Facelift als Zeichen innerer und äußerer Erneuerung des DVE

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Ergotherapeuten befähigen Menschen und ihre Familie mit Krankheiten, etwa Depressionen, umzugehen
 

Die Glückwünsche kommen schon jetzt von vielen Seiten. Denn am 15. Oktober 2019 feiert der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) sein 65-jähriges Bestehen. „Ich bedanke mich bei allen und an erster Stelle bei allen Mitgliedern unseres Verbands“, äußert sich der DVE-Vorsitzende Andreas Pfeiffer zu diesem Anlass. Und schaut voll Stolz auf die Erfolge, die der Verband erreicht hat. Die führt er auf den engagierten Einsatz der Verbandsmitglieder zurück. Und darauf, dass sich die Berufsgruppe der Ergotherapeuten immer wieder erneuert, ja neu erfindet. Als äußeres Zeichen dieser fortwährenden Verjüngungskur erscheint der DVE zu seinem persönlichen Feiertag mit neuem Logo, neuem Slogan und mehr.

„Ein tief empfundenes, auch im Außen spürbares Wir-Gefühl und das unermüdliche, ehrenamtliche Engagement der aktiven Mitglieder sind einer der Pfeiler für den Erfolg des DVE“, lobt Andreas Pfeiffer seine Mitstreiter im Verband. In zahlreichen Gremien schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass der Beruf des Ergotherapeuten noch immer weiter an Bedeutung zunimmt. Eigene Ideen einbringen, sich dabei selbst ebenso wie die Gemeinschaft und das facettenreiche Berufsbild weiterentwickeln oder neue Betätigungsfelder erobern – das sehen viele Ergotherapeuten als Grund für ihr ehrenamtliches Engagement in ihrem Verband an. Gemeinsam haben sie und der DVE viel erreicht: Auf der wissenschaftlichen Ebene, an der politischen Front, untereinander und miteinander. Aber ebenso in der täglichen Arbeit mit ihren Patienten und Klienten, wo die Ergotherapeuten des DVE zeigen, welch rasante Entwicklung und Veränderung die Ergotherapie zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Eine schon lange nicht mehr wegzudenkende, innovative Disziplin, die Menschen mit seelischen und körperlichen Erkrankungen, Behinderungen, nach Unfällen oder in Lebenskrisen und Umbruchsituationen dazu verhilft, ihren Alltag wieder zu meistern und ihr Leben gut und erfüllt zu leben.

Verbandsarbeit mit Blick ins Jetzt…
In einem Alter, in dem Menschen klassischerweise den Ruhestand beginnen, startet der DVE, der für Ergotherapeuten maßgebliche Berufsverband, erst recht weiter durch. Einen großen Durchbruch konnte er gerade verbuchen: beim „lieben“ Geld. Auch wenn dieses bei Ergotherapeuten gewiss nicht im Vordergrund steht – an dieser Position steht bereits die Liebe zu ihrem Beruf, den sie mit Herzblut ausüben – so haben sie doch im Laufe der diversen Gesundheitsreformen gelernt, wie nötig „der schnöde Mammon“ ist, um die materielle Existenz zu sichern. So ist es dem DVE tatsächlich gelungen, bessere Leistungssätze auszuhandeln. Besonders zufrieden aber ist der Verband mit dem Angleich von Ost an West. Und wer kann das schon von sich sagen? Dass die Vergütungsverhandlungen nach wie vor eines der Top-Themen auf der Agenda des Verbands bleiben, versteht sich von selbst. Denn Fairness, Gerechtigkeit und Handeln auf Augenhöhe gehören zum Credo der Ergotherapeuten und damit zu einem der Ziele des DVE. Parallel zur Vergütung ausgebildeter Ergotherapeuten und damit besseren Perspektiven für den Nachwuchs arbeitet der DVE mit Hochdruck daran, die schulische und hochschulische Ausbildung weiter zu verbessern. Der Verband kämpft an der Seite der Lernenden und Studierenden für eine kostenfreie Ausbildung und macht sich mehr denn je für eine hochschulische Ausbildung stark.

…und in die Zukunft
Auch alle weiteren Themen, die Verbandsarbeit ausmachen und sozusagen „im Hintergrund“ ständig mitlaufen, haben die Vorstandsmitglieder und die in der Geschäftsstelle des DVE Tätigen immer im Blick und je nach Stand der Dinge auf ihren aktuellen to-Do-Listen. Dazu gehören etwa, das berufliche Profil der Ergotherapeuten zu schärfen und die Berufsidentität zu stärken. Eine äußerst aussagekräftige Grundlage hierfür ist die Veröffentlichung des „Kompetenzprofil Ergotherapie“ beim vom DVE ausgerichteten Ergotherapie-Kongress 2019 in Osnabrück. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist nach wie vor, die ergotherapeutischen Leistungen weiter bekannt zu machen. Dafür zu sorgen, dass Ergotherapeuten durch konsequente Kommunikation die Wahrnehmung und Anerkennung bekommen, die sie verdienen – in der Politik ebenso wie in der Öffentlichkeit.

DVE steht für konsequente und transparente Kommunikation ergotherapeutischer Themen
Die Betätigungsfelder für Ergotherapeuten sind so vielfältig wie bei kaum einer anderen Profession im Gesundheitsbereich. Ergotherapeuten sind für Menschen in jedem Alter und in nahezu jeder Lebenssituation da. Ihre Ausbildung umfasst ein weites Spektrum und zusätzlich zu den ergotherapeutischen Inhalten gehören Elemente aus Medizin, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Soziologie dazu. Einer der Gründe für die ergotherapeutische Bandbreite. Um diese Vielfalt einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen, berichtet der DVE regelmäßig und auf unterschiedlichen Kanälen. Und ab Mitte Oktober im neuen, frischen Look. Meldungen des DVE sind in allen klassischen Medien, gedruckt und online zu finden, auf der Homepage des Verbands ebenso wie auf facebook; neu auf twitter und Instagram.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche.

Beitrag von auf 10. Oktober 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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