Familienwinter im Märchenort Ruhpolding

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Teepause bei einer Berghütte während einer Wintertour (c) Andreas Plenk (Ruhpolding Tourismus GmbH)
 

Ein bayerischer Traditionsort, wie hingemalt zwischen Chiemsee und Chiemgauer Alpen. Alle Wintersport-Möglichkeiten auf und abseits der Piste – aber immer fernab vom Massenbetrieb. Was kann einem Besseres für den Familien-Winterurlaub passieren, als Ruhpolding?

Beim Chiemsee geht es runter von der Autobahn und dann sind es nur noch rund acht Kilometer bis ins oberbayerische Ruhpolding. Man spart sich damit die aufwändige Anreise und das Schneekettenanlegen wie in anderen Alpenregionen. Sobald die Barockkirche am Hügel ins Bild rückt, ist man so gut wie da. Entspannt ist die Ankunft in Ruhpolding aber auch, weil es die alte Postkarten-Idylle tatsächlich noch so gibt. Der Ort liegt im weiten Miesenbacher Tal an der weißen Traun. Den malerischen Ortskern prägen schmucke Bürgerhäuser und Lüftlmalerei an den Fassaden, ringsum stehen die Gipfel der Chiemgauer Alpen Spalier.

Was die Latten hergeben

In dem Ferienort erlebt man einen märchenhaften Winter, auch wenn im be-kannten Ruhpoldinger Freizeitpark gerade Winterpause ist. Dafür sorgen gleich mehrere Familien-Skiberge im Umkreis. Die Skihänge am Western-berg, am Unternberg und in Maiergschwendt bringen es zusammen mit dem Skigebiet Winklmoosalm/Steinplatte auf 50 Kilometer Pisten. Auch das An-gebot abseits der Pisten ist äußerst vielseitig: von Rodeln, über Eis- und Langlaufen und Biathlon sogar für Kinder, bis zum spritzvergnügten Wasserspaß ist Ruhpolding für alles zu haben. Mit 130 Kilometer Loipen zwischen Chiemsee und Sonntagshorn gibt es in Ruhpolding mehr Gründe in die Loipe zu steigen, als jede noch so sportliche Familie in einen Urlaub packen kann. Im Mini-Biathlon-Stadion der Chiemgau Arena können Kinder beim früheren DSV-Trainer Fritz Fischer sogar spezielle Biathlon-Kurse mit Lasergewehren belegen. Neben der Eishalle sind im Winter außerdem der Gestütshof Brendlberg und die Tennishalle in Betrieb.

Der Winter kommt ins Rutschen

Voll ins Zeug legen sich die Kleinen auch auf der fünf Kilometer langen Na-turrodelbahn am Unternberg – aber erst nach einer echt bayerischen Brotzeit in der neuen Unternberg Alm. Den „Lift“ nach oben und den Untersatz für die Talfahrt liefert auf Wunsch die Unternbergbahn. Mit bis zu 40 Stundenkilo-metern ist auch auf der Ganzjahresrodelbahn am Westernberg Speed garantiert. In Zwei-Personenschlitten mit Plexiglashauben saust man auf der 800 Meter langen Strecke durch einige Kreisel, Steilkurven, Jumps und Wellen talwärts. Und noch ein „abgefahrenes“ Erlebnis hält Ruhpolding bereit: Die Riesenrutsche im Erlebnisbad Vita Alpina. Wenn draußen Schnee liegt, es klirrkalt ist und der Outdoor-Pool so richtig dampft, ist hier Zeit für einen persönlichen Rekord. Ebenso gut kann man sich aber auch von der „Meeresbrandung“ im Wellenpool mitreißen lassen. Mit der Chiemgau Karte sind Erlebnisbäder, Museen, Bergbahnen, Dorf- und Regionalbus sowie einige Bahnlinien gratis. www.ruhpolding.de

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Beitrag von auf 22. November 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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