht gut in der Natur aufhalten, und in den Innenräumen hatte ich die andere Problematik…

Wie äußerte sich die genau?

Knickmeier: Wenn meine Mutter putzte, den Staubsauger anschmiss oder ihre Nägel lackierte, ging es mir plötzlich ganz schlecht. Mit Husten, Schnupfen, verquollenen Augen. 2002 bekam meine Mutter diese NASA Studie von einem Freund in die Hände, die 1989 schon herausgefunden hatte, dass Pflanzen über ihr Wurzelwerk Schadstoffe aufnehmen und in unschädliche Abfallstoffe wie Aminosäuren und Glukose und Stärke umwandelt und diese teilweise als Nährstoffe nutzen. Also kaufte ich mir einen herkömmlichen Blumentopf, bohrte Löcher hinein und schaute, was passierte. Einen AIRY gab es ja noch nicht.

Funktionierte der improvisierte Topf?

Knickmeier: Er funktionierte. Nur beim Gießen lief das Wasser raus. Also fing ich an, einen noch ausgeklügelteren, effizienteren Blumentopf zu entwickeln, der die Belüftung des Wurzelwerkes optimierte und gleichzeitig einen Wassertank enthielt. Das war der Anfang von AIRY.

Und wie steht es heute um Ihre MCS?

Knickmeier: Ich reagiere noch immer allergisch auf Chemikalien, habe es aber im Griff, weil ich in allen Räumen, in den ich mich aufhalte, also im Haus, im Büro, auf meinem Boot, einen AIRY habe.

Und was wurde aus der Pollenallergie?

Knickmeier: Auch die hat sich erheblich verbessert. Das hat mit dieser Problematik der MCS zu tun. Denn die Masse der Schadstoffe, auf die ich reagierte, hat mein Immunsystem so geschwächt, dass ich auf alles sensibler reagierte. Diesen Zusammenhang sah man in der Medizin allerdings Anfang der 80er Jahre noch nicht. Tatsache aber war, dass ich plötzlich, wo ich mich in den Innenräumen beschwerdefrei aufhalten konnte, auch mein Heuschnupfen kontinuierlich zurückging. Heute habe ich nur noch manchmal Augenjucken.

Kann der AIRY auch Menschen mit Hausstaub-Allergie etwas bieten?

Knickmeier: Absolut. Die Pflanzen binden Staub, auch unser Substrat nimmt Hausstaub auf. Ebenso verringert sich der Hausstaub dadurch, dass die Pflanze 90 Prozent des Gießwassers wieder an die Luft abgibt und somit die Luftfeuchtigkeit auf die empfohlenen 50 bis 60 Prozent reguliert. Dafür sorgt das offen gestaltete Wasserreservoir. Zufriedene Kunden haben uns berichtet, dass sich bei ihnen die Menge an Staubpartikeln in der Luft erheblich reduziert haben.

Was ist bei Menschen mit Schimmelpilzallergien? Hier wird ja eher von Pflanzen in Wohnräumen abgeraten…

Knickmeier: Stimmt. Vor allem bei Erdsubstratpflanzen kann sich bei Staunässe schnell weißer Schimmel bilden. Auch wenn er nicht wirklich gefährlich ist – für Allergiker stellt er häufig ein Problem dar. Und gegen Schimmelsporen in der Luft kann auch ein AIRY nichts ausrichten. Aus diesem Grund haben wir aber ein spezielles Mineralsubstrat, das AIRY base entwickelt, mit dem sich diese Negativeffekte nicht ergeben. Mit dem Mineralsubstrat im AIRY müssen auch Schimmelpilzallergiker nicht auf Pflanzen in ihren Wohnräumen verzichten.

Und wie sieht es mit Pflanzen im Schlafzimmer aus? Hier heißt es oft: Für Allergiker ein No-Go…

Knickmeier: Diese Information ist überholt. Grundsätzlich würde ich Pflanzen mit milchigem Pflanzensaft wie den Ficus Benjamini und Ficus Elastica oder blühende Pflanzen wie die Chrysantheme nicht empfehlen. Diese Pflanzen sind für Allergiker nur bedingt geeignet. Gut eignen sich hingegen die Pflanzen, die nachts CO2 aufnehmen und tagsüber in Sauerstoff umwandeln. Ideal sind hier die Sansevieria, auch Bogenhanf genannt und die Aloe Vera.

Haben Sie neue Produkte in der Planung?

Knickmeier: Zurzeit entwickeln wir einen AIRY für kleinere Räumlichkeiten, der im Design etwas anders ist und im Sommer in den Handel kommen wird.
Außerdem produzieren wir gerade als erste Firma weltweit Messgeräte für den Endverbraucher. Jeder kann mit diesem Gerät zuverlässig messen, wie sich seine Raumluftqualität mit einem AIRY verbessert hat – ganz ohne einen Baugutachter oder den teuren herkömmlichen Geräten, die in der Regel zwischen 5000 und 8000 Euro kosten. Das wird den letzten Skeptiker überzeugen.

Beitrag von auf 22. Februar 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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